ELEONORA PASTI UND MARILENA ROMANO: Zu oft gesehen

von | 16.03.2007

Die Undergrund Gallery stellt die Werke zweier Italienerinnen aus – wobei die eine, Eleonora Pasti, auf Installationen und die zweite im Bunde, Marilena Romano, auf Malerei zurückgreift. Pasti hat sich an der fabulösen Geschichte von Alice im Wunderland inspiriert: die Flamingos, das Kartenspiel, der Spiegel und die Königskrone sind das Equipment aus denen ihre teils aus Draht, Kupfer- und Metallstrukturen gebogenen und mit bunt bemaltem Pappmaché, Federn und Spiegelelementen ausgeschmückten Arrangements bestehen. Marilena Romano hingegen bringt in ihren mit Akryl, Öl, Pigmenten und Goldapplikationen bearbeiteten abstrakten Bildern, die mit Schrift- und Symbolzeichen bedruckt sind, ihre Reiseerfahrungen aus Afrika und Asien zum Ausdruck. Dabei geht es ihr nach eigenen Aussagen um die Schrift, um Mythen und Symbole als historischen Bedeutungsträgern.

Letztlich fragt man sich jedoch an welches Kunstpublikum die Gallery Undergrund sich wendet. Wohl eher an jenes, das zum neuen Sofa ein passendes dekoratives Objekt sucht – denn das Ausgestellte geht allzu oft über Gesehenes, eine eher vordergründige Recherche kaum hinaus.

Noch bis zum 9.4. in der Undergrund Gallery.

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