„Wir sind dabei mit unserem Umweltdelegierten ein ganzes Dossier zum Thema ‚drahtloses lokales Netzwerk’ anzulegen“, meint Stadtschöffe François Bausch auf Nachfrage der woxx. Seine Partei Déi Gréng hatte die Installation der neuen Technologie „hot city“, die das drahtlose Surfen in Luxemburg Stadt ermöglicht, unterstützt und das obwohl die von WLAN-Geräten ausgesendeten hochfrequenten elektromagnetischen Felder im Zusammenhang mit möglichen gesundheitlichen Auswirkungen diskutiert werden: Konzentrationsstörungen, Depressionen, aber auch Alzheimer und Krebs sollen die möglichen Folgen einer überbordenden Flut an Mikro- und elektromagnetischen Wellen durch mobile Kommunikation sein. So wurden erst kürzlich in Paris in vier Bibliotheken, die Zugänge zum drahtlosen Netz aufgrund von körperlichen Beschwerden abgeschaltet (woxx 932). „Unsere Sorge war, dass wir wie in anderen Städten, am Ende hundert verschiedene Anbieter haben“, so Bausch, deshalb habe man über das Angebot einer einzigen Plattform „hot spot“ versucht zu verhindern, dass jeder einzelne Anbieter seine Antennen aufbaut. „Es gibt bisher noch keine Regelung in diesem Bereich“, sagt Bausch, „Auch als Privatier kann ich mir ein drahtloses lokales Netzwerk zulegen und bin der Strahlung ausgesetzt“. Deshalb müssten auf nationalem Niveau Diskussionen zu diesem Thema geführt werden, um eine Reglementierung zu erstellen.
Demokratie durch die Gender-Brille
Frauen fühlen sich politisch weniger gut vertreten, bewerten Gleichstellung skeptischer und fordern häufiger gezielte Maßnahmen, während Männer sich stärker für Politik interessieren und dem politischen System insgesamt mehr Vertrauen entgegenbringen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Polindex-Studie 2025, in deren Rahmen zwischen Mai...

