Während andere in der Vorfreude auf das große Fest jeden Tag ein neues Fensterchen ihres Adventskalenders öffnen, macht die woxx es umgekehrt. Nach anderthalb Jahrzehnten der Energievergeudung und des immer präsenten Verkehrslärms war es endlich soweit: Die uralten Alufenster des Redaktions- und Layoutsaals wurden pünktlich zu Weihnachten durch moderne Holz-Alu-Schallschluck-Dreh-Kipp-Dreifachverglasungs-Jalousien-Scheiben ersetzt. Prompt klappt auch die interne Verständigung, da es jetzt reicht, sich in einer dem menschlichen Sprechorgan angepassten Lautstärke auszudrücken. Mit Ausnahme eines gelegentlichen Stoßlüftens bleiben die woxx-Fenster also fortan vorzugsweise geschlossen. Egal welche Überraschung uns in Form einer Index-Demo, einer Massenkarambolage oder ähnlichem in der Avenue de la Liberté erwartet. Jetzt, wo es fast so ruhig ist wie auf den Öslinger Schneekoppen, bedauern wir es fast, dass wir uns auch dieses Jahr einen Zwangsurlaub „zwischen den Jahren“ auferlegt haben und erst wieder in der ersten Januarwoche die Stille der woxx-Büros genießen können.
Ein Stipendium für unsere Spürnase
Investigativen Journalismus betreiben – diesen Wunsch hatte unsere Redakteurin María Elorza Saralegui schon während des Studiums. Nun hat sie erneut einen großen Schritt auf ihrem Weg gemacht.

