Euro-Verfall: Beki als Fluchtwährung

von | 28.03.2013

Um die Abwicklung der Euro-Zone reibungslos zum Erfolg zu führen, haben die Euro-Finanzminister in geheimer Sitzung beschlossen, in allen Mitgliedsstaaten Banknoten in der Altwährung bereit zu halten. Damit soll die Unterbrechung der Geldflüsse verhindert werden. Luxemburg soll der DM-Zone angehören, da die Zukunft Belgiens, und damit die des belgischen Frankens, ungewiss ist. Aus ideologischen Gründen wird Luxemburg niemals offiziell die Deutsche Mark einführen können, deshalb muss eine Ersatzwährung her, deren Kurs an den der DM gebunden wird. Der neue Zentralbankchef Gaston Reinesch ist, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, ein Fan des Beckericher-Beki-Projekts. Er hat vorgeschlagen, die kürzlich eingeführte Regionalwährung zur Nationalwährung zu machen. Da die Börsen am Ostermontag europaweit geschlossen sind und spätestens am Dienstag mit umfangreichen Spekulationen gegen den Euro zu rechnen ist – mit einer voraussichtlichen Abwertung zwischen 25 und 30 Prozent – werden am Montag zwischen 10 und 17 Uhr in allen Banken- und Sparkassenfilialen einmalig 10.000 Euro (ein Zehntel der gesicherten Einlagen) pro Einwohner 1:1 gegen Beki-Scheine getauscht. Dank des festgesetzten Kurses des Beki (und der DM) sind diese 10.000 Beki pro EinwohnerIn vor Entwertung sicher. Später können Beki aber nur zum dann geltenden Realkurs des Euro eingetauscht werden. Bis zum Jahresende, so wird geschätzt, soll ein Beki dann bis zu zwei Euro wert sein.

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