Kritik an Atomzentrale und Endlager

von | 17.05.2013

(cw) – „Fermez Tihange!“, so die Forderung von Greenpeace-Vertretern. Die Atomzentrale von Tihange, die sich nur 65 km von der Luxemburger Grenze befindet, stellt im Falle eines Unfalls insbesondere für den Norden ein großes Problem dar. Die Zentrale wurde 2012 vom Netz genommen nachdem bei Untersuchungen tausende Risse festgestellt wurden. Der Ursprung der Risse ist laut der „Agence Fédérale de Contrôle Nucléaire“ noch immer ungeklärt. Der Bruch eines Kühltankes aufgrund weiterer Risse, die durch den Betrieb des Reaktors entstehen könnten, kann somit nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Ein solches Szenario würde zum Verlust des Kühlwassers führen und könnte das Schmelzen der Brennstäbe einleiten. Deshalb ruft Greenpeace die Bürgermeister der Nordgemeinden in einem Brief dazu auf, gegen ein Hochfahren der Zentrale zu intervenieren. Auch die französische Ortschaft Bure im Südwesten Lothringens, kommt nicht zur Ruhe: Dort soll ein Endlager für hoch- und mittelradioaktive Abfälle errichtet werden. Da das Endlager nur 120 Kilometer von Luxemburg entfernt liegt, soll laut Regierungs-Kommunikee ein Gutachter des Öko-Instituts Darmstadt an der öffentlichen Debatte, die noch vor der Beantragung einer Betriebsgenehmigung stattfindet, teilnehmen. Im Raum stehen nicht nur Fragen zum Standort, der Sicherheit des Grundwassers, der Strahlenbelastung im Normalbetrieb und bei möglichen Unfällen, sondern auch mögliche Risiken durch Atomtransporte.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei

Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

NEWS

Drones non-identifiés : rien de vraiment neuf

« Aujourd’hui, nous savons qu’il n’y avait pas de danger imminent pour la population », a déclaré le premier ministre lors d’une conférence de presse ce jeudi. Suite à des incidents impliquant des drones non-identifiés, le vendredi et le lundi soir, l’aéroport avait dû fermer temporairement et 19 vols ont dû être détournés. Flanqué de la...

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...