(rg) – Geht es nach Infrastrukturminister Claude Wiseler, dann wird Luxemburg am Ende des Jahrzehnts über 1.100 Kilometer Radwege in der freien Fläche verfügen. Wobei hervorzuheben ist, dass die innerstädtischen Radwege in dieser Zahl nicht einbegriffen sind. 600 Kilometer nationaler Radwege sind heute bereits realisiert. Um sein Vorhaben voranzutreiben, legt der Minister nun ein neues Gesetz auf, das die entsprechenden Vorgaben des Radpistengesetzes aus dem Jahre 1999 ersetzen soll. Das alte Gesetz war zu rigide, weil es den Verlauf des nationalen Radwegenetzes auf den Meter genau festlegte. Als Folge davon konnten, nach anfänglich raschem ersten Ausbau, über 150 Kilometer Radpisten, die eigentlich schon seit über 10 Jahren überfällig sind, bis jetzt nicht fertiggestellt werden. Probleme mit Enteignungen oder mit dem Naturschutz blockierten ganze Projekte. Oder sie führten zu Unterbrechungen einzelner Strecken, die dem Spaß am Radfahren nicht gerade förderlich waren. Wiselers Trick: Es werden keine festgelegten Verläufe mehr vom Gesetz vorgeschrieben, sondern nur die Anfangs- und Endpunkte sowie wichtige, von den Radwegen zu erschließende Zwischenetappen, angegeben. Dazwischen wird dann die günstigste, beziehungsweise am einfachsten zu realisierende Verbindung gesucht. Neu im Gesetz ist auch die Möglichkeit, den Kommunen unter die Arme zu greifen, damit diese ihre lokalen Radwege an das nationale Netz anschließen. Wiseler hofft, bis 2020 den Anteil der „sanften Fortbewegung“ von derzeit 13 auf dann 25% erhöhen zu können. Schließlich liegen, so sein Kalkül, 40% der täglich gemessenen 1,66 Millionen Bewegungen in Luxemburg unter der Marke von drei Kilometern.
Quality of Work Index : Le travail, c’est toujours pas la santé
Les conditions de travail se dégradent au fil des ans. C’est le constat dressé par la Chambre des salariés (CSL) dans l’édition 2025 du « Quality of Work Index Luxembourg ». L’insatisfaction au travail n’a jamais été aussi élevée depuis l’existence de cette étude qui, cette année, met l’accent sur le déficit en matière de formation continue.

