(lm) – Dass die Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ (LVI) in der schwarz-roten Regierung keine TraumpartnerIn bei der Förderung der sanften Mobilität auf zwei Rädern gefunden hat, ist bekannt (woxx 1228). Doch auch der blau-grüne Schöffenrat scheint nicht besonders emsig auf die Vorschläge der Radfahrer-NGO einzugehen. Die jüngste Ausgabe des LVI-Info dokumentiert, dass es zwei Vorschläge gab, während der Mobilitätswoche versuchsweise neue Radwege anzulegen. Die Gemeinde teilte mit, die Vorschläge seien weitergeleitet worden – und sonst passierte nichts. Das bestätigt, was wir bereits vor drei Wochen schrieben: Die Politik trägt die Verantwortung dafür, dass die Mobilitätswoche zur Farce verkommen ist. Wen man als Radfahrer wählen soll, dazu bietet das LVI-Info eine Entscheidungshilfe. Doch Achtung, die Länge der in der Mitgliederzeitung abgedruckten Auszüge aus den Wahlprogrammen sagt wenig aus. So enthalten neun Zeilen Piratenprogramm mehr Relevantes als einundzwanzig Zeilen LSAP-Kauderwelsch. Die ehemalige Beton-Partei DP steht auch nicht schlecht da und fordert gar einen Vorrang der sanften Mobilität gegenüber dem Auto. Die Grünen schließlich bleiben unangefochten die besten Fürsprecher des Radverkehrs – zumindest auf dem Papier.
Manifestation de réfugié·es syrien·nes : « No delays any more ! »
Une centaine de réfugié·es syrien·nes ont manifesté leur mécontentement ce mercredi devant la Direction de l’immigration. Iels dénoncent les retards pris lors du traitement de leurs demandes d’asile et l’incertitude prolongée qui en résulte.

