(da) – „Das Parlament ist nicht der Ort für politische Stellungnahmen“ hat Jean Wivenes laut „L’Essentiel“ nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten des Jugendparlaments verlauten lassen. Mitte Mai war sein Vorgänger Patrick Weymerskirch wegen diversen Regelverstößen von der CGJL (Conférence générale de la jeunesse luxembourgeoise) seines Amtes enthoben worden (woxx 1267). Dem Jungsozialisten wurde unter anderem vorgeworfen, das Jugendparlament mehrfach als Plattform für Äußerungen im Namen seiner Organisation missbraucht zu haben. Jean Wivenes ist Mitglied des Schülerkomitees des hauptstädtischen „Lycée de Garçons“ und war unter anderem an der Organisation des Schülerstreiks vom 25. April beteiligt. Außerdem ist er Mitglied der CSV-Jugendorganisation CSJ. Er gelobt aber, die Fehler seines Vorgängers nicht wiederholen zu wollen und verspricht „mehr Transparenz“ innerhalb des Jugendparlaments. Während des Treffens des Parlaments, bei dem er zum Präsidenten gewählt wurde, wurden ebenfalls 17 Resolutionen verabschiedet. Darunter eine für die Intensivierung des Luxemburger Sprachgebrauchs in der Grundschule zu Integrationszwecken, eine für die „Wahlfreiheit“ zwischen Religions- und Ethikunterricht, und eine für die Legalisierung von Cannabis.
Ukraine : défendre les droits syndicaux
« L’Ukraine ne peut être défendue que si ses salariés sont respectés, consultés et impliqués dans les processus de décision », affirme la Confédération européenne des syndicats (CES), à l’issue d’une rencontre avec des syndicats ukrainiens, à Bruxelles, le 3 février. Cette réunion de coordination avait pour objectif de renforcer la coopération...

