Hohe Wellen schlagen ist eine der Spezialitäten des umstrittenen Ex-Politikers der SPD, Volkswirts (leitende Position bei der Deutschen Bahn) und Polemikers Thilo Sarrazin. Wegen seiner kruden Thesen zu Eugenik und Immigration – vorgetragen vor allem in seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ – und eines Interviews mit „Lettre International“ sah sich die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) veranlasst, seine Äußerungen mit denen von Jean-Marie Le Pen zu vergleichen und eine von den Vereinten Nationen ausgesprochene Rüge gegen ihn zu unterstützen. Nichtsdestotrotz soll Sarrazin am 20. April – an Führers Geburtstag! – im Echternacher Trifolion auftreten. Eine Ankündigung, die für Turbulenzen sorgte, zumal Ralf Britten (Direktor des Trifolions) und Yves Wengler (Bürgermeister der Abteistadt) am Veranstaltungsort Polizei in Bereitschaft halten wollen und beabsichtigt ist, die Fragen aus dem Publikum zu filtern. Als Gegenmaßnahme zu all dem findet, auf Initiative der Echternacher Grünen, am kommenden Montag um 19h30 im Echternacher Lyzeum eine erste Gesprächsrunde über Meinungsfreiheit statt. Und auch am 20. April wird es eine Gegenveranstaltung geben, mit Vorträgen und Musik. Man sieht: Rechtspopulisten haben auch ihr Gutes – als Wachmacher der Zivilgesellschaft.
Droit du travail dans le monde : de mal en pis
Le droit du travail et les droits syndicaux étaient en recul partout dans le monde en 2025, constate la Confédération syndicale internationale (CSI), dans la treizième édition de son « Indice des droits ». Parmi les indicateurs les plus dégradés, elle pointe une hausse « des violations de la liberté d’expression et de réunion » (dans 50 % des...

