Keine Corona-Epidemie, keine langwierige Trambaustelle, kein verschlepptes Pressehilfegesetz, die das Erscheinen der woxx in den letzten Monaten in Gefahr gebracht hätten. Gegen Viren gibt es Masken, gegen Baulärm Ohrstöpsel und bei fehlendem Geld hilft der Gürtel, den man enger schnallt. Und trotzdem wäre diese Woche die „andere Wochenzeitung“ fast nicht erschienen. Ein Wasserrohrschaden, ein paar Stockwerke über der Redaktion, hat nicht nur das darunterliegende Büro auf Wochen hinaus unbenutzbar gemacht. Wasser verträgt sich auch nicht so gut mit Elektrizität. Zum Glück gibt es dafür Sicherungskästen, die uns mit einem leichten, hörbaren Klacken vor Schlimmerem bewahren. Dafür legen sie aber auch das eine Licht oder den anderen Computer lahm. Dann heißt es, sich umstellen und seinen Text eben im Nachbarbüro fertigstellen oder sein Quellenmaterial mit Stirnlampe studieren… und von Zeit zu Zeit die mit Wasser gefüllten Eimer und Töpfe bis zum Abstellen der Ursache zu entleeren.
Amnesty Mediepräis nominiert die woxx
Am vergangenen Dienstag hatte die woxx einen Grund zum Feiern: Zum neunten Mal wurden die besten journalistischen Projekte des Jahres mit dem „Amnesty Mediepräis“ gekürt. Insgesamt wurden acht Beiträge in den Kategorien „Print“, „Multimedia“, „Online-Community“ für die letzte Runde nominiert – darunter auch ein Artikel der woxx-Journalistin...

