Punk: Fugazi

von | 30.11.2001

The Argument

Keine Argumente nötig

(ik) – Ein fulminantes neues Album ist den vier Jungs von Fugazi mit The Argument gelungen. Sie beweisen einmal mehr, dass guter Punk mit kritischen Texten höchst anspruchsvoll sein und aus mehr als nur drei Akkorden bestehen kann. „Ohrenzerschmetternd“ und „rückgraterschauernd“ beschreibt ein Kritiker das Werk der Washingtoner und trifft den Punkt: Ob es die krachenden Gitarren-Schlagzeugarrangements in „Epic Problem“, die verstörenden Schreie in „Full Disclosure“ oder die eher zärtlichen Klänge wie in „Life and Limb“(bei zynischem Text freilich) oder in „Strangelight“ sind – die Altrocker Bredan Canty, Joe Lally, Ian Mac Kaye und Guy Picciotto zeigen, dass sie noch immer zu den Besten im Genre Punk und Emo-Core gehören. Mal schwere, mal feine, in jedem Fall aber komplexe Melodielinien, die durch eingängige Refrains überrraschend gebrochen und „verdaulich“ gemacht werden. Dazu Texte, die zum Nach- und Querdenken oder einfach Mitsingen (ach was, schreien!) auffordern. Einfach großartig.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPPMUSEK

Juli 2026: Willis Tipps

Mit Decennium, seinem dritten Album seit 2016, feiert das skandinavische Frauentrio Fru Skagerrak sein zehnjähriges Jubiläum. Neben gelegentlichen Gesangseinlagen und Flötenspiel stehen sowohl Standardgeigen als auch die mit einer tieferen Saite versehene fünfsaitige Geige und die gänzlich tiefer gestimmte Oktavgeige im Zentrum ihres musikalischen Ausdrucks.

KULTURTIPP

Kulturtipp: « Ascenseur pour l’échafaud »

Florence (Jeanne Moreau) et son amant Julien (Maurice Ronet) décident d’assassiner le mari de Florence. Le crime est presque parfait, mais une panne d’ascenseur vient déjouer leur plan. Ascenseur pour l’échafaud, sorti en 1958, est le premier long métrage de Louis Malle. S’il préfigure la Nouvelle Vague, ce polar est avant tout connu pour sa...

KULTURTIPP

Expotipp: White Shadows

Im hinteren Ende des Erdgeschosses der Escher Konschthal begrüßt eine kleine Ansammlung von Porzellanfiguren die Besucher*innen. Auf Sockeln, in den Ecken und inmitten der dunkel gehaltenen Räume haben die weiß polierten Skulpturen trotz ihrer kleinen Größe eine bemerkenswerte Präsenz.

KULTURTIPP

Event: Gnawa Diffusion

Gnawa Diffusion va s’emparer de la scène de l’Open Air de Dudelange ce samedi 4 juillet. Depuis la naissance de ce collectif franco-algérien il y a 34 ans, à Grenoble, sa dizaine de musiciens livre une musique de fusion, de lutte et de danse, naviguant entre ragga, chaâbi, raï, rock et transe gnawa, cette musique de descendants d’esclaves...