Luxtram 2.0

von | 27.10.2016

[Best_Wordpress_Gallery id=“18″ gal_title=“1395tram“]

„Als wir 1992 die erste große Veranstaltung zur Tram abhielten, haben wir nicht daran geglaubt, dass wir sie noch zu Lebzeiten erleben könnten“. Dem Oekozenter-Präsidenten Théid Faber kamen fast die Tränen, als er am vergangenen Mittwoch den Infrastrukturminister François Bausch begrüßen durfte um über die „pôles d’échanges“ zu referieren. Dabei hieß es, ein interessiertes Publikum davon zu überzeugen, dass die Vorteile der Tram nicht durch das erforderliche Umsteigen wieder zunichte gemacht werden. Die Luxtram-Linie, die in ihrer dritten Ausbaustufe bis 2021 16,4 Kilometer lang sein soll, wird neun solcher Umsteigepole bekommen. Busse aus den diversen Regionen werden dann nicht mehr durch die Stadt fahren, sondern ihre Fahrgäste am nächsten Luxtram-Punkt abliefern. Außerdem werden bestehende und neue P+Rs in die Pole integriert. Da die Tram auf eigener Trasse eine garantierte Fahrzeit hat, sollen sich so die Gesamtfahrtzeiten deutlich verringern. Sorge bereiten allerdings die aktuellen Situation, bei der Busse und Züge nicht aufeinander abgestimmt sind und die tatsächlichen Fahrtzeiten weit von den theoretischen abweichen. Bausch verweist hier auf den großen Nachholbedarf und die vielen Baustellen. Mit der Eröffnung der ersten Trambahn-Teilstrecke wird im Dezember 2017 auch ein einschneidender Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn erfolgen. Auf dem Papier und auf den sonnigen Bildern sieht das alles vielversprechend aus. Bleibt zu wünschen, dass die werbegerechten Bus- und Tramhäuschen am Ende auch der Luxemburger Witterung und dem vermehrten Fahrgastaufkommen gerecht werden – von regensicheren und windfesten Übergängen gar nicht erst zu reden.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La mémoire coûte plus cher

Les data centers pour l’intelligence artificielle sont gourmands en énergie et en eau, laissant présager de sérieuses tensions sur la disponibilité de ces ressources si les investissements se poursuivent au rythme actuel. Le Statec relève un autre effet pervers du développement de l’IA.

NEWSURBANISMUS

„ProVelo“ will Taten sehen

m 20. Oktober präsentierte die Stadt Luxemburg ein neues Konzept für die sanfte Mobilität, die im Rahmen des neuen Mobilitätsplans. Darin sind die Ziele, die die Hauptstadt bis 2035 erreichen will, festgelegt. Dazu gehört, dass das Radverkehrsnetz ausgebaut und optimiert werden soll.

NEWSSOZIALES

Big Brother : Gloden rattrapé par la patrouille

Le Conseil d’État étrille le projet de loi sur la reconnaissance automatique des plaques d’immatriculation par des caméras, présenté par Léon Gloden. Trop imprécis et potentiellement attentatoire aux libertés, juge l’institution. Mais le ministre des Affaires intérieures endosse sans peine le costume du « bad cop ».

NEWS

FORUM 452 : Nos villages

Habiter. C’est autour de cette idée que pourrait se lire le numéro de novembre de « Forum », qu’il s’agisse du rapport à un lieu, à une communauté ou à une époque. Le dossier principal « Nos villages » retrace, à travers l’exemple de Berbourg, les profondes transformations du monde rural luxembourgeois au cours du dernier demi-siècle.