JAZZ: Jaga

von | 15.07.2005

Jaga, What we must, Ninja Tune, 2005.

What we must heißt das neue Album des 10-köpfigen Jazz-Kollektivs Jaga (vormals bekannt als Jaga Jazzist) und damit ist der norwegischen Band ein episches Meisterwerk gelungen. Nach endlosem Touren und nachdem die Arbeit an der Platte nur schleppend voranging, flüchtete sich Jaga in ein isoliertes Studio in den norwegischen Wäldern und nahm live in nur einem Take das Demo „Spydeberg Session“ auf. Zurück im Studio wurde diese Session als Basis für das aktuelle Album benutzt – für die Band ist das vielleicht die radikalste Entwicklung in ihrer bisherigen Karriere. Hier feiert die Gitarre triumphal ihre Rückkehr, und trotzdem wird den abstrakten Gesangspassagen und dem Glockenspiel noch genug Platz eingeräumt. Die Band testet ihre musikalischen Grenzen und verbindet auf eine gefällige Art und Weise die Elemente des Jazz‘ mit traumhaften Melodien aus dem Bereich des Post- und Psychedelic-Rock. Ein absoluter Geheimtipp!

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