Nach dem Corona-Krisenplan für den Kultursektor legt die zuständige Ministerin Sam Tanson nun mit einer längerfristigen Perspektive nach: Ihre Behörde stellte diese Woche eine überarbeitete Version des Gesetzes zur Förderung der „artistes professionnels indépendants“ und der „intermittents du spectacle “ vor. Ziel des Gesetzesprojekts ist es, die Arbeitsbedingungen der betroffenen Berufsgruppen zu verbessern. Geplant sind unter anderem eine Professionalisierung der Kulturszene, die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an die Arbeitsbedingungen der Künstler*innen, die Förderung von Nachwuchskünstler*innen sowie die Vereinfachung administrativer Abläufe. Auch der Zugang zum Künstler*innenstatut soll erleichtert und der Zeitraum, in dem die Künstler*innen staatliche Beihilfen beziehen können, verlängert werden. Die „intermittents du spectacle“ können zudem künftig von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Auszahlung der Beihilfe an ihre Lebenssituation anzupassen – beispielsweise im Falle von Elternurlaub oder Krankheit. In Luxemburg beziehen derzeit 83 freischaffende Künstler*innen und 203 „intermittents du spectacle“ Beihilfen vom Kulturministerium.
Manifestation de réfugié·es syrien·nes : « No delays any more ! »
Une centaine de réfugié·es syrien·nes ont manifesté leur mécontentement ce mercredi devant la Direction de l’immigration. Iels dénoncent les retards pris lors du traitement de leurs demandes d’asile et l’incertitude prolongée qui en résulte.

