Betriebe zum Schutz von Menschenrechten verpflichten?

Am Mittwoch stellte Außenminister Jean Asselborn den zweiten Aktionsplan zur Umsetzung der UNO-Leitprinzipien zur Wirtschaft und Menschenrechten vor. Um es kurz zu machen: Luxemburg wartet auf Deutschland – und ist der UNO negativ aufgefallen.

2011 veröffentlichte die UNO Leitprinzipien zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte. Sie beziehen sich auf die staatliche Schutzpflicht, die Unternehmensverantwortung und auf den Zugang zur Wiedergutmachung. Außenminister Jean Asselborn betonte bei der gestrigen Vorstellung des zweiten nationalen Aktionsplans 2020 – 2022 zur „mise en oeuvre des Principes directeurs des Nations Unies relatifs aux entreprises et aux droits de l‘Homme“, dass die wenigsten UNO-Mitgliedsstaaten diese bisher umgesetzt hätten. Luxemburg könne zwei Aktionspläne vorweisen. mehr lesen / lire plus

Déi Lénk zu Feminiziden: Bitte, gebt uns nur ein Wort

Déi Lénk machen ihrer Empörung in einer Pressemitteilung Luft. Der Grund: Die Regierung hält es für unnötig, den Begriff „Frauenmord“ als „circonstance aggravante“ in den „Code pénal“ einzuführen. Déi Lénk verweist in ihrer Kritik daran insbesondere auf Morde an Frauen, die von männlichen Angehörigen oder (Ex-)Partnern verübt werden. Es handele sich dabei keinesfalls um eine Gewaltform wie jede andere, sondern um den Ausdruck struktureller Gewalt gegen Frauen und männlicher Überlegenheit. Die Partei hält eine gesetzliche Verankerung des Begriffs „Frauenmord“ für unabdinglich im Kampf gegen Sexismus, häusliche und allgemeine Gewalt gegen Frauen. Mit der Benennung gehe die Anerkennung des Phänomens einher, das nachverfolgt und statistisch erfasst werden müsse. mehr lesen / lire plus

Romain Butti: „Ein Jahr in Berlin“

In „Ein Jahr in Berlin“ erzählt Romain Butti die Geschichte eines Biographen, der in der deutschen Hauptstadt strandet. Über „erzählend irgendwie“, unnahbare Charaktere und Homoerotik im Nebel.

Foto: Kremart Edition

„Die Frage ist dann immer die, wie viel du preisgeben möchtest. Wie viel wird in Szene gesetzt, und was bleibt so authentisch und nah dran am Erlebten wie möglich? Meine Perspektive soll beobachtend sein, erzählend irgendwie“, spricht der Hauptprotagonist in „Ein Jahr in Berlin“ zur Galeristin Ida. Dieselbe Frage scheint sich aber auch der luxemburgische Autor Romain Butti gestellt zu haben: „Erzählend irgendwie“ setzt er seinen Protagonisten in Berlin aus. Er lässt ihn die Biographie der Galeristin Ida schreiben und sich dabei in einer undurchsichtigen Affäre mit Greg sowie in Tagträumen an diesen verlieren. mehr lesen / lire plus

Halbe Sachen bei Verbot von Konversionstherapien

Die deutsche Bundesregierung legt einen zweiten Entwurf für das Verbot von „Homo-“ und „Trans-Heilungen“ vor – und versagt gleich mehrfach.

CC BY-gaelx 2.0

Die deutsche Bundesregierung stellte letzte Woche den Gesetzesentwurf für das Verbot von Konversionstherapien vor, die nach eigenen Angaben nach wie vor in Deutschland vorgenommen werden. Das Gesetz sieht das strafrechtliche Verbot von Behandlungen vor, die darauf abzielen, queere Menschen von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Entwicklung zu „heilen“. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen. Die Bundesregierung sieht jedoch kein allgemeines Verbot vor – und das ist bedenklich.

Der Entwurf weist drei Schwachstellen auf. mehr lesen / lire plus

Rettungsring für Bienen und Landwirt*innen

Eine Europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften zur Rettung der Landwirtschaft und der Artenvielfalt. Eins der Kernziele ist der Aussteig aus synthetischen Pestiziden.

Foto: Save the bees and farmers

Die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ will „zum Katalysator für eine Transformation der Landwirtschaft werden: Für eine Landwirtschaft, die auf agrarökologischen Grundlagen basiert und daher die Artenvielfalt fördert.“ Die drei Kernforderungen an die EU: der Ausstieg aus synthetischen Pestiziden bis 2035; die Wiederbelebung der Biotopflächen und der landwirtschaftlichen Flächen zur Förderung der Artenvielfalt und die Unterstützung der Landwirt*innen beim Übergang zur Agrarökologie.

„Uns ist bewusst, dass 15 Jahre für die Landwirtschaft eine sehr kurze Zeitspanne sind, um sich aus der Abhängigkeit von Pestiziden zu befreien“, heißt es auf der Website der Initiative. mehr lesen / lire plus

OGBL-Frauensektion macht neu

Illustration : OGBL sur Facebook

Aus der Frauenabteilung des OGBL wird „OGBL Equality“. Was neben dem neuen Logo und der neuen Facebookseite noch mit der Namensänderung einhergeht: die Öffnung für nicht binäre Menschen und Personalveränderungen. Tina Koch wurde zur Präsidentin ernannt, Catherine Molitor und Sylvie Lombardi zu ihren Vizepräsidentinnen. Mireille Folschette übernimmt das Sekretariat und Michelle Cloos vertritt die Abteilung bei der Geschäftsführung. An der Grundausrichtung der Sektion ändert sich nichts: Der zentrale Aufgabenbereich bleibt die Geschlechtergerechtigkeit. Dies schlägt sich in den diesjährigen Aktivitäten der Abteilung nieder. „OGBL Equality“ ist aktives Mitglied der „Journée Internationale des Femmes“-Plattform (JIF) und beteiligt sich am Frauenstreik am 7. mehr lesen / lire plus

Den fantastischen Surrealistinnen zu Ehren

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet in „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ Surrealistinnen eine Bühne. Das passende Digitorial überzeugt unter anderem mit einer queerfeministischen Perspektive.

© Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Norbert Miguletz

„In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus“, betont Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, in einer Pressemitteilung, „und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen.“ Dass Surrealismus weit mehr ist als Salvador Dalí, Pablo Picasso oder René Magritte, zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt aktuell in der Ausstellung „Fantastische Frauen. mehr lesen / lire plus

Schweiz zeigt bei Referendum Regenbogenfarbe(n)

Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung sind in der Schweiz demnächst strafbar. Das Gesetz stand kurzzeitig auf der Kippe.

CC BY Denise Coronel SA 2.0

Die Mehrheit der Schweizer*innen hat sich vor zwei Wochen für die Erweiterung des bestehenden Diskriminierungsschutzes ausgesprochen. Das Portal der Schweizer Regierung berichtet, dass 63 Prozent der Bevölkerung für die Verankerung der sexuellen Orientierung im Diskriminierungsschutz stimmten. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 42 Prozent.

Wer Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Ethnie, Rasse, Religion oder sexuellen Orientierung öffentlich angreift – sei es durch Hass, Hetze, Verleumdung oder Herabsetzung sowie durch den Aufruf dazu– muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafen rechnen. mehr lesen / lire plus

„By the Edges of Our Absence“: Die Fülle der Leere

Heute beginnt die zweite Phase der Ausstellung „By the Edges of Our Absence“ im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain. Die bisher gezeigten Exponate weichen neuen Werken. Ein Konzept, das mit Abwesenheit glänzt.

Doyles Video-Installation „100ft of Sea“ konfrontiert die Besucher*innen mit den Spuren der Abwesenheit, mit dem abstrakten Bildnis einer Verlusterfahrung. (© Mike Zenari/Casino Luxembourg. )

„What is present in our reality that we don‘t necessarily see?”, fragt die Künstlerin Judith Deschamps in einem Video zur Ausstellung „By the Edges of Our Absence“. Damit beschreibt sie nicht nur die Schlüsselfrage ihrer Sound-Installation „Ravissements“, sondern auch das Konzept der Sammelausstellung mit Alasdair Asmussen Doyle. mehr lesen / lire plus

Un an de rencontres pour les femmes réfugiées et migrantes

« Le Temps des femmes », lieu de rencontre pour les femmes réfugiées et migrantes, existe depuis un an. Un premier bilan montre que l’initiative de Caritas Luxembourg comble une lacune.

Tatiana Chambert (à droite sur l’image) s’engage auprès du „Le Temps des femmes“ et accompagne les femmes réfugiées et migrantes dans leur démarche d’intégration. (Photo: Isabel Spigarelli)

Né du constat fait entre autres par Caritas Luxembourg que les femmes réfugiées et migrantes sont un groupe vulnérable auquel il faut porter une attention particulière, le lieu de rencontre « Le Temps des femmes » a été inauguré en janvier 2019. Les femmes peuvent y passer quelques heures pendant la journée pour participer à des activités de loisir, pour recevoir des consultations médicales et à propos d’autres sujets, ou tout simplement pour échanger des idées entre femmes – sans enfants, sans famille, loin des foyers. mehr lesen / lire plus

Abwesenheit und ihre Reichtümer gemeinsam erfahren

Die Ausstellung „By the edges of our absence“ thematisiert die Abwesenheit. Eine interdisziplinäre Performance läutet ihre zweite Phase ein. Im Mittelpunkt: leere Ausstellungsräume.

© Mike Zenari / Casino Luxembourg

Welches Potential steckt in der Abwesenheit? Was lässt sich aus ihr erschaffen? Dieser Frage geht die Performance zur Ausstellung „By the edges of our absence“ im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain nach. Dazu begegnen Judith Deschamps und Alasdair Asmussen Doyle, Künstler*innen der Ausstellung, zwei Menschen, die sich in ihrem Berufsalltag mit der Vermittlung von Inhalten und Eindrücken beschäftigen: Lynn Bidaine von der Hörgeschädigtenberatung und Alain Brever von der Blindenvereinigung „BBF – Berodung, Betreiung a Fräizäit“. mehr lesen / lire plus

Conférence et film sur la lutte des femmes pour le droit de vote

La Cinémathèque accueille Renée Wagener, historienne et cocuratrice de l’exposition #wielewatmirsinn sur l’histoire du suffrage universel au Luxembourg, pour une séance spéciale autour du film « Les Suffragettes ».

Tandis que l’exposition #wielewatmirsinn au Musée national d’art et dhistoire illustre avant tout l’histoire du suffrage universel au Luxembourg – fêtant son centenaire en 2019 – le film « Les Suffragettes » (2015) thématise la lutte des femmes anglaises pour le droit de vote au début du 20e siècle. Jeudi 16 janvier, le Luxembourg et l’Angleterre se rapprochent dans la Cinémathèque. L’historienne Renée Wagener tiendra une conférence sur l’histoire de l’émancipation et le mouvement des femmes au Luxembourg, complétée par de courts extraits de films. mehr lesen / lire plus

Kontroverse um brasilianischen Film: Und Jesus darf doch schwul sein!

Petition, Brandanschlag, Gerichtsverfahren: Die Satire „A Primeira Tentação de Cristo“ sorgte in Brasilien für Konflikte. Darin ist Jesus schwul und Gott ein Schwerenöter.

Bildquelle: IMdB

Jesus bringt zu seinem dreißigsten Geburtstag Orlando, eine schillernde Bekanntschaft aus der Wüste, mit nachhause. Dort werden sie unter anderem von Maria, Josef und „Onkel Vittorio“ – Gott – mit einer Geburtstagsparty überrascht. So beginnt die umstrittene Netflix-Satire der brasilianischen Produktionsfirma und Comedy-Gruppe Porta dos Fundos. Jesus ist schwul und zunächst unwillig seine Mission als Sohn Gottes anzunehmen; Gott ist ein schmieriger Lustmolch; Josef ein unfähiger Schreiner: Die Figuren und der Plot der kurzweiligen Satire „A Primeira Tentação de Cristo“, auf deutsch „Die erste Versuchung Christi“, erzürnte im Dezember 2019 breite Teile der brasilianischen Bevölkerung. mehr lesen / lire plus

Dokumentation des digitalen Nationalerbes

Im Internet wird Geschichte geschrieben: Das Netz ist ein bedeutender Schauplatz politischer und gesellschaftlicher Debatten. Doch wie soll man den digitalen Diskurs archivieren? Die Bibliothèque nationale du Luxembourg (BnL) wartet seit dieser Woche mit dem Portal webarchive.lu auf. Das Ziel: Das digitale Nationalerbe zu bewahren. Websites mit der Domain .lu und auf Luxemburg bezogene Internetseiten, die Ortsansässige oder Luxemburger*innen im Ausland online gestellt haben, fließen in die Sammlung mit ein. In Zusammenarbeit mit der amerikanischen Organisation Internet Archive sollen regelmäßig themenspezifische Datenerhebungen erfolgen. Auf der englischsprachigen Website sind derzeit Daten zu den letzten Kommunal-, National- und Europawahlen, zum Tornado, zum Tod des Großherzogs Jean sowie zu Festivals einsehbar. mehr lesen / lire plus

Urgence climatique à l’Aalt Stadhaus : « Devons-nous tous devenir des super-héros ? »

Faire face à la crise écologique sur scène et en coulisses : la compagnie Les FreReBri(des) s’est lancé un double défi. Elle a créé une pièce de théâtre sur l’éveil à la conscience écologique et a essayé de la produire avec la plus basse empreinte carbone possible. « Robert(s) » en est le résultat.

« Robert(s) » parle des questionnements liés à la crise écologique – un spectacle créé avec la plus basse empreinte carbone possible. (Photo : Jonathan Christoph)

« L’art est-il un moyen suffisant pour jouer notre rôle en tant que citoyens ? La solution est-elle dans une forme de spiritualité plus animiste ?  mehr lesen / lire plus

Sackgasse Mehrsprachigkeit

Die Anpassung des Sprachengesetzes ist an sich sinnvoll. Doch warum gehen die Änderungsvorschläge hierzu in Luxemburg fast immer auf Kosten anderer Sprachen? Über zwei Petitionen und einen Sackgassen-Diskurs.

CC BY Micheal SA 2.0

„Wir sprechen eine Sprache, auch wenn sie anders klingt“, trällern Cassandra Steen und Parallel in ihrem seichten Pop-Song „Eine Sprache“. Damit liefern sie unwissentlich die Hymne zu zwei öffentlichen Petitionen zu Englisch als administrativer Sprache in Luxemburg. Im Oktober 2019 wurden innerhalb von zwei Tagen zwei unterschiedliche Petitionen zum Thema zur Unterschriftensammlung freigeschaltet. Beide wollen mehr englisch. Nur wie und warum?

Die Petition 1414 von Justin Pektus, die Ende Dezember 2019 mit zu wenigen Unterschriften für eine Parlamentsdebatte offline ging, forderte die Einführung der englischen Sprache in allen administrativen Bereichen. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? W. – eng lëtzebuergesch Webserie

Mit „W.“ hat Luxemburg eine neue Webserie: Ein Drama um Entführungen, erzählt in kurzen Folgen von unter zehn Minuten. Die erste Folge macht neugierig. Wann und wie es weitergeht, ist ungewiss.

W.-webserie

Die luxemburgische Webserie „W.“ des Drehbuchautors und Filmproduzenten Frédéric Zeimet ist ein Snack. Snack, weil die Folgen jeweils zwischen fünf und zehn Minuten dauern. Das Team selbst vermarktet sie als Zeitvertreib für alle, die zwischendurch ein paar Minuten übrig haben. Dabei wirft die erste Folge „C.“ Fragen auf, die einen über den Toilettengang oder die Zugfahrt hinaus beschäftigen dürften.

Eine junge Frau steht im Wald. Sie weiß zunächst weder wo noch warum. mehr lesen / lire plus

Conférence-débat sur l’histoire d’un droit de vote inexistant

L’Asti invite à la conférence-débat « La lutte continue: Le droit de vote des jeunes et des étrangers – quelles évolutions depuis 1960 ? » Trois invité-e-s du monde politique et de la recherche feront le point.

L’Asti organise une conférence-débat sur deux questions-clé de la démocratie au Luxembourg : le droit de vote des étrangers et des étrangères et celui des jeunes à partir de 16 ans demeurant au Luxembourg. Depuis au plus tard 2015, année du referendum sur lesdites questions, il est évident que le Luxembourg a toujours un long chemin à parcourir pour se constituer un corps électoral représentatif. mehr lesen / lire plus

Aus OLAI wird ONA

Seit gestern gehört das Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration (OLAI) der Vergangenheit an. Es wurde durch das Office national de l’accueil (ONA) ersetzt. Was die Änderung bedeutet.

Anfang Dezember 2019 wurde die Schaffung des Office national de l’accueil (ONA) gesetzlich beschlossen. Zuvor hatten die Abgeordneten das Gesetzesprojekt mit 56 Ja-Stimmen verabschiedet. Das Gesetz unterstellt dem Ministerium für Immigration und Asyl die Betreuung und Aufnahme von Asylbewerber*innen und ordnet das ONA dem Generalsekretariat des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten bei, während die Integration dem Ministerium für Familie und Integration zufällt. In letzterem wird unter der Leitung der zuständigen Ministerin, Corinne Cahen, eine Abteilung für Integration eingerichtet. mehr lesen / lire plus

Die Reform des CNE ist ein Vorsatz fürs neue Jahr

Der Conseil national pour étrangers (CNE), der den Staat im breiten Sinne zu Migrationsfragen berät, steht seit seiner Gründung 2008 unter einem schlechten Stern. Die Konflikte reichen von internen Unzulänglichkeiten bis hin zur unzureichenden Inanspruchnahme durch den Staat und der gesetzeswidrigen Teilnahme luxemburgischer Mitglieder. Erst im Dezember bemängelte das Comité de liaison des associations d’étrangers (Clae) die Umstände in einem Arbeitsdokument und plädierte im Falle ausbleibender Veränderungen für die Auflösung des CNE. Auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Baum (Déi Lénk) hin, teilte Corinne Cahen, Ministerin für Familie, Integration und die Großregion, mit, man habe 2019 Gespräche über eine Reform des CNE geführt und wolle diese 2020 fortsetzen. mehr lesen / lire plus