Neue Richtlinien nach Kritik an Cahen

Familienministerin Corinne Cahen (DP) wurde in den vergangenen Monaten wiederholt scharf für ihre Handhabung der Corona-Krise in Strukturen für Senior*innen kritisiert – jetzt wagt sie einen zweiten Anlauf: Am Mittwoch präsentierte sie, zusammen mit Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP), neue Richtlinien für die Betreiber*innen von Alters- und Pflegeheimen sowie betreuten Wohnhäusern. Das ausführliche Dokument enthält unter anderem Empfehlungen zum Besuchsrecht. Das soll ab sofort dem Covid-Check-Regime unterliegen: Wer Angehörige besuchen will, muss geimpft, getestet oder genesen sein. Innerhalb der Strukturen herrscht für Besucher*innen Maskenpflicht. Treten in einer Wohneinheit in zwei Wochen drei oder mehr Fälle von Covid-19 auf, entfällt für diese das allgemeine Besuchsrecht. mehr lesen / lire plus

Zwischen Museum und Markplatz

Ob mit Marktscheier*in oder ohne ist nicht gewusst, aber das Datum steht: Die Agence Borderline lädt am Samstag und am Sonntag zum Kunstmarkt auf den Fëschmaart ein. Dreißig Künstler*innen stellen aus und verkaufen ihre Werke. Über Happenings, Kunstinstitutionen und den öffentlichen Raum.

Die Ausstellung Le dos au sol soll Floh- und Kunstmarkt-Charakter haben. Copyright: Cottonbro/Pexels

Digitale Ausstellungen, Virtual Reality in Museumshallen, immersive Rauminstallationen – Möglichkeiten, dem Publikum innovative Ausstellungskonzepte zu bieten, gibt es viele. Die Kulturorganisation Agence Borderline, 2006 von Claudia Passeri und Michèle Walerich gegründet, bringt den Besucher*innen Kunst stattdessen „old school“ auf dem Marktplatz näher: „Le dos du sol“ ist sowohl eine Kunstschau als auch Happening mitten in der Stadt Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #8 Feminismus, Migratioun a Spaghetti

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: D’Karma Catena (C’est Karma) schwäermt vu Nuddelen, schwätzt iwwert Dresscodes an hirer Famill hir Migratiounsgeschicht. Wisou Spaghetti méi wéi ee Liblingsiesse sinn a wat et heescht, als Musekerin mat portugisesche Racinnen zu Lëtzebuerg grouss ze ginn.

Copyright: woxx

Fir d’Karma Catena (C’est Karma) si Spaghetti de Popstar, d’Madonna um Iessteller – mä si sinn och Ausdrock vu Klassenënnerscheeder, Kapitalismus an Aarmut. Déi jonk Musekerin huet dem Isabel Spigarelli vun der woxx erzielt, wat Pool Partye mat der Debatt ëm den Dresscode am Diekircher Lycée ze dinn hunn, wisou kee sech leeschte kann, net iwwert d’Klimakris ze schwätzen a wéi wäit d’Caissière souwéi d’Kamera aus dem Video zu hirer neier Single „Spaghetti on repeat“ villes iwwert portugisesch an italienesch Migratiounsgeschichten zu Lëtzebuerg aussoen. mehr lesen / lire plus

Familienglück für alle – und das überall

Am Dienstag hat das Europaparlament einen Entschluss verabschiedet, nach dem die eingetragene Partner- und Elternschaft sowie die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare europaweit anerkannt werden sollen. Zurzeit kann ein EU-Mitgliedstaat dies verweigern. Das erschwert unter anderem die Familienzusammenführung bei einem Umzug in einen anderen EU-Staat. Dieses Problem stellt sich heterosexuellen Paaren nicht. Die EU-Abgeordneten fordern die Mitgliedsstaaten außerdem auf, die in der Geburtsurkunde eines Kindes genannten Eltern als rechtmäßige Erziehungspersonen anzuerkennen. „Es soll sichergestellt werden, dass Kinder nicht staatenlos werden, wenn ihre Familien zwischen den Mitgliedsstaaten umziehen“, heißt es dazu in der Pressemitteilung zum Beschluss des EU-Parlaments. Die Entscheidung der Abgeordneten ist eine weitere symbolische Geste für die Rechte von LGBTIQ+ Menschen in Europa: Seit die institutionelle Diskriminierung gegen sie in den letzten Monaten besonders in Polen und Ungarn zugenommen hat, bekennt sich die Mehrheit des EU-Parlaments regelmäßig zu den Rechten von LGBTIQ+ Menschen. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Streams

Der tunesische Regisseur Mehdi Hmili entführt in „Streams“ nach Tunis, wo in seiner Erzählung rohe Gewalt gegen queere Prostituierte und Frauen herrscht. Ein Film über bedingungslose Mutterliebe zwischen Blutbädern.

In „Streams“, einer tunesischen, französischen und luxemburgischen Koproduktion von Mehdi Hmili, erfahren Amel (links) und ihr Sohn Moumen (rechts) sexualisierte Gewalt. (Copyright: Streams Film)

Eine Mutter schrubbt ihrem Sohn in der Dusche den Rücken, seine Haut ist makellos. Der Sohn heißt Moumen und an seinem Rücken lässt sich die Geschichte ablesen, die der Regisseur Mehdi Hmili in „Streams“ erzählen möchte. Am Ende des Films ist seine Haut mit Hämatomen und Blutkrusten übersät, die liebevolle Geste der Mutter Amel nur noch eine ferne Erinnerung. mehr lesen / lire plus

Runter vom Canapé, auf zu Canopée!

Der Stadtteil Kirchberg ist eine graue und langweilige Mondlandschaft? Nicht, wenn Canopée Zirkuskünstler*innen und Feuerspucker ins Amphitheater einlädt.

Quelle: Canopée

Ein Feuerkünstler, Hula Hoop und Pole Dance, dazwischen Theater und Konzerte: Was klingt wie beliebig zusammengewürfelte Begriffe, ist in Wahrheit das aufregende Line-Up des ersten Kulturfestivals „RDV au Carré Blanc“ im Amphitheater Kirchberg, das vom 15. bis zum 22. September stattfindet.

Angeboten werden 15 kostenlose Veranstaltungen – von Zirkusvorstellungen über DJ Sets bis hin zu Impro-Theater, poetischen Lesungen und Acro Yoga-Workshops. Insgesamt kommen 20 Künstler*innen aus Luxemburg und der französischen Region Grand Est auf Kirchberg zusammen. Im Mittelpunkt des Festivals stehen vor allem die Begegnung zwischen den Künstler*innen und dem Publikum sowie die Zelebrierung der Kreativität nach Monaten des kulturellen Stillstands. mehr lesen / lire plus

Un hôpital public, pas une machine à sous…

… c’est ce que désire le parti Déi Lénk dans un communiqué de presse cette semaine : il y prend position sur la rupture de contrat entre le conseil d’administration (CA) du Centre hospitalier Émile Mayrisch (CHEM) et le bureau d’architecture chargé du projet « Südspidol », après l’accusation d’imposture contre l’architecte. Le parti s’inquiète surtout pour les habitant-e-s du sud du pays : « (La) rupture de contrat avec l’architecte (…) retardera le chantier de cinq années (…) durant lesquelles les habitant-e-s (…) devront se contenter des structures hospitalières existantes, mais en partie vétustes et insuffisantes pour garantir durablement la prise en charge des besoins de santé d’une population grandissante.  mehr lesen / lire plus

Von Recylingkünstler*innen und Humanist*innen

Die Gemeinden Strassen und Kayl locken kommenden Samstag Kunst- und Kulturbegeisterte an: Während auf dem einen Festival Kostüme aus Kaffee-Kapseln entstehen, tritt auf dem anderen ein*e DJ*ane in Lack und Leder auf.

COPYRIGHT: Commune de Stroossen

Wer im Spätsommer nochmal Festivalluft schnuppern will, sollte sich am Samstag, dem 11. September, auf den Weg nach Strassen und Tetingen machen.

In Strassen findet das traditionelle Straßenkunst- und Musikfestival statt, das seit 2001 jedes zweite Jahr die Bewohner*innen der Gemeinde nach draußen einlädt. Auf dem Programm stehen 26 Auftritte, vorgetragen von 16 Künstler*innen aus dem In- und Ausland. Unter ihnen tummeln sich bekannte Gesichter wie Serge Tonnar, Trapezkünstler*innen, Theatergruppen und mehrere Bands unterschiedlichster Genres. mehr lesen / lire plus

Im Stream: The Chair

Kritiker*innen loben sie vor allem für ihren Humor: Mit scheinbarer Leichtigkeit knöpft sich die neue Netflix-Serie „The Chair“ Themen wie Cancel Culture und Sexismus vor. Aus feministischer Sicht bleibt einem das Lachen im Halse stecken.

In „The Chair“ gibt es für die Institutsleiterin Ji-Yoon Kim (links) und die Professorin Joan wenig zu lachen und das liegt nicht zuletzt an den Männern in ihrem Leben. (Bildquelle: Netflix)

„Woke Aktivisten verstehen nun mal keine Ironie und haben wenig bis keinen Sinn für Humor“*, schreibt Michel Delage vom Radiosender 100,7 über die Mini-Serie „The Chair“, die Ende August auf Netflix angelaufen ist. Es scheint fast, als hätten die Produzentinnen Amanda Peet und Annie Julia Wyman alles richtig gemacht: Delages Interpretation der Woke Aktivist*innen entspricht nämlich dem Bild, das ihre Komödie vermutlich vermitteln will. mehr lesen / lire plus

Online-Ausstellung: Von Seifenpistolen und Ziegen-Menschen

In der neuen Online-Ausstellung „Unknown Objects Newly Told Stories“ des Schwulen Museums Berlin interpretieren zehn Autor*innen Fundstücke aus der Sammlung neu: Sie lassen sich von sonderbaren Objekten zu Poesie und Prosatexten inspirieren.

„Wenn abends die Heide träumt“, dichtet Claudia Gülzow zu Prince‘ „Purple Rain“ und leistet damit einen von zehn spannenden Beiträgen zu partizipativer Museumsarbeit. (Copyright: Unknown Object #03 Newly Told by Claudia Gülzow, Webdesign: Roxanne Borloz (Besticktes Tuch „Wenn abends die Heide träumt, erfaßt mich ein Sehnen“, Ohne Ortsangabe, undatiert, Sammlung Piske, SMU)

Prince Song „Purple Rain“ zu einem bordierten Tuch mit Schafherde, ein Gedicht über einen Löffel aus Perlmutt und Prosa zu einer Seifenpistole mit Ponys: Diese und weitere Kuriositäten bietet die neue Online-Ausstellung „Unknown Objects Newly Told Stories“ des Schwulen Museums Berlin (SMU). mehr lesen / lire plus

Drittes Alter: Konflikte hinterm Duschvorhang

Seit 2010 muss jedes Zimmer in Alten- und Pflegeheimen über ein eigenes Bad verfügen. Nun wurde bekannt, dass 495 Unterkünfte in Luxemburg diesen Standard nicht erfüllen. Über eine beschwichtigende Ministerin, einen wütenden Konsumentenschützer und beunruhigende Aussichten.

495 Zimmer in luxemburgischen Alten- und Pflegeheimen haben keine eigene Dusche – und das ist nicht das größte Problem, das in Sachen Alterspolitik besteht. (Copyright: Charlotte May/Pexels)

„In was für einem Zeitalter leben wir denn bitte?”, ärgert sich Nico Hoffmann, Präsident der Union luxembourgeoise des consommateurs (ULC), im Telefongespräch mit der woxx. Er spielt auf die sanitäre Situation in luxemburgischen Alters- und Pflegeheimen an: Landesweit gibt es noch 495 Zimmer, die über kein eigenes Badezimmer verfügen, 271 haben noch nicht einmal eine Toilette. mehr lesen / lire plus

Tierrechte: „We fly, we crawl, we swim“

Die International Animal Rights Conference in der Escher Kulturfabrik verbindet gesellschaftliche Debatten mit dem Leid der Tiere. Manche Tierrechtler*innen üben außerdem feministische Selbstkritik.

Bei der International Animal Rights Conference geht es dieses Jahr unter anderem um Zootiere, Sexismus in der anti-speziesistischen Bewegung und um Klimagerechtigkeit. (Copyright: CC BY Ittmust 2.0)

Massentierhaltung, Tierversuche, Jagdtrophäen: Die Liste der Leiden, die Menschen anderen Tieren antun, ist lang – und so ist auch das Programm der elften International Animal Rights Conference in der Escher Kulturfabrik vielseitig. Die Konferenz, die von luxemburgischen und deutschen Tierrechtsaktivist*innen organisiert wird, schlägt Brücken zwischen den Tierarten ebenso wie zwischen den verschiedenen aktivistischen Bewegungen. mehr lesen / lire plus

forum packt den Schulranzen aus

Kurz vor der Rentrée rückt das Monatsmagazin forum schon mal Schulbänke zurecht: Das Dossier der Septemberausgabe dreht sich um Bildungsziele. Die Themen Umweltbildung und Nachhaltigkeit ziehen sich als roter Faden durchs Heft. Olga Roster, Aktivistin bei Youth for Climate, schreibt unter dem Titel „Bildung von gestern für die Bürger*innen von morgen?” unter anderem über die Notwendigkeit, die Klimakrise fächerübergreifend zu thematisieren. Francis Schartz, Vorsitzender der Initiative fir Nohaltegkeet, denkt in seinem Text „Bildungsziele in Zeiten der Resilienz“ derweil über die notwendige Anpassungsfähigkeit der Menschen im Hinblick auf die Klimakrise nach. Der Gründer der ersten Naturschule und Initiator der ersten Technikschule Luxemburgs, Pit Mischo, setzt die Kinder hingegen gleich vor die Tür: In „Bildung an der frischen Luft, oder: Kanner virun d’Dier“ plädiert Mischo für „lernen mit allen Sinnen“ und wünscht sich mehr außerschulische Lernorte wie Ateliers oder Forscherhäuser. mehr lesen / lire plus

Queer-feministische Rentrée

Was hat Technik mit Geschlecht zu tun? Oder Wissenschaft mit Geschlechternormen und Geschlechtsidentität? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei der ersten Konferenz des Laboratoire d’Études Queer, sur le Genre et les Féminismes.

Bei der Konferenz „Gender Studies, Trans & Queer Studies – feministische Wissenschaft, Politik und Praxis” des LEQGF kommen Expert*innen der Gender, Trans und Queer Studies zu Wort, die weit mehr als nur einen Kurs in den Studienfächern besucht haben.  CC BY Newtown grafitti 2.0

Wer in Luxemburg Rentrée sagt, meint Schulanfang, Ende der Sommerferien oder Rückkehr zum Alltagstrott. Nicht aber das Laboratoire d’Études Queer, sur le Genre et les Féminismes (LEQGF): Die Organisation, die im August 2020 gegründet wurde, lädt am 3. mehr lesen / lire plus

Op lëtzebuergesch, wannechgelift?

Der ADR-Abgeordnete Fred Keup fragt nach der Notwendigkeit von Luxemburgisch-Kenntnissen im öffentlichen und subventionierten Bereich, der Arbeitsminister Dan Kersch liefert Zahlen: Im ersten Semester 2021 war Luxemburgisch in 98 Prozent der Stellenangebote in der öffentlichen Verwaltung und in 94 Prozent der Ausschreibungen im subventionierten Sektor Einstellungsvoraussetzung. Insgesamt wurden der Adem im betreffenden Zeitraum 20.000 freie Stellen gemeldet. Alle Sektoren zusammengenommen, verlangten 35 Prozent der Arbeitgeber*innen Kenntnisse im Luxemburgischen. Am gefragtesten war Französisch mit 82 Prozent, gefolgt von Englisch (60 Prozent) und Deutsch (46 Prozent). In 67,5 Prozent der Fälle wurde Mehrsprachigkeit gefordert. Es ist das zweite Mal binnen weniger Wochen, dass sich Fred Keup in einer parlamentarischen Anfrage nach den in den Stellenangeboten der Adem verlangten Sprachkenntnissen erkundigt. mehr lesen / lire plus

Aerowaves Dance Festival: Tanzende Krebszellen

Die Abtei Neimënster und das TROIS C-L laden einige der vielversprechendsten Tanzkünstler*innen Europas ins Großherzogtum ein. Beim Aerowaves Dance Festival präsentieren auch zwei Luxemburgerinnen ihre Kreationen.

Das europäische Netzwerk Aerowaves wählt jedes Jahr zwanzig begabte Choreograph*innen aus und verschafft ihnen unter anderem Auftritte in ganz Europa. Vom 31. August bis zum 4. September sind zehn von ihnen in der Abtei Neimënster zu Gast. (Foto: Cottonbro)

Aerowaves hat nichts mit Luftströmen oder Wellenreiten zu tun: Es handelt sich dabei um ein Tanzfestival, das vom 31. August bis zum 4. September in der Abtei Neimënster stattfindet. Über vier Tage hinweg kommen zehn aufstrebende Choreograph*innen und Tänzer*innen Europas zusammen, darunter die Luxemburger*innen Anne-Mareike Hess und Léa Tirabasso. mehr lesen / lire plus

Gegenwartskunst: Brandfleck, oder die Essenz der Malerei

Sie war radikal, destruktiv und hielt nur kurz an: die französische Kunstbewegung „Supports/Surfaces“. Im Musée national d’histoire et d’art Luxembourg sind zurzeit Werke der Gründungsmitglieder Claude Viallat und Patrick Saytour zu sehen. Eine Ausstellung, die mehr Show-off als Kulturvermittlung ist.

„Brûlage“ von Patrick Saytour ist eins der spannendsten Werke der Ausstellung „Supports/Surfaces: Claude Viallat & Patrick Saytour“, die sich zwei Gründungsmitgliedern der avantgardistischen Kunstbewegung widmet. (Foto: Tom Lucas)

1968 erschüttern Protestbewegungen von Student*innen und Arbeiter*innen Paris. In Südfrankreich finden etwa zur gleichen Zeit zwölf Künstler zusammen, die die traditionelle Malerei radikal in Frage stellen und sie dekonstruieren. Es ist der Beginn der avantgardistischen Bewegung „Supports/Surfaces“. mehr lesen / lire plus

Kunstworkshop zu sexualisierter Gewalt: #youtoo

Das Casino Luxemburg lädt am 28. August zum Workshop „#youtoo: Be the change“ mit der Künstlerin Krystyna Dul ein. Es geht um Kunst, sexualisierte Gewalt und Missbrauch.

Neben #metoo werden mittlerweile auch Hashtags wie #itwasme, #Ihave und #guilty verwendet. (© Pixabay)

In dem Workshop „#youtoo: Be the change“ führt die Künstlerin und Fotografin Krystyna Dul Erwachsene und Jugendliche ab 16 an die Themen sexualisierte Gewalt und Missbrauch heran, um mit ihnen kreative Wege der Aufarbeitung zu finden. Die Teilnehmer*innen setzen die gesammelten Ideen gemeinsam mit der Künstlerin um und erarbeiten Kunstwerke.

Dul beschäftigt sich seit Beginn der #metoo-Bewegung mit dem Thema. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #7 Streaming vs Kino

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech – a wa mir schonn um Canapé setzen, da schwätze mir och mol iwwert Netflix a Co. D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli vu der woxx denken haart iwwert Streaming, Kino a Fernsee no: Wiem seng läscht Stonn huet geschloen? An ass alles Schrott, wat net am Kino leeft?

COPYRIGHT: Isabel Spigarelli/woxx

Streaming-Déngschter fir Filmer a Serien si aus dem Alldag vu ville Mënschen net ewech ze denken. Huet de Kino dofir ausgedéngt? D’Tessie Jakobs a d’Isabel Spigarelli vu der woxx mengen net – a si erkläre wisou. mehr lesen / lire plus

Literatur: Lesespaß mit Koch, Oktopus und Tatta Tom

Mit der literarischen Veranstaltungsreihe „D’Stad liest!“ belebt die Cité Bibliothèque den Hof der ehemaligen Nationalbibliothek von August bis September wieder: Die grünen Sterne sind zum Greifen nah, es gibt Oktopusse und queere Tanten zu entdecken.

Ein Sommer der Literatur: Im Hof der ehemaligen Nationalbibliothek in Luxemburg-Stadt gibt es von Mitte August bis Mitte September eine Freiluftbibliothek und thematische Lesungen für Kinder und Erwachsene. (Bild: CC BY Mmkay SA 4.0)

Die Cité Bibliothèque haucht dem Hof der ehemaligen luxemburgischen Nationalbibliothek in der Rue Notre-Dame neues Leben ein: Sie organisiert vom 18. August bis zum 12. September gleich mehrere Leseveranstaltungen und richtet außerdem eine temporäre Freiluftbibliothek ein. mehr lesen / lire plus