Online-Festival: Koll ist online in Aktion

Das Kulturfestival Koll an Aktioun findet dieses Jahr digital statt – traditionsgemäß an mehr als nur einem Schauplatz, mit Musik, Kunst und Familienspaß.

„Koll an Aktioun“ ist auch digital ein Kulturfestival für die ganze Familie: Es darf gezaubert, gebastelt, getrunken und getanzt werden. (Foto: Kevin Bast)

Seit 2014 verwandelt das Kulturfestival „Koll an Aktioun“ Obermartelingen jährlich in ein kulturelles Refugium für Jung und Alt. Über 30 Freiwillige stellten in den vergangenen Jahren rund um das Musée de l’Ardoise ein facettenreiches Programm mit einer Mischung aus Musik, Gastronomie, Handwerk und Kultur auf die Beine. Das fällt dieses Jahr wegen der Pandemie flach – zumindest am gewohnten Standort. mehr lesen / lire plus

Wohnungsmarkt und Covid-19: Krisen-Matriochka

Der temporäre Mieter*innschutz der Regierung und ihre Förderung des öffentlichen Wohnungsbaus, die gestern in einer Pressekonferenz vorgestellt wurden, sind nur Tropfen auf den heißen Stein.

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Der Wohnungsbauminister Henri Kox stellte gestern in einer Pressekonferenz die Bemühungen der Regierung vor, um Mieter*innen während der Corona-Krise zu schützen. „Réactif dans l’immédiat, le gouvernement a adopté plusieurs mesures afin de prévenir et de pallier l’impact de la crise sanitaire sur les locataires“ – mit diesem Satz beginnt das Pressedossier zum Thema. Das Verhalten der Regierung angesichts der Wohnungskrise, die bereits lange vor Covid-19 entfachte, ist alles andere als „réactif dans l’immédiat“. mehr lesen / lire plus

Mit einer Web-App durchs Müllerthal

Unterwegs kontaktlos an Infos zum Müllerthal kommen? Der Tourismusverband Region Mullerthal – Kleine Luxemburger Schweiz hat eine digitale Lösung parat: eine Web-App.

Wer am langen Pfingstwochenende einen Ausflug ins Müllerthal plant, darf sich auf ein neues Tool freuen: Der Tourismusverband Mullerthal – Kleine Luxemburger Schweiz stellte vor wenigen Tagen eine neue Web-App vor, die in Zusammenarbeit mit „Huber Media“ entstanden ist. Besucher*innen der Region können über app.mullerthal.lu ab sofort auf eine für Mobiltelefone optimierte Website zugreifen. Sie erhalten Informationen rund um ihre Umgebung: Wo verstecken sich die Sehenswürdigkeiten? Wie weit ist es zum nächsten Restaurant? Wohin führt der Wanderweg? Gibt es Campingplätze und Museen in der Nähe? mehr lesen / lire plus

Angriff auf die Rechte von trans und intersex Menschen in Ungarn

In Ungarn wurde gestern ein Gesetz angenommen, das eine Personenstandänderung verbietet. Die Organisation Transvanilla Transgender Association ruft zur Unterzeichnung einer Petition auf.

(Foto: CC-BY Tony Webster)

Das ungarische Parlament hat gestern, dem 19. Mai 2020, einen Gesetz verabschiedet, der Personenstandänderungen künftig untersagt. Trans und intersex Menschen können somit ihren Geschlechtseintrag nicht mehr ändern. Das Gesetz wurde vor wenigen Wochen im Zuge des Corona-Notstandpakets der Regierung vorgestellt, das die Bahn für den LGBTI-feindlichen Präsidenten Viktor Orbàn frei machte. Die woxx berichtete. Die LGBTI-Intergroup des Europarlaments wandte sich damals in einem offenen Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten und Kanzlerminister, Gergely Gulyás, und an die Justizministerin Judit Varga: 63 Europaabgeordnete forderten sie dazu auf, gegen das Gesetz vorzugehen. mehr lesen / lire plus

Daten zu Heimarbeit vor und während der Pandemie

In Zeiten von Social Distancing gehört Heimarbeit für viele Beschäftigte zum Berufsalltag. Passend dazu veröffentlicht der Statec Daten zur Heimarbeit während der Corona-Krise und die Chambre des salariés (CSL) verweist in ihrem aktuellen Newsletter auf den entsprechenden Aspekt des Quality of Work Index 2017. Die Ergebnisse des Statec belegen, dass die Heimarbeit im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen ist. Zwischen Ende April und Anfang Mai 2020 arbeiteten 69 Prozent der Beschäftigten von zuhause aus, allen voran Arbeitnehmer*innen aus dem Bildungssektor (74 Prozent) sowie Freelancer*innen und selbstständige Unternehmer*innen (66 Prozent). Der Ausbruch der Pandemie ist für diese Umstellung, die über die Hälfte der Befragten als positiv bewertete, verantwortlich: 74 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen arbeiteten erst in Folge der Krise von zuhause aus. mehr lesen / lire plus

Lesung: Eine Zigarette zu Krieg und Zerstörungswut

In Lola Arias Eventserie „My Documents. Share your Screen“ teilen Künstler*innen ihre Recherchen und Leidenschaften mit dem Publikum. Das Projekt läuft seit Ausbruch der Corona-Krise online, in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main. Dieses Wochenende an der Reihe: Der libanesische Künstler Rabih Mroué mit der Lesung „Make Me Stop Smoking“.

Die Lesung „Make Me Stop Smoking“ von Rabih Mroué hat weniger mit Zigaretten zu tun als mit Zerstörung, Krieg und Krisen im Libanon. (Copyright: Rabih Mroué)

„In ‚Make Me Stop Smoking‘ rekons
truiert Rabih Mroué die radikal heterogene Landschaft des Libanon, zerstört von Krisen und Kriegen. Er tut dies anhand zahlloser anonymer und persönlicher Dokumente, Videos, Fotos, Zeitungsausschnitte und Augenzeugenberichte“, schreibt das Team des Mousonturm auf seiner Website. mehr lesen / lire plus

Dürfen wir unglücklich sein?

In „Glücksdiktat – und wie es unser Leben beherrscht“ greifen Eva Illouz und Edgar Cabanas Glücksforscher*innen an. Ein Essay, der mit der Vorstellung des selbstbestimmten Glücks bricht und das Recht auf Leid verteidigt.

Copyright: Suhrkamp Verlag AG

Aus der Suche nach dem Glück eine Lebensweise zu machen könnte also auch andere als die positiven Folgen haben, die sich viele davon versprechen (nicht zuletzt, weil sie ihnen versprochen werden)“, schreiben die Soziologin Eva Illouz und der Psychologe Edgar Cabanas in „Das Glücksdiktat“. Einen Satz weiter heißt es: „Dieses Streben könnte sich als eine erschöpfende, obsessive und letztlich enttäuschende Erfahrung erweisen.“ Diese Zeilen fassen den Essay der Autor*innen, der 2019 auf Deutsch im Suhrkamp Verlag publiziert wurde, grob zusammen. mehr lesen / lire plus

AktenEinsicht: „Es nützt nichts, immer nur dazusitzen und die arme misshandelte Frau zu sein“

Die Fachanwältin Christina Clemm erzählt in ihrem Buch „AktenEinsicht“ Geschichten weiblicher Gewaltopfer. Dabei geht es nicht ausschließlich um Frauen. Ein Buch über Polizeigewalt, Rechtsextreme, Islamophobie und Opferbeschuldigung.

Die Anwältin Christina Clemm widmet ihr Buch „AktenEinsicht“ Frauen, die Hass und Gewalt nicht überlebt haben. (© Verlag Antje Kunstmann)

Christina Clemm kennt viele Schicksale. Schicksale, hinter denen Menschen stecken, die selten Gehör finden. In „AktenEinsicht“ verschafft sie weiblichen Gewaltopfern Raum. Clemm ist unter anderem seit 25 Jahren Nebenklagevertreterin von Opfern häuslicher Gewalt. Als Rechtsanwältin hat sie sich zudem auf die juristische Bearbeitung rassistischer, geschlechtsspezifischer und homophober Gewalt spezialisiert.

In ihrem Buch hinterfragt Clemm in acht Kurzgeschichten, die wahren Begebenheiten nachempfunden sind, patriarchale Gesellschaftsstrukturen und Fremdenfeindlichkeit inner- und außerhalb der Gerichtssäle. mehr lesen / lire plus

Die Situation von LGBTI-Menschen ist europaweit bedenklich

Wie steht es um die Rechtslage und um das Wohlbefinden von LGBTI-Menschen in Europa? Zwei neue Dokumente der ILGA-Europe und der Europäischen Union für Grundrechte geben Anlass zur Sorge.

CC BY r2hox SA 2.0

Im öffentlichen Diskurs sind queere Menschen meist unsichtbar. Sie treten oft nur als Randfiguren politischer Debatten auf, wobei ihr Anspruch auf Menschenrechte von Anti-Gender-Bewegungen kontrovers besprochen wird. Am 14. Mai 2020 veröffentlichten sowohl ILGA-Europe als auch die Europäische Union für Grundrechte (FRA) Studien, die einen Einblick in ihre Lebensrealität in Europa geben. Auf politischer und auf gesellschaftlicher Ebene besteht Handlungsbedarf.

ILGA-Europe publiziert seit 2010 jährlich einen Index, der die Rechtslage von LGBTI-Menschen in Europa dokumentiert. mehr lesen / lire plus

Onlinetheater.live: Sei ehrlich – sei ein Pilz im Onlinetheater

Das Kollektiv onlinetheater.live lädt zum digitalen und interaktiven Theaterstück HYPHE ein. Die Zuschauer*innen erwarten Schimmelpilzsporen, radikale Ehrlichkeit und ein Spielerlebnis.

Der Name des Theaterstücks HYPHE ist auf die Hyphen zurückzuführen: verzweigte, einreihige Fäden von Pilzen, deren Zellen durch sogenannte Septen unterteilt werden können. (CC BY Emmanuel Boutet SA 2.5)

„Lasst uns gemeinsam real sein, lasst uns einander anonym unsere tiefsten Geheimnisse entlocken, lasst uns radikal ehrlich sein. Meine Geschichten hören nicht auf, wo deine Geschichten anfangen. Sie bilden Knotenpunkte und ergeben ein Geflecht, in dem alles mit allem verbunden ist, winden sich wie Pilzmyzelien durchs Erdreich und sprengen die Ketten der Normierung. mehr lesen / lire plus

Online auf Reisen mit einem minderjährigen Asylbewerber

Time for Equality stellt den Dokumentarfilm „Asile“ noch bis zum 14. Mai kostenlos ins Netz und lädt morgen zur Online-Debatte über die Flucht unbegleiteter Minderjährige nach Europa, in Anwesenheit des Filmregisseurs Victor Ridley, ein.

Quelle: Time For Equality

Es ist ein Thema, das Politiker*innen und die Zivilgesellschaft sowohl vor als auch während der Corona-Krise beschäftigt: Das Schicksal minderjähriger Asylsuchender, die unbegleitet nach Europa flüchten. Dies ist es, worauf sich die Organisation Time for Equality im vierten Event – „Le Voyage d’un.e migrant.e“ – der Veranstaltungsreihe „Expressions of Humanity 2019-2020“ widmet. In dem Zusammenhang lädt sie noch bis zum 14. mehr lesen / lire plus

Hassliebe zwischen den Grenzen

Die Asti und TNS Ilres veröffentlichen die letzte von drei Umfragen zum kulturellen Miteinander in Luxemburg. Dieses Mal im Fokus: Grenzarbeiter*innen und ihr nicht ganz eindeutiges Verhältnis zu Luxemburg.

CC BY Littlemonday SA 4.0

Wie empfinden Grenzgänger*innen ihre Arbeit in Luxemburg? In einer Umfrage der Asti und TNS Ilres haben 500 Grenzarbeiter*innen – 259 aus Frankreich, 131 aus Belgien und 129 aus Deutschland – ihre Eindrücke geschildert. Nach Angabe des Soziologen Charles Margue, ist es die erste Umfrage überhaupt, die den Empfindungen der Grenzarbeiter*innen nachgeht. Bis dato habe es hierzu nur Hypothesen gegeben. Es ist die letzte der drei Umfragen, die TNS Ilres für die Asti zum „Vivre ensemble“ in Luxemburg durchgeführt hat. mehr lesen / lire plus

„Wir“ von Tristan Garcia: Wer „Wir“ sagt, muss auch „Andere“ sagen

Tristan Garcia untersucht in seinem philosophischen Essay kollektive Identitäten. Über das Buch, den „Wir“-Begriff in Corona-Zeiten und die Fernsehsendung „1, 2 oder 3“.

Tristan Garcias „Wir“ erschien 2018 in der deutschen Übersetzung von Ulrich Kunzmann im Suhrkamp Verlag. Unter „Nous“ wurde das Buch bereits 2016 auf Französisch bei Grasset Éditions publiziert.

„Der ‚Kampf der Kulturen’, die Debatte um ‚den’ Islam, um Geflüchtete, Rassismus, Feminismus oder ‚politisch korrekte’ Sprache, um die Rechte der Tiere – immer geht es darum, im Namen eines ‚Wir’ zu sprechen, sich abzugrenzen oder zu inkludieren, sich zu mobilisieren und zu organisieren. Die Intensität dieser Wir-Bildungen nimmt wieder enorm zu“, steht in der Inhaltsbeschreibung zu Tristan Garcias Buch „Wir“. mehr lesen / lire plus

Fallliste von PEN International: Mord und Haft wegen Text

PEN International veröffentlicht die Fallliste zu Angriffen und Morden an Schriftsteller*innen, Journalist*innen und Verleger*innen im Jahr 2019. Zwei Menschen starben, hunderte wurden mit Haftstrafen und Drohungen mundtot gemacht.

Copyright: CC BY RicHard-59 SA 3.0

Über 100 Journalist*innen saßen 2019 in Haft, 67 Schreiber*innen kämpften in Gerichtsverfahren und in Untersuchungshaft um ihre Freiheit, ein Autor und eine Journalistin wurden ermordet – das ist die Bilanz, die PEN International 2019 in ihrer Fallliste zieht. Weltweit gab es insgesamt 212 Angriffe auf Journalist*innen, Schriftsteller*innen und Verleger*innen. PEN International beobachtet in Asien einen Anstieg der Gewalttaten von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Organisation führt die Steigerung auf massive Anfeindungen gegen muslimische Uiguren in China und auf die erhöhte Belästigung von regierungskritischen Schriftsteller*innen und Poet*innen in Indien zurück. mehr lesen / lire plus

Luxembourg Street Photography Festival 2020: Der Fotoauslöser klickt online

Wird immer noch nix mit Ausgehen und analogen Kulturveranstaltungen? Die Organisator*innen des Luxembourg Street Photography Festivals denken um: Konferenzen mit renommierten Straßenfotografen und Events mit Tradition gibt es dieses Jahr online.

Die Konferenzen des Luxembourg Street Photography Festivals finden dieses Jahr online statt, unter anderem mit dem Fotografen Joe Aguirre. (Copyright: Joe Aguirre)

Eins der Ziele des Street Photography 
Luxembourg Collective ist es, die Kunst der Straßenfotografie zu fördern – auch Ausgangssperre und Covid-19 halten das Kollektiv davon nicht ab. Das 
Luxembourg Street Photography Festival geht online und hält auch in seiner digitalen Version einiges für Liebhaber*innen der Straßenfotografie bereit.

Die Fotobuchpräsentation von Pierre Gély-Forts „The Dark LOVE BOAT“ bildete gestern den Auftakt der Konferenzreihe. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Streetphilosophy

Philosophie ist nur was für intellektuelle Leseratten? Schwachsinn. Das beweist die arte-Serie „Streetphilosophy“.

In der Folge „Pessimismus: Wird doch eh nix!“ spricht Ronja von Rönne (links) bei Nudeln aus der Aluschale unter anderem mit dem Fotografen Mehran Djojan (rechts). © weltrecorder

Das Konzept der Serie „Streetphilosophy“ ist einfach: Ein junger Mensch schlendert durch Berlin und sucht nach dem, was unsere Gesellschaft ausmacht, was das eigentlich ist, dieses Leben. Jede Sendung beginnt mit der Infragestellung unterschiedlicher Themen, wie beispielsweise die der Angst, des Glück, der Freiheit oder des Verlusts. Es folgen weder Schnickschnack noch ein verkrustetes Sendeformat bei dem Expert*innen über dem Philosophieren einschlafen. mehr lesen / lire plus

Mit Maske und Einwegbluse zu Besuch in Alters- und Pflegeheimen

In einer Pressekonferenz präsentierten die Familienministerin Corinne Cahen und der Copas Direktor Marc Fischbach die neuen Besuchsrechte in Alten- und Pflegeheimen. Sie schilderten außerdem, wie die Lage dort aussieht.

Pixabay

Die Regierung legt Senior*innen, ihren Familien und Freund*innen seit Monaten ans Herz, physischen Kontakt zu vermeiden. Besuche in Alters- und Pflegeheimen wurden im März ganz verboten. Seit gestern nun dürfen Angehörige und Freund*innen die Bewohner*innen wieder besuchen, vorausgesetzt die nötigen Sicherheitsvorkehrungen werden eingehalten und sind logistisch umsetzbar.

Die Liste einzuhaltender Vorschriften ist lang. Sie beginnt mit der Planung des Besuchs: Spontan auf einen Kaffee vorbeizuschauen, ist nach wie vor nicht drin. mehr lesen / lire plus

New Museum Online: Penisse, Porno und Frauenklischees

Die Onlineausstellung „IT IS, I, 
ANN HIRSCH: horny lil feminist“ 
thematisiert die Selbstinszenierung von Frauen sowie Frauendarstellungen 
in der Popkultur und in den sozialen Medien. Dafür tischt die Künstlerin Ann Hirsch unter anderem harte Pornos und Ginger Rogers auf.

Die Künstlerin Ann Hirsch taucht in ihren Videos selbst auf. In „Butter Face“ legt sie einen Striptease hin, bei dem ihr Gesicht verdeckt bleibt. (Copyright: Ann Hirsch, ButterFace from “horny lil feminist”, 2014­15 (still). Video, sound, color; 2:21 min. Courtesy the artist)

„Please be advised: This exhibition contains videos with explicit sexual content“, warnt das New Museum auf der Startseite zu Ann Hirschs Onlineausstellung „IT IS, I, ANN HIRSCH: horny lil feminist“. mehr lesen / lire plus

Konferenzergebnisse zur Feier des Lesbian Visibility Day

Der 26. April steht im Zeichen der Sichtbarkeit von Lesben weltweit. Während einer Konferenz der Eurocentralasian Lesbian* Community und des LGBTI Intergroup des EU-Parlaments wurden europäische Lösungen zur Bekämpfung der Diskriminierung von Lesben diskutiert.

Copyright: CC BY Matt Buck SA 2.0

Das Netzwerk Eurocentralasian Lesbian* Community (EL*C) sprach vor wenigen Tagen in einer Online-Konferenz mit EU-Abgeordneten über die Sichtbarkeit und Lebensrealität von Lesben in Europa. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit dem LGBTI Intergroup des EU-Parlaments organisiert. Rund 210 Teilnehmer*innen – nach Angaben der EL*C ausschließlich Frauen – konzentrierten sich vorwiegend auf die Diskriminierung von Lesben aufgrund ihrer Geschlechtsidentität und ihrer sexuellen Orientierung. mehr lesen / lire plus

Demenzkranke und Senior*innen: Inklusive Kulturangebote auch im Lockdown

Viele Kulturinstitutionen sind auf einem Auge blind: Ihre Programme sind selten für Demenzkranke oder Senior*innen ausgelegt. Die Organisation „Momenter Intensiv Liewen“ schaffte vor der Pandemie Alternativen. Über Kultur, Alter und Covid-19.

Kulturangebote, die sich für Demenzkranke und Senior*innen eignen, waren schon vor der Pandemie rar. Für die Zeit während des Lockdowns versuchen Initiativen vereinzelt Abhilfe zu schaffen. (CC BY Anders Lejczak SA 2.0)

Als Dani Jung, die Präsidentin des 2019 gegründeten Vereins „Momenter Intensiv Liewen“ (MIL), ihren Text über das kulturelle Angebot für Demenzkranke und Senior*innen in Luxemburg für den diesjährigen Sozialalmanach der Caritas einreichte, sah die Welt noch anders aus. mehr lesen / lire plus