Steinig und holprig

von | 01.05.2017

Wie kompliziert es ist, sich hinsichtlich der Arbeitsmöglichkeiten für anerkannte Asylsuchende (BPI) und Asylbewerber (DPI) in Luxemburg zurechtzufinden, hat unser Autor Thorsten Fuchshuber in seinem Artikel zum Thema (Ein steiniger Weg; woxx 1420) selbst erfahren. So hat er die „autorisation d’occupation temporaire“ (AOT), die Asylbewerber auf Antrag bekommen können, als Praktikum bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine auf sechs Monate begrenzte Anstellung. Die Hürden, eine solche AOT auch einzulösen, sind allerdings so hoch, wie vom Autor beschrieben. Aus diesem Grund bietet die Asti mit dem Projekt „Connections“ DPI’s und BPI’s die Möglichkeit, in einer Firma ein unbezahltes Praktikum zu machen, für die Dauer von maximal 240 Stunden. Dies erlaubt es vor allem DPI’s, bereits während der Bearbeitung ihres Asylantrags die Luxemburger Arbeitswelt kennenzulernen und „Kontakte zu knüpfen, um danach schneller einen Job zu finden“, so Asti-Mitarbeiter Marc Piron, dessen Name in der vergangenen Ausgabe bedauerlicherweise falsch wiedergegeben worden ist.

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