Expotipp: Nothing Is Permanent

von | 21.06.2022

Wenn der öffentliche Raum zum Museum wird: „Nothing Is Permanent“ ist ein Rundgang durch die Kulturhauptstadt Esch, bei der die Besucher*innen 23 Skulpturen nationaler Künstler*innen, wie die von Claudia Passeri oder Tina Gillen, sowie internationaler Kunstschaffender entdecken können. Die Tour führt an historisch und kulturell wichtigen Orten der Minettstadt vorbei – unter anderem am Rathaus, dem Ariston oder der neuen Konschthal. Auf der Internetseite zum Projekt (nothingispermanent.lu) gibt es eine Karte mit Wegbeschreibung und Werkangaben. Auf geoportail.lu soll ebenfalls eine Route verfügbar sein. Die war bis zum Redaktionsschluss jedoch nicht auffindbar. Vor Ort können Menschen mit Smartphone einen QR-Code scannen, um weiterführende Informationen zum jeweiligen Exponat nachzulesen. Darüber hinaus gibt die Infofabrik in Esch (85, rue de l’Alzette) während ihrer Öffnungszeiten (Mo. – Sa. 9 bis 18 Uhr) Auskünfte.

Esch-sur-Alzette. Rund um die Uhr geöffnet. Bis zum 22. November.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Buchtipp: Wenn die Welt brennt

Fiona Sironics Debütroman „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ ist in einer Zukunft angesiedelt, die unserer Gegenwart vielleicht näher ist, als wir es wahrhaben wollen.

KULTURTIPP

Expotipp: Theatre of Cruelty

Das monotone, disharmonische Klaviergeklimper im Treppenaufgang zu den Ausstellungsräumen signalisiert den Besucher*innen bereits: Das hier wird unangenehm. Der durch dunkle Vorhänge abgetrennte Hauptsaal führt in die Welt der Grausamkeit des französischen Künstlers Antonin Artaud (1896–1948), der in der Mitte des 20. Jahrhunderts eine...

KULTURTIPP

Buchtipp: Reden für die Menschlichkeit

„Die Rede ist ein performatives Genre mit dem Charakter einer Produktwerbung, aber für eine Idee“, schreibt Saša Stanišić im Vorwort seiner Redensammlung „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“. Ziel der Rede sei es, das Publikum dazu zu bringen, diese Idee in die Welt hinauszutragen. Gleich die erste der...

KINOKULTURTIPP

Im Kino: The Chronology of Water

Kristen Stewart gibt mit „The Chronology of Water“ ein kompromissloses Regiedebüt. Die Adaption von Lidia Yuknavitchs Memoiren überzeugt jedoch weniger durch formale Konsequenz als durch die intensive Präsenz von Hauptdarstellerin Imogen Poots. Mit „The Chronology of Water“ legt Kristen Stewart ihr Regiedebüt vor – und zwar keines, das sich...