James Joyce, wichtiger Vertreter der literarischen Moderne, reiste im August 1934 mit seiner Ehefrau Nora nach Luxemburg. Die Nationalbibliothek (BNL) widmet dem Sommerurlaub der Familie Joyce eine Ausstellung, die nicht nur Literaturbegeisterte interessieren dürfte: Neben dem Aufenthalt von James Joyce sind auch die Anfänge der luxemburgischen Tourismusbranche und die Gründung von Radio Luxemburg, dem ersten Privatsender Europas, Thema. Die Zusammenhänge mit Joyce sind überraschend und dürften bei manchen Besucher*innen für Staunen sorgen. Wer es nicht in die BNL schafft, kann sich die Schau übrigens auch von zuhause aus anschauen: Auf der Internetseite der BNL stehen ein virtueller Rundgang sowie zahlreiches Infomaterial zur Ausstellung zur Verfügung!
Buchtipp: Portia Elan – Homebound
In ihrem Sci-Fi-Roman „Homebound“ erzählt Portia Elan nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten, die alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten spielen: 1983, 2078 und 2586. Am Ende des 20. Jahrhunderts muss die gerade erwachsen gewordene Becks den Tod ihres Onkels verarbeiten und findet Trost in einem Computerspiel, das dieser für sie...

