Expotipp: Suzanne Valadon: Un monde à soi

von | 06.06.2023

« Nu allongé », 1928

Ein Hauch Montmartre in Metz : Das Centre Pompidou-Metz zelebriert mit der Retrospektive „Suzanne Valadon: Un monde à soi“ die bedeutende Gegenwartskünstlerin Suzanne Valadon (1865-1938). Sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weibliche Akte zeichnete. Zu Lebzeiten bereits eine Ikone von Montmartre, umfasst Valadons Gesamtwerk zahlreiche ungeschönte Frauenkörper, die Kunstbegeisterte in der Aktmalerei ihrer Zeitgenossen in der Regel vergeblich suchen. Neben dem Abstecher nach Metz, lohnt sich es sich auch in die Podcast-Folge des Pompidou-Metz zur Schau rein zu hören („Et si je te raconte … Suzanne Valadon“) und unter anderem auf den Websites der Frankfurter Kunsthalle Schirn und des National Museum of Women in the Arts über das bewegte Leben und Schaffen der Künstlerin zu lesen.

Centre Pompidou-Metz (1 parvis des Droits-de-l’Homme, F-57020 Metz), Mo., Mi., Do. 10h – 18h + Fr. – So. 10h – 19h. Bis zum 11. September.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Event: Thionville Jazz Festival

L’offre déjà riche en festivals de jazz dans la grande région s’est enrichie depuis trois ans d’un nouveau venu : le Thionville Jazz Festival. Comme les années précédentes, la programmation se partage entre formations locales, nationales et internationales. Pendant trois jours, du 2 au 4 juillet, une quinzaine de formations explorent toutes...

KULTURTIPP

Expotipp: Der Schuh als Thema und Kunstobjekt

Schuhe sind Alltagsgegenstand, Statussymbol und Kunstobjekt zugleich. Wie letzteres auf die Spitze getrieben werden kann, zeigt derzeit eine Ausstellung in der Galerie „Tunnel am Gronn“, die ihre Fläche seit Jahren schon der Kunst von Schüler*innen widmet. Nicht nur Schuhliebhaber*innen machen deshalb derzeit große Augen, wenn sie die kleine...

KULTURTIPP

Willis Tipps: Juni 2026

Mali-Pop Fatoumata Diawara wurde in der Elfenbeinküste geboren und früh von ihren malischen Eltern zu einer Tante nach Bamako, Mali geschickt. Bei dieser wuchs sie auf, bis sie mit 18 nach Paris auswanderte, um sich zur Schauspielerin ausbilden zu lassen. Ihre Filmkarriere startete dementsprechend früher als ihre Musikkarriere: Seit 1996...

KULTURTIPP

Expotipp: Et leeft

Die Periode im Porträt: Die Ausstellung „Et leeft“ im Lëtzebuerg City Museum widmet sich mit der Menstruation einem Thema, mit dem wohl jede*r direkt oder indirekt im Laufe seines*ihres Lebens in Berührung kommt. Gewitzt, lehrreich und differenziert ist diese Schau, die über die Geschichte der Menstruationsartikel und biologische Abläufe...