Spiel: Dregde

von | 06.12.2024

(© Black Salt Games/Team 17 Digital)

Ob „Animal Crossing“, „Minecraft“, „Stardew Valley“ oder „Hades“: Minispiele, bei denen man fischen kann, sind ein essenzieller Teil der Videospielkultur. Doch in kaum einem Spiel nimmt die Aktivität die Hauptrolle ein. Anders ist es bei „Dredge“. Als Spieler*in schlüpft man in die Rolle des*der Kapitän*in eines kleinen Fischerbootes. Das Spielprinzip ist einfach: Man sticht in See, sucht eine Stelle mit hohem Fischvorkommen, wirft die Netze aus und verkauft den Fisch später auf einer der vielen Inseln. Doch sobald die Nacht einbricht, merkt man schnell, dass auf dieser Inselgruppe etwas nicht stimmt. Felsen, die auf einmal im Meer auftauchen, sind das noch das Harmloseste, denn in tieferen Gewässern lauern gigantische Fischmonster. „Dredge“ entpuppt sich als wahres Horrorspiel mit Anleihen an H.P. Lovecraft und David Cronenberg. Nicht nur, dass die Nächte gefährlich sind: Auch in den Netzen landen immer öfter Tiere, die mehr an Monster als an Fische erinnern. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, muss man alle Inseln erkunden und mit einem speziellen Kran in der Tiefe fischen. Dredge ist kurzweilig und gruselig, animiert aber auch nach dem Abschluss der Hauptstory dazu, weiterzuspielen und wirklich jede fantastische Fischart zu katalogisieren.

Auf Steam, Gog, Xbox, Playstation und Nintendo Switch, ca. 25 Euro.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Buchtipp: Inter alia

Nach ihrem Erfolg mit „Prima facie“ widmet sich die Autorin, Dramatikerin und ehemalige Strafverteidigerin Suzie Miller in ihrem neuen Roman „Inter alia“ wieder einem moralischen Konflikt zwischen Recht und Gerechtigkeit.

KULTURTIPPLITERATUR

Buchtipp: Orca

Cora besuchte ein Elitegymnasium und träumte von einem Studium in Oxford. Jetzt arbeitet sie an der Fleischtheke in einem Supermarkt. Wie es dazu gekommen ist, erfahren die Leser*innen von Franziska Gänslers drittem Roman „Orca“ erst allmählich.

KULTURTIPPLITERATUR

Roman : Léa ou la théorie des systèmes complexes

La forme du texte – des colonnes de phrases courtes, mais denses en informations – peut d’abord dérouter. C’est pourtant à ce rythme saccadé que Ian De Toffoli nous entraîne dans deux histoires qui s’entrecroisent : celle de Léa, jeune femme née à Luxembourg qui, prenant soudainement conscience de l’urgence écologique, en vient à se radicaliser contre Koch Industries, et celle de l’entreprise, dont la naissance et l’expansion nous sont contées en parallèle.

KULTURTIPP

Buchtipp: Die zweitgrößte Liebe

Henry und Michelle lernen sich kennen, verbringen unbeschwerte Tage und Nächte in Michelles Einzimmerwohnung, schwimmen im See und verlieben sich. In „Die zweitgrößte Liebe“ stellt Ruth-Maria Thomas die Frage, ob Liebe jedoch ausreicht, damit zwei Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten sich gleichberechtigt begegnen und ein...