Méco warnt vor Vendetta gegen Bio

von | 21.11.2025

Eigentlich handelt es sich bei der „Restopolis“-Initiative „Supply4Future“ um einen Erfolg: Statt wie beim Schulobst vorrangig auf den Preis zu schauen, erarbeitete das Bildungsministerium eine Kriterienliste, nach der lokal und vor allem biologisch produzierte Lebensmittel in Schulkantinen priorisiert werden sollen. Nun werde dieser erfolgreiche Ansatz jedoch in Frage gestellt, kritisierte der Méco auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag. So sollen konventionell, aber lokal produzierte Lebensmittel Vorrang vor Bio-Produkten aus dem Ausland kriegen. Gefördert werde der Wechsel unter anderem von der Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) und der Verteilerfirma „Provençale“. Letzterer wirft die Umwelt-NGO vor, ihre marktbeherrschende Position zu nutzen, um Druck auf Landwirt*innen und die Regierung auszuüben. Die Änderung, führe zu einer Schwächung des hiesigen Biosektors, fürchtet die Umwelt-NGO: Werden lokale konventionelle Produkte vor ausländischen priorisiert, verschwinde einer der wenigen Anreize für Landwirt*innen auf Bioprodukte umzustellen. „Die Ministerin setzt sich nicht nur nicht für den Biosektor ein, sie arbeitet aktiv auch an dessen Schwächung“, so Méco-Präsidentin Blanche Weber. Ein Großteil der Emissionen aus dem Landwirtschaftsbereich würden nämlich nicht beim Transport, sondern bei der Produktion selbst entstehen – somit seien auch ausländische Bio-Produkte nachhaltiger als konventionelle aus Luxemburg. Dieses Jahr stammen 71 Prozent der Produkte, die Restopolis in Schulkantinen nutzt, aus lokalem Anbau.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La mémoire coûte plus cher

Les data centers pour l’intelligence artificielle sont gourmands en énergie et en eau, laissant présager de sérieuses tensions sur la disponibilité de ces ressources si les investissements se poursuivent au rythme actuel. Le Statec relève un autre effet pervers du développement de l’IA.

NEWSURBANISMUS

„ProVelo“ will Taten sehen

m 20. Oktober präsentierte die Stadt Luxemburg ein neues Konzept für die sanfte Mobilität, die im Rahmen des neuen Mobilitätsplans. Darin sind die Ziele, die die Hauptstadt bis 2035 erreichen will, festgelegt. Dazu gehört, dass das Radverkehrsnetz ausgebaut und optimiert werden soll.

NEWSSOZIALES

Big Brother : Gloden rattrapé par la patrouille

Le Conseil d’État étrille le projet de loi sur la reconnaissance automatique des plaques d’immatriculation par des caméras, présenté par Léon Gloden. Trop imprécis et potentiellement attentatoire aux libertés, juge l’institution. Mais le ministre des Affaires intérieures endosse sans peine le costume du « bad cop ».

NEWS

FORUM 452 : Nos villages

Habiter. C’est autour de cette idée que pourrait se lire le numéro de novembre de « Forum », qu’il s’agisse du rapport à un lieu, à une communauté ou à une époque. Le dossier principal « Nos villages » retrace, à travers l’exemple de Berbourg, les profondes transformations du monde rural luxembourgeois au cours du dernier demi-siècle.