Der Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) fiel dieses Jahr auf den 30. Juli. Dies ist acht Tage später als noch 2025 – was dennoch kein Grund zur Entwarnung ist. Das spätere Datum ergibt sich nämlich aus genaueren Daten, etwa zur CO2-Aufnahmefähigkeit der Ozeane, nicht aus einer nachhaltigeren Lebensweise. Der Luxemburger Overshoot Day war dieses Jahr am 17. Februar, nur wenige Tage nach Katar. Das Großherzogtum ist damit weiterhin Spitzenreiter in Europa und weltweit das zweite Land, das über seine Ressourcen lebt. Um auf den hohen Anteil des Flugverkehrs an den Treibhausgasen aufmerksam zu machen, organisierten Vertreter*innen des Bündnisses „Votum Klima“ und „Seniors for Climate“ dieses Jahr eine symbolische Aktion vor dem Flughafen Findel. Sie präsentierten eine Grafik im Stil der Tafel, auf der Informationen zu den nächsten Abflügen angezeigt werden. Statt der Flüge wurde die Klimapolitik der Luxemburger Regierung mit Anzeigen wie „Paris Agreement: Final Call“ oder „Kerosene Taxation: Cancelled“ kritisiert. Laut Votum Klima verbraucht alleine der Flugfrachtverkehr die Hälfte der Ressourcen, die Luxemburg in einem Jahr „zuständen“. Der geplante Ausbau des Flughafens sorge nicht nur für einen enormen CO2-Fußabdruck, sondern belaste auch die Anwohner*innen durch zusätzlichen Lärm. Statt auf immer mehr Wachstum zu setzen, müsse Luxemburg seine Transition zu einer ökologischeren und nachhaltigen Produktions- und Konsumweise beschleunigen, so die Forderung der Aktivist*innen.
Manifestation de réfugié·es syrien·nes : « No delays any more ! »
Une centaine de réfugié·es syrien·nes ont manifesté leur mécontentement ce mercredi devant la Direction de l’immigration. Iels dénoncent les retards pris lors du traitement de leurs demandes d’asile et l’incertitude prolongée qui en résulte.

