Noch bis Anfang des nächsten Jahres läuft eine europäische Bürger*inneninitiative, die „gutes Essen für alle“ fordert. Laut den Initiator*innen hat ein Fünftel der Bevölkerung der Europäischen Union keinen Zugang zu angemessenen Lebensmitteln. Die aktuellen industriellen Lebensmittelsysteme verschärften nicht nur die Ernährungsunsicherheit, sondern auch die Klimakrise und wären zudem für Umweltverschmutzung, Tierleid und Artenschwund verantwortlich. Die Petition fordert demnach einen Umbau des Agrarsystems auf sämtlichen Ebenen. Dazu gehört auch die „Anerkennung der Tatsache, dass landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel keine gewöhnlichen Waren sind.“ Gefordert wird aber auch eine ökologische Landwirtschaft, eine Bekämpfung der Konzentration von Agrarland, eine strenge Regulierung genetisch modifizierter Organismen und eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung. Um Konsument*innen besser zu informieren, soll auch eine aussagekräftige Kennzeichnung von Lebensmitteln eingeführt werden. Bisher hat die Petition etwas mehr als 84.000 Unterschriften sammeln können. Damit sie im EU-Parlament behandelt wird, braucht die Initative jedoch eine Million Unterstützer*innen. Außerdem müssen in sieben Ländern Schwellenwerte erreicht werden. Wer sich der Petition anschließen will, kann das auf der Website www.goodfoodforall.eu tun. Dort finden sich auch weitere Informationen zu der Initiative.
Santé : Le jusqu’au-boutisme de l’AMMD
L’AMMD ne signera pas de nouvelle convention avec la CNS. Elle exige une meilleure rémunération des médecins et un changement en profondeur du système de santé luxembourgeois, dans le sens d’une libéralisation accrue de l’exercice de la médecine.

