Luxemburg hat die höchste pro Kopf Anzahl von Frauenhäusern in Europa. „Dennoch gibt es Wartelisten für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. Pro Monat werden 25 Wegweisung ausgesprochen und die Polizei muss landesweit rund 47 mal wegen Gewalt in der Familie intervenieren“, erläutert diese Woche Joëlle Schrank, Vorsitzende von Femmes en détresse, anlässlich der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Frauenhäuser. Bis heute waren rund 1.500 Frauen und 1.800 Kinder in den Frauenhäusern, die Wohnstrukturen wurden seither nicht nur vergrößert, sondern um eine Beratungsstelle, einen Frauentreffpunkt, ein Frauentelefon und ein Mädchenhaus erweitert. Auch weiterhin will sich Femmes en détresse für Betroffene einsetzen und sensibilisieren. Denn so Schrank: „Das Problem der Gewalt wird noch nicht ernst genug genommen“.
Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei
Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

