(lm) – Dadada daaa dadada daaa! Halbwegs musikalisch gebildete Zeitgenossen mögen die Anfangstakte von Beethovens Fünfter noch in Notenform denken, doch danach greifen die meisten bestimmt lieber auf Notenblätter zurück. Die gibt es mittlerweile online und umsonst – auf der Site des Bonner Beethoven-Hauses (www.beethoven-haus-bonn.de). Gewiss, die dort verfügbar gemachten Erstausgaben – zum Teil nur die Noten für einzelne Instrumente – ersetzen sicher keine Studienpartitur. Für Liebhaber sind sie trotzdem interessant, und zusätzlich liefert die Bonner Institution Erläuterungen zu den Werken, Sound-Samples und Scans von Beethovens Briefen. Die verfügbaren Werke reichen von den Sinfonien bis zu den Liedern. Praktisch ist der Menüpunkt Highlights, mit direktem Zugriff auf die Hauptwerke, aber auch auf Abbildungen von Objekten aus den Bonner Sammlungen wie Beethovens Hörgeräte. Erwähnenswert schließlich die Kinderseite, auf der die Jüngsten spielerisch die Lebens- und Klangwelten des „Ludwig van“ erkunden können.
Regisseur Michelangelo Antonioni: Der Weg in die filmische Moderne
Michelangelo Antonioni ist ein Name, der für den Film ebenso wichtig ist wie Marguerite Duras für die Literatur oder Giorgio de Chirico für die Malerei. Zweifelsohne gilt der italienische Regisseur als einer der bedeutendsten Modernisierer*innen des Kinos in Europa nach 1950. Sein Werk prägt die internationale Filmgeschichte. Die Bedeutung von...

