Rund 167 Seiten unfasst die Studie „PIBien-être“, die diese Woche vom „Conseil économique et social“ (CES) und dem „Conseil supérieur pour un Développement durable“ (CSDD) vorgestellt wurde. Ziel war, an die 100 Indikatoren des „Bien-être“ herauszuarbeiten, die es erlauben, jenseits des traditionellen Pro-Kopf-Bruttoinlandsproduktes (PIB) etwas genauer den Erfolg, die Nachhaltigkeit aber auch die Lebensqualität einer Gesellschaft zu überprüfen. So wird in der Studie das „Bien-être“ als „un état assurant aux générations présentes et futures, l’autonomie suffisante pour répondre à leur besoins fondamentaux, ainsi que la qualité de vie résultante d’un environnement naturel, social et culturel nécessaire au développement harmonieux des individualités“ definiert. Bei der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Es gibt durchaus unterschiedliche Ansätze beim „PIBien-être“, etwa ob dieser beim Individuum oder auf der Ebene der Gesellschaft ansetzt, ob er nur für Luxemburg bemessen wird oder ob er darüberhinaus auch die Großregion oder gar globale Einflüsse berücksichtigt. Unklar war weiterhin, unter welcher Form die Indikatoren dem Staate als Empfehlungen für Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität von Nutzen sein können. Siehe: www.ces.public.lu
Neue Gentechnik-Regeln in der EU
Am vergangenen Mittwoch stimmte das EU-Parlament für eine Schwächung der Regeln zur Gentechnik. Sogenannte „neue genomische Techniken“ (NGT) – allen voran die „Genschere“ Crispr-Cas – fallen demnach nicht mehr unter die strengen Kennzeichnungspflichten, die für „traditionelle“ Gentechnik bestehen. Das Argument, das Industrie, Kommission und am...

