Eine Luxemburger Idee: Handel mit Energie-Effizienz

von | 15.03.2012

Luxemburgs Klimaschutz-Politik kenne „eklatante Widersprüche“, beklagt der grüne Europa-Abgeordnete Claude Turmes in einem Brief, den er am Donnerstag dem Staatsminister gesandt hat. Mehr noch, Luxemburg sei im EU-Rat zu einem der „gefährlichsten Gegner“ der neuen Energie-Effizienz-Direktive geworden, deren Berichterstatter Turmes ist. Grund dafür ist eine Idee, die das Großherzogtum im Rat aufbrachte: Statt zuhause für mehr Energie-Effizienz zu sorgen, könnten EU-Länder entsprechende Maßnahmen im Ausland finanzieren, um so das in der Direktive vorgeschriebene Effizienz-Ziel zu erreichen. Parallel zum Emissionshandel könnte demnach eine Art „Effizienz-Handel“ entstehen. Luxemburg mache sich derzeit in den Verhandlungen für diese neue Form des Freikaufens stark, so der grüne Parlamentarier. Die Position Luxemburgs unterwandere nicht nur die Effizienz-Direktive, heißt es in dem Brief, „sie schadet auch klar den Interessen von Handwerk, Industrie und den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes“. Turmes appelliert darin an die „Vernunft und die Verantwortung der Regierung“. Luxemburg müsse seine Position aufgeben und Farbe bekennen, so seine Forderung.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen...

NEWS

Un sas entre l’hôpital et le domicile

« En trop bonne santé pour rester à l’hôpital, mais pas encore assez pour rentrer chez soi » : c’est dans cet entre-deux que le ministre de la Famille, Max Hahn, situe le projet pilote « Out of Hospital », présenté mardi avec la ministre de la Santé, Martine Deprez, au sein de la structure d’hébergement pour personnes âgées HPPA d’Eischen. À...

NEWS

Klimakrise betrifft über 18.900 Schüler*innen

Zum Schulbeginn hat „Unicef“ neue Maßnahmen gefordert, um Schulräume für die Folgen der Klimakrise zu wappnen. „Klimabedingte Gefahren beeinträchtigen bereits weltweit den Bildungsbetrieb“, so die NGO in einer Pressemitteilung am vergangenen Dienstag. Mindestens 171 Millionen Schüler*innen hätten im Jahr 2025 die Folgen der Klimakrise in den...