Enge nicht nur für die Uni

von | 25.07.2014

(rg) – In unserer Ausgabe vom 10.7. (woxx 1275) wurde die empfindlich verschlechterte Raumsituation angesprochen, die die humanwissenschaftliche Fakultät der Luxemburger Uni an ihrem neuen Standort in Belval erwartet. Wir hatten sie mit der Raumzuteilung für das Forschungsinstitut Ceps verglichen, das in Zukunft in demselben Gebäude untergebracht sein wird. Dabei konnte der Eindruck entstehen, dieses Institut sei gegenüber der Uni favorisiert, weil es mit rund 90 ForscherInnen über ein Areal verfügen soll, das im Falle der Uni für fast doppelt so viele MitarbeiterInnen ausreichen muss. Diese Darstellung ist insofern unpräzise, als beim Ceps auch noch anderes Personal beschäftigt ist als nur die 87 (Jahresschnitt 2013) ForscherInnen. Laut Jahresbericht 2013 arbeiten hier genau 130 Personen. PraktikantInnen oder wissenschaftliche „Gast“-Mitarbeiter, die zeitlich begrenzt dazustoßen, sind in dieser Zahl noch gar nicht enthalten. Insofern dürfte die befürchtete Enge auf der Uni-Etage sich von der Situation im Ceps-Stockwerk nicht gewaltig unterscheiden.

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