Unel erprobt die Anarchie

von | 19.02.2015

(da/nw) – Ihr Winterkongress 2015 war für die Unel die Gelegenheit, ihre Organisationsstruktur gründlich zu überdenken. Im Sinne von mehr Basisdemokratie und um die Arbeitsweise „den Realitäten der Organisation anzupassen“, wurde beschlossen, das bisherige „Bureau national“ in „Groupe de coordination“ umzubenennen. Auf ein Präsidium verzichtet die Unel künftig gänzlich – stattdessen werden zwei SprecherInnen eingesetzt. Für die Inhalte sind bei der Organisation in Zukunft verschiedene Arbeitsgruppen zuständig, die zu eher klassischen Bereichen wie „Hochschulpolitik“, SchülerInnenrechte oder etwa „Jugendarbeitslosigkeit“, aber auch zu Themen wie „Gender“ oder „Antirassismus“ arbeiten sollen. Mindestens einmal im Monat sollen alle Mitglieder zu richtungsgebenden Versammlungen geladen werden. „Die Veränderungen waren eine Frage der Formalität, da wir sowieso kaum auf die bisher existierende Hierarchie geachtet haben“, erklärt Sarah Diederich, Sprecherin der Unel.“ Außerdem vereinfache eine basisdemokratische Funktionsweise die interne Arbeit.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Le personnel médical, une cible militaire

En 2025, 1.981 personnes ont trouvé la mort dans 1.348 attaques contre des installations médicales dans des conflits. Un niveau record et un doublement du nombre de victimes par rapport à 2024, s’alarme Médecins sans frontières (MSF), sur la base de chiffres de l’Organisation mondiale de la santé. Le Soudan est le pays le plus touché, avec...

NEWS

Petition: Schutz für Fahrradfahrer*innen

Seit dem 15. Januar ist auf der Website des Parlaments eine Petition online, die einen besseren juristischen Schutz für Fahrradfahrer*innen fordert. Konkret geht es darum, die Beweislast bei Unfällen im Straßenverkehr umzukehren. Die Fahrer*innen motorisierter Fahrzeuge sollen bei einem Unfall mit schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen ihre...

ËMWELTNEWS

Schneewittchen-Äpfel gefällig?

Eine europaweite Analyse der NGO „Pan Europe“ hat Pestizidrückstände in 93 Prozent der getesteten Äpfel gefunden. Insgesamt wurden 59 Proben aus 13 Ländern entnommen, darunter auch von drei Äpfel aus konventionellem Anbau in Luxemburg. Die Mehrheit enthielt dabei Rückstände mehrerer Pflanzenschutzmittel. Hier ist das Großherzogtum laut dem am...