Am kommenden Freitag: Critical Mass ab 18 Uhr

Nach dem großen Erfolg des „Reclaim the Streets“ vom vergangenen Samstag, gibt es eine knappe Woche später eine weitere Möglichkeit, für das Radfahren in Luxemburg-Stadt zu demonstrieren.

Wie jeden letzten Freitag im Monat treffen sich am 30. April ab 18 Uhr Radfahrer*innen bei der „Gëlle Fra“ um ihr Anliegen „sichtbar“ zu machen. Das Konzept der Critical Mass setzt dabei auf eine nicht unbedingt riesige, aber doch auffallende Zahl an Teilnehmer*innen, die auf das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel aufmerksam machen.

Einerseits verschafft die Menge an Radfahrer*innen einen gewissen Respekt und damit auch Sicherheit für die Teilnehmenden. Andererseits soll die davon ausgehende Signalwirkung die politisch Verantwortlichen dazu animieren, für eine verbesserte Fahrradinfrastruktur zu sorgen, was mit der Zeit wiederum das Sicherheitsgefühl potenzieller Radfahrer*innen steigern soll. Die Teilnehmer*innenzahl soll sich so nach und nach zu einer kritischen Masse heranwachsen,  und die derzeit unzufriedenstellende Situation irgendwann zum Kippen bringen.

Bislang scheint die Schmerzgrenze der hauptstädtischen Gemeindeverantwortlichen noch nicht erreicht, denn zahlreiche seit Jahren versprochene und technisch längst durchgeplante Verbesserungen wurden immer noch nicht umgesetzt. Obwohl die Corona-Krise zu einem verstärkten Gebrauch des Fahrrads in Luxemburg-Stadt geführt hat, scheint die Kommunikation zwischen den Anhänger*innen einer nachhaltigen Form der Fortbewegung und dem Schöff*innerat eines Tiefstpunkt erreicht zu haben. Laut dem Aktivitätsbericht von Provelo.lu fand im Jahr 2020 keine einzige Unterredung mit den Gemeindeverantwortlichen mehr statt.


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