Mit Öko gegen Arme

Die Verdrängung sozial schwacher Mieter*innen aus ihrem Wohnraum ist nicht nur in der deutschen Hauptstadt in vollem Gange. Die energetische Gebäudesanierung wird dabei nicht selten zur Waffe, um Menschen mit knapper Kasse zum Auszug zu zwingen.

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woxx@home: Personalkarussell

Nur einen Monat, nachdem wir uns von unserem langjährigen Mitarbeiter David Angel verabschieden mussten, konnte die in einem kruzialen Moment der Entwicklung der woxx entstandene personelle Lücke wieder geschlossen werden. Wer hinter dem (in der vergangenen Woche wieder aufgetauchten) Kürzel fb den jetzigen Minister für nachhaltige Entwicklung und woxx-Mitbegründer François Bausch vermutete, konnte sich im woxx-Impressum eines Besseren belehren lassen: Es steht für Frédéric Braun, früherer Journalist beim „Quotidien“, der sich ein erstes Mal mit dem woxx-typischen Format einer shortnews herumgeplagt hatte. In der vorliegenden Ausgabe darf er gleich mehrfach zuschlagen und auch mit seinem vollen Namen unterzeichnen – damit ist wohl jede Verwechslung ausgeschlossen. mehr lesen / lire plus

Ostermarsch: Luxemburg gegen Atomwaffen?

„Atomwaffen sind verboten“, so heißt es in dem Aufruf mehrerer luxemburgischer NGOs zur Teilnahme am Ostermarsch am 2. April in Büchel. Der Atomwaffenverbotsvertrag wurde im Juli vergangenen Jahres im Rahmen der Uno beschlossen, doch gehören die Atommächte und die meisten westlichen Staaten nicht zu den Unterzeichnern (siehe woxx 1445, „Peinlicher Nobelpreis“). Auch Luxemburg hat zusammen mit den restlichen Nato-Ländern den Vertrag boykottiert, weshalb der Aufruf fordert: „Wir müssen unseren Regierungen klar machen, dass wir den Beitritt zum Verbotsvertrag erwarten und den Abzug aller Atombomben aus Europa!“ Im Fliegerhorst Büchel, nur 90 km Luftlinie von Luxemburg entfernt, sind seit 1958 amerikanische Atomwaffen stationiert. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Durchwachsen

Auch 2017 ist nicht gelungen, die woxx in den Ruin zu treiben – aber irgendwelche Gewinne an die Anteilseigner*innen sind auch nicht zu vermelden. Solche waren auch gar nicht beabsichtigt, als das Projekt vor beinahe 30 Jahren an den Start ging. Aber ganz ohne Überschüsse kommt auch eine selbstverwaltete Zeitung nicht aus: Um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu ermöglichen – und seien es auch nur Löhne, die im Luxemburger Kontext vertretbar sind – reicht eine Punktlandung nicht aus. 2016 gab es einen Reingewinn von 32.725 Euro, der allerdings vor allem durch die Nichtbesetzung eines Redaktionspostens zustande kam. Die Vollversammlung, die am Donnerstag die Abschlusskonten für 2017 verabschiedete, sah sich mit einem Defizit von knapp 5.100 Euro konfrontiert. mehr lesen / lire plus

„Punaise!“

Das französische Schimpfwort, das in der Regel mit lang anhaltender Endsilbe intoniert wird, um auf einen plötzlichen, meist auch sehr unangenehmen Vorfall aufmerksam zu machen, war am vergangenen Dienstag in der woxx-Redaktion kaum zu überhören, als gegen 15 Uhr die Nachricht von der vorläufigen Schließung der Cinémathèque wegen einer Bettwanzen-Invasion eintraf. Neben Juckreiz haben die genannten Schädlinge – „punaises“ auf französisch – noch einen ganz anderen unangenehmen Effekt: Die genau zu dem Zeitpunkt mühsam fertiggestellten Cinémathèque-Programmseiten wurden zur Makulatur, denn sämtliche Vorstellungen des kommunalen Kinos sind für einen Monat abgesagt. Zu Opfern der Katastrophe wurden damit aber auch zwei redaktionelle Seiten, da die Seitenzahl einer woxx-Ausgabe immer durch vier teilbar sein muss und Ersatz so schnell nicht aufzutreiben war. mehr lesen / lire plus

Al-Sisi allein zu Haus

Anfang kommender Woche wird in Ägypten der Präsident neu gewählt. Wie vorigen Sonntag in Russland, ist auch am Nil nicht mit einer Überraschung zu rechnen. Machtkämpfe werden in dem Land jedoch gleichwohl ausgetragen.

Vom Komplettabriss bedroht: Das älteste noch existierende Kairoer Hotel „Continental Savoy“. (Foto: Ekkehart Schmidt)

Vielleicht sollten autokratische Herrscher die Wahlen in ihren jeweiligen Ländern künftig auf ein gemeinsames Datum legen. Dann wäre wenigstens auf diese Weise etwas Spannung gegeben. Wie der am vergangenen Sonntag mit 76,6 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählte russische Präsident Putin, hat auch der amtierende ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi dafür gesorgt, dass kein Kandidat und keine Kandidatin ihm den Posten streitig machen wird. mehr lesen / lire plus

Russland vor Putins Wiederwahl

Vor den russischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag ging Amtsinhaber Putin auf Nummer sicher: Zugelassen waren nur Kandidat*innen, die ihm nicht gefährlich werden können.

Verlässt sich nicht auf Zufälle oder Demokratie: Der russische Präsident Wladimir Putin vor seiner Wiederwahl. (Bildquelle: Kreml)

Während die sieben männlichen Kandidaten und eine einzige weiblichen Kandidatin für den Posten des russischen Präsidenten mit Themen wie Anhebung der Einkommen, Privatisierung staatlicher Konzerne, Nationalisierung des Bankensystems zu punkten versuchen, lassen Wladimir Putin solche Pflichtübungen kalt. Wie unsere Russland-Korrespondentin Ute Weinmann berichtet, hat der amtierende russische Präsident auf die ihm zustehende Werbezeit in den Medien verzichtet.

Wieso sollte er auch, schließlich bietet ihm sein Amt ein Forum, mit Taten statt mit Worten zu überzeugen: Während die prospektive Nachfolge in TV-Debatten über nationale Sicherheitskonzepte streitet, bedient Putin den dafür zuständigen Apparat. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Halber Abschied

Über 40 Namen finden sich auf der Liste der Personen, die bei der woxx seit ihrem Beginn fest oder befristet angestellt waren – die vielen freien Mitarbeiter*innen nicht einmal eingerechnet. Im Journalismus wird seit jeher viel gewechselt. Viele ehemalige Kolleg*innen arbeiten jetzt für andere Medien, einige haben sich beruflich neu orientiert – nicht immer freiwillig, sind doch die Einkommensbedingungen im Pressewesen bekanntlich nicht die besten. In einen kleinen Team wie der woxx bedeuten solche Abgänge immer auch einen Bruch. Da verlässt nicht nur eine Person die Redaktion, da geht auch eine bestimmte Art zu schreiben, und ein Netz von Verbindungen ist plötzlich nicht mehr da, das nicht immer einfach zu ersetzen ist. mehr lesen / lire plus

Abgesang in Rotterdam

Die Sozialdemokratie hat europaweit abgewirtschaftet. Das zeigt sich auch vor den niederländischen Kommunalwahlen, und insbesondere in Rotterdam. Davon profitieren Parteien, die auf identitäre Themen setzen.

Demonstration „gegen Islamisierung und die Diskriminierung der Niederländer“ am 21. Januar in Rotterdam. (Bildquelle: Flickr)

Vor den Kommunalwahlen am 21. März in den Niederlanden spielen Gemeindethemen vor allem in Großstädten oft nur eine untergeordnete Rolle. Das gilt insbesondere für Rotterdam, wo unser Korrespondent Tobias Müller den Wahlkampf begleitet hat. Die Hafenmetropole Rotterdam ist eine Hochburg der sogenannten Rechtspopulisten und gilt in vielerlei Hinsicht als Pionier. Nicht selten werden hier Entwicklungen vorweggenommen, die in anderen Städten folgen. mehr lesen / lire plus

„Die Menschen hier zahlen den Preis für die EU-Politik“

Die Zustände im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos sind unmenschlich, und dies wohl auch mit System. Ein Gespräch mit Mixalis Aivaliotis von der NGO „Stand by Me Lesvos“.

Keine Schulen, Spielplätze oder Kindergärten, zu wenig Nahrung und von schlechter Qualität: die Zustände im Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos. (Bildquelle: Fotomovimiento/Flickr)

Als „tension palpable“ hatte Carole Reckinger im Gespräch mit der woxx die angespannte Situation im Flüchtlingscamp Moria beschrieben. Sie hatte das Lager im vergangenen Juli zum wiederholten Mal besucht. Seither ist alles nur noch schlimmer geworden, wie ein Gespräch mit Mixalis Aivaliotis von der NGO „Stand by Me Lesvos“offenbart. Die vor der türkischen Küste gelegene Insel ist noch immer ein Anlaufpunkt für Flüchtlinge, die nach Europa wollen. mehr lesen / lire plus

Abschied vom Antifaschismus?

Anfang März wird in Italien gewählt. Das gesellschaftliche Klima ist derweil von einer rassistischen Grundstimmung geprägt.

Auf dem Durchmarsch? Die extreme Rechte in Italien. (Foto: Wikimedia)

Keine guten Nachrichten bringt unsere Korrespondentin Catrin Dingler aus Italien. Welche politische Konstellation aus den Parlamentswahlen am 4. März auch hervorgehen mag: es wird eine ziemlich unappetitliche sein. Angesichts von Gewalttaten und Demonstrationen Rechtsradikaler fällt auch dem regierenden linksliberalen Partito Democratico (PD) um seinen Vorsitzenden Matteo Renzi nichts Besseres ein, als diese zu verharmlosen.

Wie Dingler in der Printausgabe der woxx von kommendem Freitag schreibt, tritt wenige Wochen vor den Wahlen die rassistische Grundstimmung der italienischen Gesellschaft offen zutage. mehr lesen / lire plus

Sachsens rechte Hegemonie

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält an der Politik der Integration des rassistischen Milieus fest. Dabei wird immer deutlicher, dass sich seine Partei mit diesem Kurs selbst abschafft.

Behauptet zu wissen, wie „sächsisch geht“: CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer auf stramm rechtem Kurs. (Bildquelle: Wikimedia)

„Ich sehe die Ostdeutschen als Seismographen. Hier formt sich eine öffentliche Meinung, die sich später oft bundesweit durchsetzt“, hatte der seit Dezember amtierende sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor drei Jahren erklärt. „Was gestern als Unverschämtheit galt, ist heute Gesetz“, schob Kretschmer damals stolz hinterher, mit Blick auf Forderungen der sächsischen CDU nach weiteren Verschärfungen des Asylrechts, die sich später in den verschiedenen „Asylpaketen“ der Bundesregierung wiederfanden. mehr lesen / lire plus

Von Mädeln und Alphatieren

Der Antisemitismus ist zentraler Bestandteil der Programmatik der österreichischen Regierungspartei FPÖ, der Antifeminismus ebenso. Der Bezug auf die Volksgemeinschaft fungiert dabei als Scharnier.

Antifeministische Vorkämpferin: Anneliese Kitzmüller (FPÖ), dritte Nationalratspräsidentin und Mitglied des Gremiums zur Umsetzung des österreichischen Regierungsprogramms. (Bildquelle: Wikimedia)

Die Soziologin Karin Stögner von der Universität Wien analysiert in der woxx von kommendem Freitag die Programmatik der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und kommt zu dem Schluss, Antisemitismus und Antifeminismus gehörten fest zum Weltbild der FPÖ, wobei das Bekenntnis zur Volksgemeinschaft das Scharnier zwischen beiden bilde. „Während der Antisemitismus mittlerweile meist eher verschleiert wird, treten Sexismus und Antifeminismus in der FPÖ offen zutage“, so Stögner. mehr lesen / lire plus

Dëse Sonndeg 4. Februar: Presseclub mat der woxx

 

Presseclub vum 4. Februar 2018.
(Foto: RTL)

UPDATE: Den MP3 vun der Sendung ass online!

Kréie sech d’Regierungsparteien trotz Meenungs-Verschiddenheeten nach zesumme gerappt? Kënnen Diskussiounen iwwer eenzel Persounen d’CSV am Hibléck op d’Walen a Gefor bréngen? An ass Lëtzebuerg mat Satellite wéi dem GovSat-1 um richtege Wee?

Ë.a. doriwwer schwätzen dëse Sonnden d’Bérengère Beffort vum Lëtzebuerger Wort, de Claude Karger vum Journal, de Raymond Klein vun der woxx an den David Marques vum Quotidien. Vu kuerz no 11 bis Mëtteg op RTL Radio Lëtzebuerg.

 

(Text: RTL)
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„Sicherheit ist nun mein Job“

Von der Guerilla zum Bodyguard: Einstige Farc-Mitglieder sollen künftig linke Politiker, Journalisten und Gewerkschafter schützen. Ein Besuch im Ausbildungs-Camp, wo auch viele Frauen die Kurse durchlaufen.

In ihrem neuen Job als Personenschützerin nicht weniger fokussiert als während ihrer Zeit bei der Guerilla Farc: die ehemalige Guerillera Erika Tovar López. (Foto: Knut Henkel)

Fast 20 Jahre lang war Erika Tovar López als Guerillera der Farc in den Bergen Kolumbiens im Einsatz. Nach dem Friedensabkommen mit der Regierung drückt sie nun wieder die Schulbank: „Hier durchlaufen wir eine Ausbildung, um unsere Schutzperson zu verteidigen. Beim Farc-Training in den Bergen absolvierten wir hingegen eine Kampfausbildung. mehr lesen / lire plus

Sternchen für mehr Inklusion

Dass ein geschlechterbewusster Sprachgebrauch der woxx ein wichtiges Anliegen ist, dürfte für die meisten unserer Leser*innen keine neue Information sein. Dennoch mag einigen in den letzten Wochen diesbezüglich eine Veränderung aufgefallen sein: Wurde auf unseren Seiten bisher nämlich in deutschsprachigen Texten mit großem Binnen-I gegendert (z.B. SchülerInnen), so verwenden wir neuerdings ein Sternchen (Schüler*innen). Was an sich nur nach einer kleinen Umstellung aussieht, enthält einen größeren symbolischen Wert. Während das Binnen-I nämlich die Geschlechterbinarität – also die Annahme, dass es nur zwei Geschlechter gibt – zementiert, ist das Sternchen ein sprachliches Hilfsmittel, um verschiedene Geschlechter und Identitäten zu berücksichtigen. Nun dürfte aufmerksamen Leser*innen nicht entgangen sein, dass die woxx das Sternchen anders verwendet als dies gemeinhin getan wird. mehr lesen / lire plus

Dëse Sonndeg: Sylvester-Presseclub mat der woxx

UPDATE: den MP3 ass lo online

Um Programm vum RTL-Presseclub vum 31. Dezember, ab 11.15: Lescht Regierungs-Projeten, Oppositioun, Wahl-Sujeten 2018.

D’Regierung huet hire leschte Staatsbudget presentéiert a wëll Land a Leit mat Rifkin an aneren digitalen a Space-Mining-Projeten fit fir d’Zukunft maachen. Trotz allem läit d’Equipe vum Premier Bettel net an der Gonscht vun den aktuelle Wielerëmfroen a Politsondagen.

Wat muss nach geschéien, fir d’Rudder erëmgedréint ze kréien? Hunn d’Gemengewahlen awer nach en Impakt op d’national Politik? Wéi schléit sech d’Oppositioun a wat ginn d’Wahlkampfsujeten 2018?

Invitéen an der Spezial-Editioun beim Roy Grotz sinn d’Dany Schumacher aus dem Wort, den Dhiraj Sabharwal vum Tageblatt, de Raymond Klein vun der Woxx, de François Aulner vum Paperjam, an de Claude Karger aus dem Journal. mehr lesen / lire plus

Best Wishes: Mein Spacemining-Unternehmen

« Le Jardin des délices » de Jérôme Bosch (daté d’environ 1494 à 1505).

Da Zeitungmachen in absehbarer Zukunft riskiert, zu einem brotlosen Gewerbe zu werden, hat das woxx-Team ein Adem-gesponsortes Weiterbildungsseminar zum Thema „Meine Ich-AG im Zeitalter des Spaceminings“ besucht. Hier die besten Leseproben aus den Abschlussberichten der Teilnehmer*innen.

First Contact
(ja) – Wir schreiben das Jahr 2117. Genau ein Jahrhundert, nachdem das entsprechnende Gesetz verabschiedet wurde, tritt endlich die erste Spacemining-Mission eines Raumschiffs unter luxemburgischer Flagge in die heiße Phase. Wurde bisher neben einigen wenigen Testbohrungen auf dem Mond vor allem Eis zur Gewinnung von Wasserstoff auf erdnahen Objekten abgebaut, so soll die „Etienne 1“ nun in neue Gefilde vordringen. mehr lesen / lire plus

Intergalaktische Zeiten

Die letzte Ausgabe der woxx im „alten“ Jahr ist resolut auf Zukunft eingestellt: Ein Dossier zu digitalen Medien und unsere Vorstellungen über die wirtschaftlichen Chancen des Spaceminings – da sieht selbst die hochglänzende Konkurrenz mit den vielen freudestrahlenden, solariumgebräunten Konterfeis der Wirtschaftsbosse altbacken aus. Die Doppelausgabe erlaubt es dem woxx-Team „zwischen den Jahren“ einmal tief Luft zu holen und erst wieder am 5. Januar zu erscheinen. Wem bis dahin langweilig werden sollte, dem sei ein Blick auf woxx.lu empfohlen: „Am online“, wie unser Staatsminister zu sagen pflegt, gibt es keine Pause. Dort wirken die woxxler*innen etwaigen Entzugserscheinungen entgegen, üben sich in diversen Formen inklusiver Schreibweisen und testen neue Formate in Schrift, Ton und demnächst wohl auch Bild aus. mehr lesen / lire plus

Spliffs vom Staatsbeamten?

Die niederländische Regierung will einen Konstruktionsfehler bei der Duldungspolitik der Coffee-Shops beheben. Bislang darf Gras straffrei verkauft, aber nicht angebaut werden. Die Ladenbetreiber*innen müssen also auf dem Schwarzmarkt kaufen. Hier soll der Staat nun selbst in die Bresche springen. Doch Gras vom Gewaltmonopolisten finden längst nicht alle eine gute Idee.

Spliffs aus Staatsanbau? Klingt für manche nach einem Horrortrip. (Foto: pixabay)

Seit Langem gibt es in den Niederlanden ein politisches Tauziehen um die „illegale Hintertür“ der Coffee-Shops. Durch die kommt die Ware herein, die die Geschäfte dann ganz offen verkaufen. Nicht legal, sondern, wie man das dort seit 1977 nennt, „geduldet“. mehr lesen / lire plus