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Angelina Maccarone: Zwischen Film und Zugehörigkeit

In ihrem Debütroman „Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in“ erzählt Angelina Maccarone in verschiedenen Strängen die Geschichte von Giuseppina Rigatoni, die als Tochter eines italienischen Gastarbeiters in Deutschland aufwächst und später Regisseurin wird.

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Manja Präkels: Geschichten, die bleiben

In ihrem neuen Band „Radiorauschen im Sternenpark“ versammelt Manja Präkels dreizehn Texte über Vergangenheit und Gegenwart, über Deutschland und die USA, über Widerstand und Erinnerung. Auch das Schreiben selbst wird zum Gegenstand ihrer Reflexion – wie man von rechter Gewalt erzählen kann und wie aus Menschen Figuren werden, die einen nicht mehr loslassen.

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Krankheit sichtbar machen

Weltweit leiden etwa 400 Millionen Menschen an Long Covid – eine Krankheit, die dennoch in vielen Bereichen unsichtbar bleibt. In ihrem Text „Die Unversehrten“ schreibt Ivna Žic aus der Perspektive einer betroffenen Person, erzählt von der bleiernen Erschöpfung und den Erinnerungen an das Leben davor.

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Verbrecher Verlag: Digitaler Frauenhass

Die Autorin Veronika Kracher vor einem Bücherregal.

Hass gegen Frauen ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – auch im digitalen Raum. In ihrem Buch „Bitch Hunt“ analysiert Veronika Kracher die Mechanismen dieser digitalen Misogynie.

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Verbrecher Verlag: Trans Vorbilder der Geschichte

Geschichte muss immer wieder aus diversen Blickwinkeln betrachtet und neu erzählt werden, um relevant zu bleiben. Kuku Schrapnell geht in „Gender Punks. Über trans Pionier*innen und die Kunst, widerständig zu leben“ dem Leben unterschiedlicher trans- und intergeschlechtlicher Personen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert nach. Anhand einzelner Lebensgeschichten – etwa von Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, Romaine-la-Prophétesse und Lucy Hicks Anderson – rückt das Buch trans Menschen aus der Geschichte als Vorbilder in den Fokus.

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Verbrecher Verlag: Suche nach Zugehörigkeit

Jessica Mawuena Lawson erzählt in ihrem Debütroman „Kekeli“ von einem Mädchen, dessen Leben sich verändert, als ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt. Sie beginnt ihre afrodeutsche Familie und ihre eigene Zugehörigkeit zu hinterfragen und entwickelt gleichzeitig erste Liebesgefühle zu ihrem Mitschüler Kwame. „Kekeli“ ist ein einfühlsamer und berührender Coming-of-Age-Roman.

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Asja Bakić: Absurd, dystopisch, feministisch

Die bosnischkroatische Autorin Asja Bakić versammelt in ihrem Band „Leckermäulchen“ elf Geschichten, die von mehr oder weniger dystopischen Welten erzählen. Mit einer Mischung aus Feminismus, Gesellschaftskritik und spekulativ-mysteriösen Elementen entwirft sie zum Teil absurde Erzählungen, in denen Frauen im Mittelpunkt stehen. Dabei folgen...

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Verbrecher Verlag: Das Opfer – eine umstrittene Figur

In „Position und Stimme des Opfers“ zeigen die Herausgeber*innen Deborah Fallis, Saskia Fischer und Matthias N. Lorenz literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf eine zentrale und zugleich umstrittene Figur: das Opfer. Die Beiträge des Sammelbands gehen dabei den Fragen nach, warum wir uns Opfergeschichten erzählen und welche...

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Verbrecher Verlag: Drei Jahrzehnte unabhängiges Publizieren

Anlässlich seines 30. Geburtstags veröffentlicht der Verbrecher Verlag dieses Jahr die Chronik: „Verbrecher Verlag Geschichte“. Darin werden die ereignisreichen letzten drei Jahrzehnte Verlagsgeschichte nachgezeichnet – von den Anfängen in einem Berliner Studentenwohnheim über Höhen und Tiefen, Preise und Buchmessen bis hin zu kleinen...

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Verbrecher Verlag: Freie Fahrt – Gespräche zwischen Kunst und Leben

Der Künstlerin K wird ihr Führerschein entzogen. Von nun an bringt der Fahrer Z sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Atelier und wieder zurück. Auf diesen Fahrten entstehen intensive Gespräche über Geist, Körper, Liebe und Hass. In „Individualverkehr“ erkundet Lisa Kränzler in kunstvoller Sprache das Leben und das kompromisslose Schaffen von...

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Verbrecher Verlag: Verletzlichkeit zeigen

Mit einem feinen Gespür für leise Zwischentöne beschreibt Esther Becker in ihrem Band „Notfallkontakte“, was passiert, wenn das Leben aus den Fugen der Ordnung gerät. In vierzehn feministischen und poetischen Erzählungen, die von präzisem Humor durchzogen sind, spürt sie den Erfahrungen von Menschen in Momenten von Verletzlichkeit nach –...

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Verbrecher Verlag: Sprache, Krankheit und künstliche Intelligenz

„Klick Klack, der Bergfrau erwacht“* erzählt von einer Frau, die ihren an Parkinson erkrankten Vater pflegt. Durch dessen fortschreitenden Sprachverlust reflektiert sie über Kommunikation, Körper und Arbeit. Sie tritt in Dialog mit ChatGPT, zieht Parallelen und hinterfragt kritisch dessen Sprachverständnis. In klug verwobenen Ebenen verbindet...

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Verbrecher Verlag: Widerstand, Solidarität, Kunst

In „Widerstand hat keine Form, Widerstand ist die Form“ versammelt der Autor, Film- und Theaterregisseur Milo Rau Essays, Reden und Gespräche zur Frage, wie Widerstand in der Kunst in Zeiten von Rechtspopulismus, Kapitalismus und sozialen Krisen wirksam sein kann. Es geht um Literatur und Aktivismus, um Solidarität und Wut, um Herkunft und...

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Verbrecher Verlag: Zeitbewusstsein und Zukunftsangst

Der Sammelband „Klimawandel und Gesellschaftskritik” beleuchtet das Verhältnis zwischen ökologischer Krise und gesellschaftlicher Entwicklung aus kritischer Perspektive. Darin untersucht Alexandra Schauer in ihrem Beitrag „Lokomotiven der Geschichte oder Notbremse? Zum Zeitbewusstsein politischer Bewegungen”, wie sich das Zeit- und...