POP/ROCK/JAZZ: Mit Schwung in die Popcharts

Am heutigen Freitag tritt der „Robbie Williams des Jazz“, Jamie Cullum, im städtischen Atelier auf. Erwarten darf man auch Cover-Hits berühmter Jazzklassiker, die der Sänger Ende des Jahres als Album herausbringt.

Herzensbrecher und genialer Grenzgänger zwischen Pop, Rock und Jazz. (©Wikipedia)

Optisch würde man Jamie Cullum, einen Briten mit burmesischen und israelischen Wurzeln, eher in die Abteilung der Teenie-Stars à la Harry Styles einordnen. Mit dem verschmitzten Grinsen und der Wuschelfrisur sieht man ihm nicht an, dass er bereits über zehn Millionen Platten verkauft und fast alle Preise der Popwelt abgeräumt hat. Cullum, der bereits mit so unterschiedlichen Künstlern wie Pharrell Williams oder Gregory Porter zusammengearbeitet hat, schrieb zum Beispiel auch die Musik für den erfolgreichen Kinofilm „Gran Torino“. mehr lesen / lire plus

Von Fischen und Fußorgeln: THE CARPS‘

The Carps‘, das sind Rino Mallardi und die Gebrüder Belardi, rocken schön retro los und lassen die alten Helden der 70er Jahre wieder aufleben.

Psychedelisches Summen im Sumpf der Töne. The Carps‘
beim Innocent Festival in Rumelange im Mai 2005. (Foto: Internet)

Rino Mallardi sowie Pol und Chris Belardi alias The Carps‘ lassen alle derzeitigen musikalischen Trends unbeeindruckt an sich abprasseln. Wo viele Musikgruppen dem zurzeit typisch britischen Sound krampfhaft hinterher eifern, da orientiert sich die Tetinger Band lieber an vergangenen Helden wie Pink Floyd und Led Zeppelin, oder an konstanten Indie-Größen wie Motorpsycho, dem musikalischen Chamäleon aus Norwegen.

The Carps‘ wurden schon 2004 von dem heute 17-jährigen Pol Belardi und zwei befreundeten Musikern gegründet. mehr lesen / lire plus

MUSIK: Der Musikmann

Charel Stoltz haut bei den Retro-Rockern
„Holy National Victims“ in die Saiten. Aber der 19-Jährige ist
auch gefragter Musik-Produzent.

Wie bist du eigentlich Produzent geworden?

Charel Stoltz: Mein Vater ist Musiker und wollte vor ein paar Jahren mit seiner Band ein paar Aufnahmen machen. Also hat er sich dazu die nötigen Geräte angeschafft. Ich habe daher sozusagen mein eigenes Studio, in dem ich sehr viel Zeit verbringe und ich viel ausprobieren kann. Stück für Stück habe ich mir Wissen über Aufnahmetechniken erarbeitet. Es war learning by doing; ich habe mir alles selbst beigebracht.

Bei welchen Bands hast du bisher an den Reglern gedreht? mehr lesen / lire plus