Die Mitarbeiter*innen in einem selbstverwalteten Kleinbetrieb wie der woxx sind eigentlich unersetzbar – das mussten wir in den vergangenen Monaten gleich mehrmals erfahren, da einige aus unseren Reihen verabschiedet worden sind. Allerdings hat sich wohl kaum jemand so rasch als unverzichtbar erwiesen wie Giulia Thinnes, die wir glücklicherweise an dieser Stelle nicht verabschieden müssen, sondern etwas verspätet willkommen heißen dürfen. Die „Neue“ arbeitet bei uns als Journalistin, Fotografin und kümmert sich als Redaktionssekretärin um viele der laufenden Geschäfte. So hat sie in den wenigen Monaten, in denen sie bei uns ist, schon unzählige Probleme zum Verschwinden gebracht. Keine Bitte bleibt ungehört, keine Aufgabe bleibt unerledigt, keine Anfrage wird aufgeschoben – wir alle fragen uns, wie sie das nur immer macht. Bevor sie bei uns als Allzweckwaffe gelandet ist, hat sie an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin studiert und ihr Können in Gruppenausstellungen unter anderem in Tallinn, San Francisco, Miami, Athen und natürlich nicht zuletzt hierzulande präsentiert. Auch unsere Backcover hat sie Anfang des Jahres schon bespielt, und einen Besuch ihres eigenen Internetauftritts können wir ebenfalls nur empfehlen. Liebe Giulia: Herzlich willkommen! Und liebe Leser*innen: Uff, hatten wir mal wieder Glück!
Halb voll oder halb leer?
Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

