Dienstleistungsgutscheine (Chèques-services) reduzieren das Armutsrisiko von 16,5 auf 14,9 Prozent, das Kinderarmutsrisiko sogar von 21,8 auf 16,7 Prozent. Das geht aus einer kürzlich vom Statec publizierten Studie hervor. Eine weitere Auswirkung haben die Chèques-services auf die Einkommensungleichverteilung. Der entsprechende Koeffizient ist mit Dienstleistungsgutscheinen ein Prozent niedriger als ohne. Wie das Statistikamt jedoch einräumt, beziehen sich die Berechnungen auf einen Idealfall, in dem alle Kinder in staatlich konventionierten Strukturen unterkommen. Demnach sollte man die Aussagekraft der Studie nicht überbewerten. Das System „Chèque-service accueil“ (CSA) wurde 2009 geschaffen, um es Eltern zu ermöglichen, ihre Kinder bis zum Alter von 13 Jahren in professionelle Betreuungsstrukturen zu integrieren. Dazu zählen unter anderem Kinderkrippen, Maisons relais und Kindertagesstätten. Auch die dort eingenommenen Hauptmahlzeiten werden staatlich subventioniert. Statistisch gesehen sind in Luxemburg Familien mit mindestens einem Kind einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt als Familien ohne Kinder.
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