Der feministische Kampf geht weiter

Die Tage vom 8. bis zum 10. März stehen in Luxemburg im Zeichen von Vernetzung, Austausch und solidarischem Kampf von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Sexualität diskriminiert werden.

„Solidarität mit allen Frauenstreiks und -demonstrationen am 8. März“ – unter diesem Motto ruft die Plattform „Jif 2019“, die sich vor allem aus feministischen und politischen Organisationen zusammensetzt, dazu auf, am morgigen Freitag auf die Straße zu gehen. Im Fokus steht der Kampf für die Rechte von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orentierung diskriminiert werden. Damit soll sich den weltweit gestellten Forderungen nach gerechten Arbeitsverhältnissen, Anerkennung von Sorge-Arbeit, Verfügung über den eigenen Körper und Weltfrieden angeschlossen werden. Der Kampf richtet sich gegen jede Form von Sexismus, Heterosexismus, Rassismus und Klassismus. Die Plattform Jif ruft Europaabgeordnete dazu auf, die Gleichstellung auf europäischem Niveau voranzubringen und ein Zeichen gegen Frauenfeindlichkeit und Rechtspopulismus zu setzen.

Die Demo am 8. März startet um 12 Uhr am Bahnhof und endet auf der Place d’Armes, wo die Anwesenden aufgerufen sind, ab 13 Uhr an einem Flashmob teilzunehmen. Die entsprechende Choreographie kann man sich hier anschauen. Am 9. März laden Déi Lénk zu einer Begegnung mit den Femmes Gilets Jaunes aus Frankreich ein. Ab 18 Uhr geben die Aktivistinnen im Café Viaduc Auskunft über ihre Bewegung, ihre Forderungen und Möglichkeiten der Mobilisierung. Ein vielfältiges Programm erwartet interessierte Feminist*innen am Sonntag, dem 10. März in der Abtei Neumünster. Mit dem Ziel sich zu vernetzen, weiterzubilden und auszutauschen werden ab 11.30 Uhr zahlreiche Vorträge, Workshops, Rundtischgespräche, Filme und Konzerte angeboten. Die behandelten Themen reichen von häuslicher Gewalt über feministische Außenpolitik bis hin zu sexueller und affektiver Gesundheit. Den Abschluss bildet um 17 Uhr ein Auftritt der dänischen Komikerin Sofie Hagen. Das vollständige Programm finden Sie hier.


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