Eltern zufrieden, Lehrer erzürnt

von | 27.07.2015

Jeder wisse, dass die „verrückte Aufteilung“ zwölfjähriger SchülerInnen auf verschiedene Schullaufbahnen die Ursache vieler Probleme im Bildungsbereich seien, sagte Déi Lénk-Abgeordneter David Wagner vergangene Woche bei der Parlamentsdebatte über die Schaffung des „Institut de formation de l’éducation nationale“ (woxx 1328). Aber keiner bringe den politischen Mut auf, daran etwas zu ändern. Auch Claude Meisch scheint sich vorerst mit kleineren, ästhetischen Eingriffen zufriedenzugeben. Anfang der Woche kündigte er an, die Orientierungsprozedur für den Übergang vom Grund- zum Sekundarschulunterricht reformieren zu wollen. Schon ab dem Zyklus 4.1 (früher: 5. Schuljahr) statt wie bisher im Zyklus 4.2 soll den Eltern eine „erste Prognose“ vorgelegt werden. So soll genügend Zeit bleiben, um eventuelle Schwächen auszugleichen. Allgemein sollen die Eltern stärker in die Entscheidungsfindung eingebunden werden. Während die Elternverbände sich freuen dürften, fordert die Lehrergewerkschaft SNE Meisch auf, die Pläne ad acta zu legen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Arbeiten in Luxemburg

Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...

NEWS

EU-Abschiebungen: Turteln mit den Taliban

Es gebe nur „Kontakte auf technischer Ebene“. Mit diesen Worten hat EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Montag einen Bericht des Nachrichtenportals „Euractiv“ aus der Vorwoche kommentiert. Demnach wird noch vor dem Sommer eine Delegation der afghanischen Taliban-Regierung in Brüssel erwartet. Bestätigt oder dementiert hat Lammert die...

NEWS

Au Liban, les déplacé·es manquent de tout

Il ne se passe presque pas un jour sans que le cessez-le-feu conclu le 16 avril au Liban soit violé, lsraël et le Hezbollah s’accusant mutuellement de le rompre. Pendant ce temps, Tsahal continue d’effacer les localités situées entre la frontière nord de l’État hébreu et le fleuve libanais Litani, une bande d’une dizaine de kilomètres de...