Lesbian Visibility Day: #SupportYourLocalLesbian

Die Pink Ladies rufen zum Lesbian Visibility Day zu einer Facebook-Aktion auf – für lesbische, bisexuelle und queere Aktivist*innen und die, die einen stillen Kampf gegen Homophobie und Seximus führen.

Bildquelle: cottonbro/ Pexels

Die Regenbogenbrille steht dem Kätzchen gut. Das Logo der Pink Ladies, einer Organisation lesbischer, bisexueller und queerer (LBQ) Frauen aus Luxemburg, trägt Schnurrbart und Sonnenbrille. Die gilt es am 26. April abzulegen, um am internationalen Lesbian Visibility Day freie Sicht auf lesbische Frauen zu haben. Seit 2008 werden ihre Kämpfe, ihre Errungenschaften und ihr Dasein an diesem Tag gewürdigt. In Luxemburg machen sich die Pink Ladies seit 2009 für die Sichtbarkeit, den Respekt, die Anerkennung und die Verteidigung der Rechte von LBQ Frauen in Luxemburg stark. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #135 – Bioethesch Froen zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Zanter 2013 gëtt un engem Gesetz geschafft, dat verschidde bioethesch Froen, virun allem ronderëm d’Reproduktioun, kläre soll. Bis elo ass dat awer nach net gestëmmt ginn. D’Tessie Jakobs vun der woxx ass dem no gaangen an huet gekläert, wat fir Froen et ëm Leihmutterschaft, Sperma- an Eezellenspenden an kënschtlech Befruchtung ze kläre gëtt a wéi sech d’Mënscherechtskommissioun dozou positionéiert huet. Si erkläert am Podcast, wou d’Diskussiounen drun sinn, a wat fir Deeler vun dem Gesetzesprojet mëttlerweil schonn ëmgesat goufen.

 

 

Abstammungsrecht: Abgeflaute Debatte

Mit einem Gutachten hofft die Menschenrechtskommission, einem Gesetzesentwurf, der seit 2013 vorliegt, neues Leben einzuhauchen. Die Themenbereiche, die der Text regulieren soll, sind so vielfältig wie brisant.

Mit der Reform des Abstammungsrechts sollen alle Kinder anerkannt werden – unabhängig davon wie sie gezeugt wurden. (Copyright: kristine/pixabay.com)

„Nicht alles, was medizinisch möglich ist, sollte auch umgesetzt werden“, so eine Einschätzung des Präsidenten der Menschenrechtskommission (CCDH), Gilbert Pregno, anlässlich einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag. Es ist genau dieser Grundsatz der zu endlosen Debatten führen kann, sobald das Feld der Bioethik angeschnitten wird. Was abstrakt klingt, ist doch fest im Alltag vieler Menschen verankert: Organspenden, Euthanasie, Gentests – das alles sind bioethisch relevante Themenbereiche. mehr lesen / lire plus

Über Vögel und die trans Schwestern aus Córdoba

Camila Sosa Villadas Debütroman „Im Park der prächtigen Schwestern“ erzählt von trans Frauen, die sich in Córdobas Park Sarmiento prostituieren. Ein Roman zwischen Fabelwesen und harten Lebensrealitäten.

Copyright: Suhrkamp Verlag

„Als ob García Márquez über Schmerz und Euphorie einer trans Frau schreibt“, prangt ein Zitat aus der argentinischen Zeitung Clarín auf der Rückseite des Romans „Im Park der prächtigen Schwestern“ von Camila Sosa Villada. Ein unangebrachter Kommentar: Anders als Márquez ist Sosa Villada eine trans Frau, die aus Eigenerfahrung über ihr Leben auf dem argentinischen Straßenstrich schreibt. Erst nachdem ihr mit einem selbstproduzierten Theaterstück über ihr Leben als trans Frau der Durchbruch als Schauspielerin gelang, stieg sie aus dem Geschäft aus. mehr lesen / lire plus

Katholik*innen schwingen queere Regenbogenfahne

#Pastoraler Ungehorsam, #LoveIsNoSin, ein Dom in Regenbogenfarben – die katholische Kirche im deutschsprachigen Raum lehnt sich gegen eine homofeindliche Stellungnahme des Vatikans auf. Manche sprechen von einer Revolution. In Luxemburg passiert hingegen wenig.

Bildquelle: queer.de/Facebook Bistum Limburg

Hat die Kirche die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen?”, lautete die Frage, die der Kongregation für die Glaubenslehre gestellt wurde. Nein”, antwortete die Zentralbehörde der römisch-katholischen Kirche Ende Februar. In einer erläuternden Note heißt es unter anderem: Eine gleichgeschlechtliche Beziehung sei „nicht auf den Plan des Schöpfers hingeordnet“. Das schließe aber die Segnung homosexueller Einzelpersonen nicht aus „die den Willen bekunden, in Treue zu den geoffenbarten Plänen Gottes zu leben“. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #134 – Diversitéit an der Lëtzebuerger Theaterlandschaft

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Net nëmme beim Casting zur Netflix-Serie Capitani gëtt et Problemer mat der Diversitéit an den duerstellende Kënschten. D’woxx huet sech dës Woch d’Diversitéit an der Theaterwelt méi genee ugekuckt. D’Isabel Spigarelli zielt am Podcast vu senger Recherche hannert de Kulisse vun der Lëtzebuerger Theaterlandschaft a senge Gespréicher mat queeren a rassiséierte Schauspiller*innen.

 

 

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Theater: Bretter, die nicht die Welt bedeuten

Die Theater- und Filmbranche ist ein Freiraum. Oder etwa nicht? Eine Studie, zwei Schauspieler*innen und eine Theaterleiterin über Diversität, wo keine ist.

Max Gindorff fühlt sich als homosexueller Mann auf der Bühne unfrei. (Copyright: Niklas Vogt)

„Ich denke bei Castings und bei Auftritten immer darüber nach, wie ich mich gebe, immer. Wie männlich bin ich? Wie weiblich darf ich sein? Ich erinnere mich nicht, wann ich mich auf der Bühne völlig frei gefühlt habe. Vielleicht noch nie.“ Das sagt der luxemburgische Schauspieler Max Gindorff. Er ist seit September 2019 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, einem Theater mit klassischem Repertoire. Gindorff hat sich im Februar an der Aktion #ActOut in der Süddeutschen Zeitung (SZ) beteiligt. mehr lesen / lire plus

EU wird LGBTIQ Freedom Zone: Das ist für Dich, Benjamin!

Das Europaparlament setzt einen Meilenstein in der Anerkennung von LGBTIQ-Rechten: Es erklärte die EU heute offiziell als „LGBTIQ Freedom Zone“.

„Gestatten Sie mir, diese Debatte Benjamin zu widmen – meinem ersten Enkel, der vor zwei Stunden geboren wurde“, eröffnete Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung, bei der gestrigen Plenarsitzung des EU-Parlaments ihren Redebeitrag zur Resolution „LGBTIQ Freedom Zone“. „Lieber Benjamin, ich wünsche dir, dass du in einem Europa ohne Hass leben wirst, in einem humanen Europa, in einem Europa, in dem du die besten Chancen in deinem Leben gewährt bekommen wirst, um all das zu sein, was du sein kannst.“ Das steht Benjamin zumindest theoretisch jetzt offen: Das Parlament erklärte die EU heute offiziell zur „LGBTIQ Freedom Zone“. mehr lesen / lire plus

„Congé de naissance“ keine Priorität

Wird in Zukunft auch ein „Pappecongé“ für homosexuelle Paare möglich sein? Das wollte Chantal Gary (déi Gréng) am Dienstag in der Chamber von Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) wissen. Konkret geht es um die zehn Urlaubstage, die Vätern laut Luxemburger Arbeitsrecht bei der Geburt ihres Kindes zustehen. Gary wies in ihrer Frage darauf hin, dass die ausschließliche Ausrichtung auf Männer, eine Diskriminierung gegenüber lesbischen Paaren sowie trans und nicht-binären Personen darstelle. Damit verwies sie auf eine Forderung der Plattform Journée internationale des femmes (Jif) den aktuellen „congé de paternité“ durch einen inklusiven „congé de naissance“ zu ersetzen. In seiner Antwort erklärte Kersch, dass man sich der Problematik bewusst sei, sie jedoch komplizierter sei als anfangs gedacht. mehr lesen / lire plus

Fraestreik 2021

Rund 1.000 Menschen nahmen am gestrigen Frauenstreik teil. Die woxx war dabei.

Der Pandemie zum Trotz fanden sich gestern Abend hunderte von Menschen vor dem hauptstädtischen Bahnhof ein um zu demonstrieren. Und auch wenn es mit den klar voneinander getrennten Blocks nicht ganz so gut klappte wie aus Hygienegründen geplant worden war, so waren doch die Interessen, die vertreten wurden, beeindruckend vielfältig. Ganz im Sinne eines intersektionalen Feminismus wurde nicht nur für die Rechte „der Frauen“ demonstriert: Marschiert, geklascht und gerufen wurde auch für solche, die mehrfach diskriminiert werden, sei es wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrem sozio-ökonomischen Hintergrund, ihrer sexuellen Orientierung. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #132 – Méi Problemer wéi just gekränkte Pappe – wat et mam Gesetz zum Accès aux origines op sech huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Joël Adami huet sech mam Tessie Jakobs iwwert d’Gesetz zum Accès aux origines ënnerhalen. Si hunn net nëmmen iwwert Polemik zu „Ech si Papp“ geschwat, mä och iwwert déi vill aner Problemer a Schwieregkeeten, déi dat Gesetz mat sech bréngt.

 

 

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LGBTIQ Freedom Zone: Gegenwind für queerfeindliches Polen

Die LGBTI Intergroup des Europäischen Parlaments lässt die Queerfeindlichkeit Polens nicht folgenlos geschehen: Europa soll sich zur „LGBTIQ Freedom Zone“ erklären.

Die LGBTI Intergroup der Europäischen Union lässt sich Polens Queerfeindlichkeit nicht gefallen und will Europa zur „LGBTIQ Freedom Zone“ machen. (Copyright: Eberhard Grossgasteiger/Pexels)

Jahrestage sind nicht immer Anlass zur Freude: Ende März ist es zwei Jahre her, dass die polnische Stadt Swidnik sich offiziell zur „LGBT-freien Zone“ ernannte. Es folgten weitere Gemeinden und Regionen. Inzwischen sind LGBT- und queerfreundliche Menschen in über neunzig Gebieten (Stand: Februar 2020) Polens ausdrücklich unerwünscht. In dem Zusammenhang legt die LGBTI Intergroup dem Europäischen Parlament am 10. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA+ Rechte: Gehen Europa die Regenbogenfarben aus?

Ilga-Europe legte Ende Februar gleich zwei Jahresberichte zur Situation von LGBTIQA+ Menschen in Europa vor. Die Escher Gemeinde schaffte es mit ihrem PAG in den Bericht. Allgemein sind die Aussichten schlecht, trotz kleiner Lichtblicke.

© Kaboompics.com/Pexels

2020 war ein dunkles Jahr im Kampf für die Rechte queerer Menschen. Das offenbaren die Jahresberichte von Ilga-Europe zu ihrer Situation in EU-Ländern und in EU-Beitrittsländern. Overall there has been a crackdown on democracy and civil society, (…) not just in Poland and Hungary”, schreibt Ilga-Europe in der Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Jahresberichts der EU-Länder. Contributors to the Review in several countries have expressed fears of their governments following in the footsteps of Poland and Hungary, while attacks on freedom of assembly continue to be a growing trend with brutal crackdowns and attacks, and court cases against people who took part in Pride events in 2019.” mehr lesen / lire plus

RTL-Kloertext über „Accès aux origines“: Der Nebel lichtet sich

Im gestrigen RTL-Kloertext drehte sich alles um den Gesetzesentwurf 7674. Dort wurden auch einige der Fragen diskutiert, die die woxx in rezenten Artikeln aufgeworfen hatte. Ein Überblick der Haupterkenntnisse der Sendung.

Foto: rtl.lu

Vor drei Wochen warf die ADR den Grünen vor, mit dem Begriff „autre parent de naissance“ den Vater abschaffen zu wollen. Wieso ist das falsch?

Wie es Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) gestern auf den Punkt brachte, geht es im Gesetzesentwurf 7674 in keinster Weise um die sozialen Eltern, also jene, die ein Kind großziehen. Der Begriff „autre parent de naissance“ bezieht sich im Gesetzestext einzig auf Menschen, die ihr Kind im Rahmen einer Adoption oder anonymen Geburt weggegeben haben. mehr lesen / lire plus

Accès aux origines: Gesetzesentwurf mit Mängeln

Ein neues Gesetz garantiert das Recht, die eigene biologische Herkunft zu erfahren. Parallel wird eine Zwei-Klassen-Medizin gefördert und die Optionen homosexueller und unfruchtbarer Menschen mit Kinderwunsch werden eingeschränkt.

Fotos: Deon Black/unsplash.com

„Es gibt Eltern, für die es außer Frage steht, ihrem Kind zu sagen, dass sie nicht die biologischen Eltern sind. Und es gibt Eltern, für die es keine Option wäre, es ihrem Kind nicht zu sagen.“

Diese Aussage von Marc Peiffer, Arzt im Befruchttungszentrum des CHL, beschreibt die Optionen, die Eltern haben, wenn sie ihr Kind adoptiert oder mittels künstlicher Befruchtung bekommen haben. Der Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“, den Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) im Oktober vorstellte, ist der Versuch, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind seine biologische Herkunft nicht erfährt, auf ein Minimum zu reduzieren. mehr lesen / lire plus

Braucht das Justizministerium Nachhilfe in puncto LGBTIQ-Inklusion?

Was hat es mit dem ominösen „autre parent de naissance“ auf sich, der in den letzten Wochen für derart viel Aufregung gesorgt hat? Wir haben uns den Gesetzesentwurf 7674 genauer angeschaut und haben jetzt – trotz Erklärungen des Justizministeriums – mehr Fragen als zuvor.

Die Begrifflichkeiten, die im Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“ verwendet werden, machen nicht nur der ADR zu schaffen. Selbst mit der inklusivsten Brille will die Verwendung von „autre parent de naissance“ keinen rechten Sinn ergeben. Verwendung findet sie sowohl im Kapitel zur anonymen Geburt wie auch in demjenigen zur Adoption.

Wir haben uns gefragt: Gibt es Fälle, in denen ein Paar ein Kind anonym gebärt oder zur Adoption freigibt, ohne dass es sich bei der nicht-gebärenden Person um einen Mann handelt? mehr lesen / lire plus

Leitfaden zur Inklusion queerer Menschen in Unternehmen

Der Unternehmensnetzwerk Inspiring More Sustainability (IMS) hat seinen ersten Leitfaden zur Inklusion queerer Menschen in Unternehmen veröffentlicht. Zur Kampagne gehören auch Videos von Premierminister Xavier Bettel und der Europaabgeordneten Tilly Metz.

Copyright: Anna Shvets/Pexels

Ein richtiges Coming-Out bei der Arbeit musste ich nicht machen, weil mein heutiger Ex-Mann damals mein Vorgesetzter war – es war unvermeidbar, dass das auch Thema unter den Menschen war“, sagt die EU-Abgeordnete Tilly Metz (déi Gréng) in einem Video von Inspiring More Sustainability (IMS). Sie war stellvertretende Direktorin am Lycée technique pour professions éducatives et sociales und wurde zur Bürgermeisterin von Weiler-la-Tour gewählt, als sie sich in Barbara Agostino verliebte. mehr lesen / lire plus

Polemik: #EchSinnNetInklusiv

Während einige noch darüber diskutieren, ob in Gesetzen von „Vater“ oder „Elternteil“ die Rede sein soll, stellt sich die allgemeinere Frage, wieso sich im legalen Kontext immer noch so schwergetan wird mit inklusiver Sprache.

Foto: OpenClipart-Vectors/Pixabay

Kritiker*innen einer gendergerechten Sprache scheint man es irgendwie nie recht machen zu können. Geht es darum, Formulierungen, in denen die Hälfte der Menschheit lediglich mitgemeint ist, zu überdenken, wird der Wunsch nach mehr Präzision belächelt. Wird aber ein eng gefasster Begriff zugunsten eines allgemeineren aufgegeben, wird der Verzicht auf Präzision wiederum bedauert. Konkret heißt das: „Wähler*innen“ anstelle von „Wähler“ wird ebenso abgelehnt wie „Elternteil“ anstelle von „Vater“. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: Freie Liebe

Die Comic-Miniserie „Freie Liebe“ räumt mit Mythen um blaues Menstruationsblut und die Vorteile von Sperma auf. Sie zelebriert die weibliche Lust. Dabei konzentriert sie sich leider fast ausschließlich auf heterosexuelle Perspektiven.

In „Freie Liebe“ geht es vor allem um eins: Was heterosexuelle Männer Frauen abverlangen und warum das absoluter Schwachsinn ist. (Quelle: arte.tv/Screenshot „Freie Liebe“)

Sperma schmeckt nach abgestandener Milch mit Spargel-Sud – das behauptet die Erzählerin der Comic-Miniserie „Freie Liebe“ auf Arte. Die Produzentinnen Ovidie und Sophie-Marie Larrouy setzen sich in der ersten von zehn Folgen nicht nur mit dem Geschmack der „Sexsahne“ auseinander, sondern auch mit der Frage nach ihren gesundheitlichen Vorteilen. mehr lesen / lire plus

„Some of these folks wanna make you cry“

Arlo Parks begeisterte das Publikum bereits 2020 mit ihren Singles. Jetzt veröffentlicht sie ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Eine Kritik an dem Album hinterfragt Parks Kommentar zu Politik und Gesellschaft.

Bildquelle: https://diy-magazine.s3.amazonaws.com/d/diy/Artists/A/Arlo-Parks/_square/arlo-parks-collapsed-in-sunbeams.jpg

Manchmal werden Wünsche wahr: Im August letzten Jahres verzehrte sich die woxx nach mehr Musik von Arlo Parks. Nur vier Monate später veröffentlicht die Musikerin ihr Debüt-Album „Collapsed In Sunbeams“. Auf der Tracklist finden sich ältere Singles, unter anderem die starken Nummern „Black Dog“ über Depressionen und „Eugene“ zu einer unerfüllten, gleichgeschlichtlichen Liebe. Parks legt in ihrem Album aber einen drauf: In neuen Singles wie For Violet singt sie über häusliche Gewalt, in Hope kämpft die Figur Millie gegen quälende Einsamkeit, und Green Eyes erzählt von einer homosexuellen Liebesbeziehung, die wegen der Blicke anderer nur zwei Monate anhielt. mehr lesen / lire plus