„She needed to hear that you can be queer and happy“

Manchmal ist es gut, auf seine Freund*innen zu hören. Warum? Ohne sie gäbe es Joy Oladokun’s Album „In defense of my own happiness (vol.1)“ nicht – und das wäre schade, denn das Album thematisiert unter anderem Queerness und Rassismus.

Bildquelle: Joy Oladokun/Facebook

Der erste Dank gilt Joy Oladokun’s Freund*innen: Ohne sie wäre ihr Talent unentdeckt geblieben. Die Musikern aus Arizona hatte nicht vor, Musik zu ihrem Hauptberuf zu machen. Nach dem College bekam Oladokun ein Jobangebot und wollte es annehmen, steht auf der Website der Künstlerin. Als ein*e Freund*in sie fragte, was sie machen würde, wenn Geld keine Rolle spiele, antwortete sie „writing songs and traveling“. mehr lesen / lire plus

Bildungsministerium verteidigt Gebrauch von Genderstern

Gendering ist eine legitime Art, gegen die sprachliche Diskriminierung einzelner Geschlechtergruppen vorzugehen. Deshalb dürfe es in pädagogischem Material verwendet werden, ungeachtet offizieller Rechtschreibregeln. Das befindet das Bildungsministerium in einer Antwort an Fred Keup (ADR).

Bild: www.meedia.de

„Wéi steet de Minister dozou, datt Broschüren, ewéi z.B. déi vum Zentrum fir politesch Bildung, deen ënnert der Tutelle vum Schoulminister steet, mat orthographesche Feeler erausgi ginn?“ Beim Lesen dieses Satzes ahnt man schon, dass es ADR-Politiker Fred Keup nicht um ein paar Tippfehler des Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) geht. Wie viele derer müssten besagte Broschüren schon enthalten, damit sie einer parlamentarischen Anfrage bedürfen? mehr lesen / lire plus

Queere Fachtagung in Dubai: Moment mal …

In Dubai findet eine Online-Konferenz zu Geschlechtsidentität und queeren Rechten statt? Hinter dieser absurden und irreführenden Ansage steckt der Raubverlag World Academy of Science, Engineering and Technology. Der ist für Fake-Konferenzen und Pseudowissenschaft bekannt – und droht queere Menschen in Gefahr zu bringen.

Copyright: CC BY Michell Zappa SA 2.0

Ausgerechnet in Dubai soll am 6. und 7. Mai eine internationale Fachtagung zu Geschlechtsidentität und LGBT-Rechten stattfinden. Queere Menschen bezahlen ihre Identität in den Arabischen Emiraten mit Gefängnis- und Todesstrafen. Ein zweiter Blick auf die Veranstaltungswebsite verrät: Die Tagung wird online abgehalten. Die Ortsangabe prangt dennoch über dem Veranstaltunghinweis. mehr lesen / lire plus

Syrer, Asylbewerber, schwul

Der Autor Khaled Alesmael erzählt in seinem Debütroman „Selamlik“* die Geschichte eines schwulen Syrers, der in Schweden Asyl sucht. Ein wichtiges Buch, trotz sprachlicher Schwächen und frauenfeindlichen Patzern.

Bildquelle: Albino Verlag

Schwules Leben in Syrien ist kein Thema, zu dem sich auf den Büchertischen Werke stapeln. Umso spannender ist es, was der Autor Khaled Alesmael in seinem Debütroman „Selamlik“ beschreibt: Badehäuser in Damaskus, in denen sich heterosexuelle und schwule Männer im Wasserdampf lieben; heruntergekommene Kinos, die Schwulen als Treffpunkt dienen oder Stadtparks, in denen sich potentielle Sexpartner unauffällig begegnen.

Der Roman beginnt mit dem Tod des Diktators Hafiz al-Assad im Jahr 2000. mehr lesen / lire plus

Happiest Season: Bittersüße Weihnachten

In „Happiest Season“ stellt Clea DuVall die Angst vor einem lesbischen Coming-out ins Zentrum einer Weihnachtskomödie. Das Problem: Strukturelle Diskriminierung und Rom-Com-Konventionen gehen nur bedingt zusammen.

Harper (r.) verwandelt sich beim Familienbesuch zu einem Menschen, den ihre Partnerin Abby (l.) nicht wiedererkennt. (Fotos: Hulu)

Wer sich Rezensionen zu „Happiest Season“ durchliest, bekommt den Eindruck, dass hier von unterschiedlichen Filmen die Rede ist. Während die einen den Streifen als herzerwärmende queere Komödie loben, bezeichnen andere ihn als erdrückenden Horrorfilm.

In einem Punkt sind sich alle eins: Mit „Happiest Season“ steht zum ersten Mal ein lesbisches Paar im Mittelpunkt eines Weihnachtsfilms aus Hollywood. mehr lesen / lire plus

LGBTIQ-Rechte: Stirb, du liebst falsch

Die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association veröffentlicht Zahlen zur rechtlichen Situation queerer Menschen weltweit. Es gibt Erfolge, doch immer noch werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung hingerichtet.

Kirminialisierung queeren Lebens in der Welt, Stand Dezember 2020. Copyright: Ilga World

2020 war bisher für viele eine furchtbare Wundertüte. Doch wie lief das Krisenjahr auf rechtlicher Ebene für queere Menschen weltweit? Dieser Frage hat sich die International Lesbian, Gay, Bisexual Trans and Intersex Association (Ilga World) gewidmet. Der Bericht, der am 15. Dezember veröffentlicht wurde, gibt Grund zur Sorge und punktuell Anlass zur Freude.

In 69 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stehen gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Strafe, davon in sechs unter Todesstrafe: Brunei, Iran, Mauritius, in nördlichen Teilen Nigerias, in Saudi-Arabien und im Yemen. mehr lesen / lire plus

Was heißt hier „Familie“?

Bei der politischen Kommunikation rund um Kontaktbeschränkungen an Weihnachten wird deutlich, welche Lebensformen die Regierenden als Norm wahrnehmen – und für wen sie letztendlich Politik machen.

© pixy.org

„Es ist nicht die Zeit für Besuch. Gefeiert werden soll dieses Jahr nur in der Familie.“ Hinter dieser unscheinbaren Aussage, die Paulette Lenert am vergangenen Mittwoch der Presse gegenüber machte, verbirgt sich mehr als man zunächst annehmen könnte: eine ganz spezifische Vorstellung von Familie.

Eins gleich vorweg: Dieser Artikel will keinesfalls die Vorgabe kritisieren, nach welcher über die Weihnachtstage hinweg alle nicht notwendigen Kontakte zu vermeiden sind. Hier soll es einzig darum gehen zu zeigen, wie durch den Sprachgebrauch manche Formen des Zusammenlebens sichtbar gemacht und normalisiert werden, andere wiederum ausgeblendet und schlimmstenfalls sogar stigmatisiert werden. mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung: Da geht noch mehr

Ungleichmäßig gewichtete Kapitel, irreführende Erklärungen und zu viel Heteronormativität: Der neue Leitfaden für Sexualerziehung in Luxemburg ist deutlich weniger sexpositiv, feministisch und inklusiv als erhofft.

Es fragt sich welches Bild von BDSM die Autor*innen im Kopf hatten, als sie sich entschieden die Praktik einzig auf eine abschreckende Weise zu thematisieren. (Quelle: joshuatkd/pixabay.com)

Mit Pauken und Trompeten wurde am Montag die neue Ausgabe des Ratgebers „Let’s Talk About Sex – Gesundheit, Liebe und Sexualität im Jugendalter“ vorstellt. Ausgearbeitet wurde sie von den Ministerien für Gesundheit, Bildung, Gleichstellung und Familie, sowie fünf weiteren Akteuren: Cesas, HIV Berodung, Planning Familial, Centre LGBTIQ+ Cigale und der Association des parents d’enfants mentalement handicapés. mehr lesen / lire plus

Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen: Guter Anfang?

Die europäischen Minister*innen steckten heute per Videokonferenz die Köpfe zusammen, um über die EU-Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen zu sprechen. Die Einladung zum informellen Austausch kam aus Luxemburg.

Copyright: CCO

In dem Rainbow Index 2020 der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association Europe (Ilga), rangiert Luxemburg auf Platz drei der EU-Mitgliedsstaaten, wenn es um die Rechte von LGBTI-Menschen geht. Hierzulande sind 73 Prozent der bestehenden Gesetze zum Schutz und zur Gleichstellung der betroffenen Personengruppen in Kraft. Es verwundert demnach nicht, dass die Einladung zum informellen Austausch über die EU-Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen, die Mitte November vorgestellt wurde, aus Luxemburg kam: Corinne Cahen (DP), Ministerin für Familie und Integration, lud ihre europäischen Kolleg*innen zum 3. mehr lesen / lire plus

Berichterstattung über trans Personen: Say my name

Transfeindlicher Sprachgebrauch kann in vielen Kontexten auftreten. So etwa, wenn Medien über Coming outs berichten, indem sie falsche Namen und Pronomen benutzen.

Elliot Page Foto: Tony Shek / wikimedia commons

Von der New York Times über die Faz bis hin zum Essentiel – sämtliche Presseorgane berichteten in den vergangenen Tagen darüber: „Juno“-Darsteller Elliot Page hat sich als trans geoutet. Im Statement des Schauspielers, das unter anderem auf Twitter nachgelesen werden kann, präzisiert er nicht nur, wie er ab sofort genannt werden will, sondern auch, dass er die Pronomen „he“ und „they“ verwendet.

Trotz dieser eindeutigen Angaben tun sich einige Medien – auch luxemburgische – schwer damit, sie zu respektieren. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Gleichstellungspolitik: CCDH vermisst Strategie

In einem Gutachten lässt die konsultative Menschenrechtskommission (CCDH) kein gutes Haar am Aktionsplan, den das Ministerium für Gleichheit von Frauen und Männern (Mega) im Sommer vorgelegt hat, und fordert, ihn umgehend zu überarbeiten.

„Im vorliegenden Aktionsplan sucht man vergeblich nach einer wahrhaften Strategie“. Laut CCDH fehlt es im Aktionsplan für Gleichstellung von Frauen und Männern an einem kohärenten und transversalen Ansatz. In einem gestern veröffentlichten Gutachten kritisiert sie den Mangel an konkreten Maßnahmen und Fristen sowie den Umstand, dass nicht festgehalten wurde, welche Akteure für die Umsetzung der jeweiligen Aktionen zuständig sind.

Neben einer Strategie vermisse man auch eine Analyse der Ursachen struktureller Genderdiskriminierung, heißt es weiter im Gutachten. mehr lesen / lire plus

LGBTI-Strategie der EU: Die Steine auf dem Weg zur Union der Gleichheit

Die Europäische Kommission legte letzte Woche ihre erste LGBTI-Gleichstellungsstrategie vor. Bei der Umsetzung muss sie auf die Eigenverantwortung der Mitgliedsstaaten vertrauen.

Faden für Faden zu einer Union der Gleichheit: 
Die EU hat zwar jetzt eine LGBTI-Gleichstellungs-
strategie, doch es liegt an den Mitgliedsstaaten sie umzusetzen. (© Paul Robinson/Pexels)

EU-Präsidentin Ursula von der Leyen hatte sie im September in ihrer Rede zur Lage der EU versprochen, seit letzter Woche liegt sie auf dem Tisch: die erste LGBTI-Gleichstellungsstrategie der Europäischen Union. „The Strategy marks the beginning of a new approach in the European Commission to LGBTI rights and equality“, lobt die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (Ilga Europe) die EU-Kommission in ihrer Stellungnahme zur LGBTI-Gleichstellungsstrategie. mehr lesen / lire plus

Sachbuch: Einblick in die frauenhassende Incel-Szene

Mit „Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ ist Veronika Kracher eine hervorragende Analyse der „involuntary celibates“ gelungen. Sie zeigt nicht nur den schockierenden Hass der Szene, sondern ordnet diesen auch in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext ein.

Incels, also „Unfreiwillig im Zölibat Lebende“ sind in der Hauptsache junge Männer, die sich selbst und einander gegenseitig einreden, sie wären zu hässlich, um jemals eine Partnerin oder auch nur Sex haben zu können. Dieser Online-Kult hat in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, weil Incels Terroranschläge durchgeführt haben, wie etwa US-Amerikaner Elliot Rodger, der sechs Menschen tötete und ein hasserfülltes „Manifest“ hinterließ. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #121 – D’LGBTI-Gläichstellungsstrategie vun der EU-Kommissioun

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Eng néi Strategie vun der EU-Kommissioun soll dofir suergen, datt d’Rechter vu LGBTIQA-Persounen a ganz Europa respektéiert ginn. D’Isabel Spigarelli huet dee Pabeier fir d’woxx ënnert Lupp geholl an analyséiert, wat fir Schwaachstellen se huet an op wat fir Plazen et Hoffnung gëtt. D’woxx-Journalistin explizéiert dem Joël Adami, wat et mat Rainbow-Desks op Policebüroen op sech huet a wisou Kanner méi wichteg si wéi Partner*innenschaften. Ausserdeem geet et ëm d’Fro, wisou et um Enn vum Dag awer ganz vill vun de Memberstaaten ofhänke wäert, wéi dat mat der Gläichstellung dann explizitt ausgesäit. mehr lesen / lire plus

Historischer Moment für queere EU-Bürger*innen

Die Europäische Kommission hat gestern die erste EU-Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen seit Bestehen der Union vorgelegt. Ein Moment zwischen „Juhu“ und „Naja“.

Copyright: CCO

„Ich kenne kein Pardon, wenn es darum geht, eine Union der Gleichberechtigung zu schaffen,eine Union, in der jeder und jede sich selbst treu bleiben und lieben kann, wen er oder sie will – ohne Angst vor Verleumdung oder Diskriminierung“, sagte die EU-Präsidentin Ursula Von der Leyen im September 2020 in ihrer Rede zur Lage der EU. Sie kündigte eine europäische Strategie zur Gleichsstellung von LGBTIQ-Menschen an, zum Teil als Reaktion auf die andauernde Queerfeindlichkeit Polens und Ungarns. mehr lesen / lire plus

Queer Little Lies 2: Kunst gegen die Normen

2018 feierte das Kulturfestival „Queer Little Lies“ Premiere. Diese Woche läuft die zweite Ausgabe. Ist die nationale Kulturszene inzwischen diverser? Warum ist ein queeres Festival in Krisenzeiten besonders wichtig? Mitorganisatorin Sandy Artuso gibt Antworten.

EDSUN gehört zu Luxemburgs musikalischen Nachwuchstalenten, deren Kunst Geschlechternormen hinterfragt, und tritt beim Queer Little Lies 2 auf. (© Bruno Oliveira Muringer)

„Wenn am Wochenende alles gut läuft, wollen wir 2020 eine nächste Edition wagen“, sagte Sandy Artuso, Mitorganisatorin des Festivals Queer Little Lies, 2018 im Gespräch mit der woxx. Damals fand die erste Ausgabe des queeren Kulturfestivals des Kollektivs Independent Little Lies statt. Jetzt steht die zweite Edition vor der Tür. mehr lesen / lire plus

Queere Menschen in Polen: Kommt Zeit, kommt Rat – oder was?

Die Erkenntnisse der Delegation des Europarats zur Situation queerer Menschen in Polen sind ein schlechter Witz.

COPYRIGHT: Shane/Pexels

Anfang der Woche traf eine Delegation des Europarats digital auf polnische Vertreter*innen aus der Politik und NGOs, um über die Lage queerer Menschen in Polen zu sprechen. Das Treffen wurde Ende Oktober angekündigt, wie die woxx berichtete. In einem öffentlichen Schreiben zeigt sich die Delegation nun beunruhigt und nennt die sexuelle Orientierung ein Thema, das in der polnischen Gesellschaft polarisiere – „you don’t say“, wie es so schön auf Englisch heißt.

Im September kam es in der ostpolnischen Stadt Lublin bei einer Pride-Parade zu heftigen Auseinandersetzung zwischen queerfeindlichen Gegendemonstrant*innen und den Teilnehmer*innen. mehr lesen / lire plus

Queere Menschen in Polen: Delegation des Europarats auf Informationsbesuch

Die Diskriminierung queerer Menschen in Polen nimmt seit Monaten rasant zu. Eine Delegation des Europarats kommt nächste Woche mit lokalen Vertreter*innen zum Informationsaustausch zusammen.

Foto: CC BY Silar – SA 4.0

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats stattet Polen am 2. und am 3. November einen virtuellen Informationsbesuch ab, wie es in einem Schreiben heißt. Anlass ist die zunehmende Diskriminierung von LGBTIQA+ – Menschen in Polen über die auch die woxx bereits mehrfach berichtete. Die Delegation folgt damit der Einladung von Mitglieder*innen des polnischen Parlaments. Das wird derweil übrigens von der losen Gruppe „Frauenstreik“ zum Rücktritt aufgefordert: Seit Tagen sorgen massive Proteste gegen das kürzlich angepasste Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch für Konflikte in Polen. mehr lesen / lire plus

Mr. President (3): Auf und ab der Clinton-Jahre

Bill Clinton hat der demokratischen Partei zwei Siege gebracht – mit schweren Spätfolgen. Die Bilanz des Sympathieträgers ist durchwachsen.

Abriss überfällig? Bill-Clinton-Statue in Ballybunion, Republik Irland. (Wikimedia; Occono; CC BY-SA 3.0)

„Read my lips: no new taxes“, hatte George H. W. Bush zum Thema Steuererhöhungen gesagt, als er 1988 auf dem republikanischen Parteitag als Kandidat nominiert wurde. Mit diesem deutlichen Versprechen gewann er die Wahlen, regierte vier Jahre (siehe Teil 2 der Serie) und verlor 1992 gegen Bill Clinton. Dass Bush senior trotz seiner außenpolitischer Erfolge abgestraft wurde, lag nicht nur an der Rezession von 1991. Denn 1990 sah sein Haushaltskompromiss mit der demokratischen Mehrheit im Kongress Steuererhöhungen vor – eine Spätfolge von Ronald Reagans gigantischen Rüstungsprogramm. mehr lesen / lire plus

Sensibilisierungswoche zu Intersex: Unsichtbarkeit, Vorurteilen und Menschenrechtsbeschneidungen den Kampf ansagen

Diese Woche dreht sich im Rahmen einer Veranstaltungsreihe alles ums Thema Intergeschlechtlichkeit – aus pädagogischer, juristischer, medizinischer und Betroffenenperspektive.

Die Intersex-Flagge wurde von der Organisation „Intersex International Australia“ entworfen. Die Farben Gelb und Lila wurden gewählt, um die „gegenderten“ Farben rosa und blau zu vermeiden. Der Kreis symbolisiert Ganzheit.

Sensibilisierung, Weiterbildung, Austausch – diese drei Ziele stehen bei der heute beginnenden Informationswoche rund ums Thema Intergeschlechtlichkeit im Vordergrund. Konkret geht es um Menschen, die Variationen der Geschlechtsmerkmale aufweisen: Mit welchen Problematiken sind sie konfrontiert? Welche Begrifflichkeiten sind zu empfehlen beziehungsweise zu vermeiden? Welches sind die häufigsten Intersex-Variationen? Und wie kann im Schulunterricht über Intergeschlechtlichkeit aufgeklärt werden? mehr lesen / lire plus