
Ntila Lunga, „Define Beauty III“, 2019
Erst kürzlich überdachte das Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art (MNAHA) seine eigene Identität neu und benannte sich um, jetzt stellt es Kunst zum Thema „Rethinking identity. Je est un autre“ aus: Damit beteiligt sich das Museum an dem „European Month of Photography“, der 2023 im Zeichen der Identität steht. Auf dem Fëschmaart stellen die Kuratoren Ruud Priem (MNAHA) und Paul di Felice (Café Crème) hierzu Arbeiten von acht Künstler*innen in den Fokus: Krystyna Dul, Corina Gertz, Katinka Goldberg, Lívia Melzi, Zanele Muholi, Lunga Ntila, Frida Orupabo und Bruno Oliveira. Eine sehenswerte Auswahl aus dem In- und Ausland, da sich die Mehrheit mit Feminismus und Post-Kolonialismus beschäftigt und damit wichtige Akzente setzt. So etwa die norwegisch-nigeriansiche Künstlerin Frida Orupabo, deren Werke die Ausbeutung und Sexualisierung schwarzer Körper sowie kolonialistische Perspektiven aufgreifen.

