FrEsch-Verwaltungsrat entpolitisiert

von | 05.12.2025

Mit der Wahl der neuen Mitglieder des Verwaltungsrats des Escher Kulturverwaltungsvereins „FrEsch“ am 1. Dezember wurde das Leitungsgremium nicht nur erneuert, sondern auch entpolitisiert. Gemäß den im Sommer abgeänderten Statuten sitzen nun keine Parteimitglieder aus dem Escher Gemeinderat mehr darin, sondern ausschließlich Vertreter*innen der Zivilgesellschaft mit Bezug zur ehemaligen Industriestadt oder zur Kulturszene sowie Beamt*innen und Angestellte der Stadtverwaltung. Grund für die Umstrukturierung waren die anhaltenden Kontroversen, bei denen insbesondere der Mangel an Transparenz, die Finanzführung von FrEsch sowie die engen personellen Verbindungen zur Stadt Esch bemängelt wurden (woxx 1785). Kritik kam unter anderem vonseiten des Künstler*innenkollektivs „Richtung 22“, aber auch aus den Reihen des Verwaltungsrats selbst: So verließ Marc Baum, Repräsentant der Escher „déi Lénk“-Sektion, das Gremium bereits im vergangenen April. Der neue Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen: Isabelle Faber (Präsidentin), Jean-Paul Espen (Vizepräsident), Tamara Da Silva (Sekretärin), David Galassi, Josée Hansen, Claudia Tavares, Bruno Thérèt und Daisy Wagner. Das Amt des*der Kassenführer*in ist derzeit noch unbesetzt.

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