„Dann machen wir alles in der Cloud“. Nichts, für das es derzeit keine eigene App gibt. Die ganze Redaktion trellot, slackt, mailt, skypt oder zoomt, was das Zeug hält. Doch halt, da will doch tatsächlich einer sein Interview per Fax gegenlesen? Und dann meldet Internetprovider eins sich für anderthalb Stunden einfach ab. Zum Glück gibt es noch eine uralte DSLVerbindung zu Provider zwei; so können wenigstens die Daten an die Druckerei versendet werden; wenn auch gefühlt im Schneckentempo. Die Freigrenze beim Online-Banking wiederum verlangt eine kluge Verteilung der Überweisungen auf verschiedene Konten … Papier ist da geduldiger. Home-Office ist toll, wenn es klappt. Aber mit einer ganz unbefrauten und unbemannten Redaktion wäre die gedruckte woxx in den zwei letzten
Wochen gänzlich abgestürzt. Zum Glück gilt die freie Presse (noch) als unverzichtbar. Und so schlängelt sich der eine oder die andere dann doch jeden Tag ganz legal an potenziellen Virenträger*innen vorbei ins ansonsten verwaiste Büro.
Yolène Le Bras, une nouvelle plume pour le woxx
Depuis quelques semaines, les colonnes de notre journal se sont enrichies d’une nouvelle plume : Yolène Le Bras a définitivement rejoint la rédaction du woxx au cours de cet été. Nos lecteurs et lectrices les plus assidu·es connaissent déjà sa signature, la journaliste ayant régulièrement et avantageusement collaboré à la rubrique culture du...

