Eine Wochenzeitung zu produzieren, muss etwas unheimlich Gemütliches sein. Das sagen uns oft Tageszeitungs-, Fernseh- oder Radiokolleg*innen, die jeden Tag liefern müssen. Doch so gemütlich und stressfrei ist der Wochenrhythmus dann doch nicht. Die Angst, dass die Story, für die gerade recherchiert wird, bei Erscheinen der Zeitung schon überholt ist, begleitet einen statt eines Tages eine ganze Woche lang. Der Scoop vom Montag kann am Freitag eine „olle Kamelle“ sein, wenn die tagesaktuell arbeitende Konkurrenz ebenfalls davon Wind bekommt. Oder es ist einfach das Wetter, das seine Kapriolen schlägt: Eine lang diskutierte und vorbereitete Analyse zur anhaltenden Trockenheit wird ausgerechnet dann druckreif, wenn die ersten Regentropfen seit Wochen an den Redaktions- und Homeofficefenstern abperlen.
Yolène Le Bras, une nouvelle plume pour le woxx
Depuis quelques semaines, les colonnes de notre journal se sont enrichies d’une nouvelle plume : Yolène Le Bras a définitivement rejoint la rédaction du woxx au cours de cet été. Nos lecteurs et lectrices les plus assidu·es connaissent déjà sa signature, la journaliste ayant régulièrement et avantageusement collaboré à la rubrique culture du...

