„Ouni“: Es läuft auch ohne Verpackungsmüll

von | 25.07.2019

Die Kooperative „Ouni“ verzeichnet Ende Juli 1.000 Mitglieder. Die Eröffnung eines zweiten Unverpackt-Ladens steht bevor.

Knusper, knusper, Knäuschen … Ob zum Knabbern oder zum Köcheln, alles kann bei „Ouni“ in – von Kund*innen mitgebrachte – Behälter abgefüllt werden. (Foto: Raymond Klein)

„Un cap symbolique pour cette coopérative bio, locale et sans emballages“, freut sich die Kooperative, „à peine trois ans après le lancement de lʼinitiative sur une page Facebook.“ Anlass zur Freude ist das tausendste Mitglied von „Ouni“. Über 250 davon sind aktive Mitwirkende, sprich: Sie betätigen sich im Gegenteil zu den anderen Kooperationsmitgliedern unter anderem zwei Stunden monatlich ehrenamtlich für „Ouni“.

Die Präsidentin des Administrationskomitees und Mitbegründerin der Kooperative, Rébecca Maroko, wertet die wachsende Gemeinschaft als Bestätigung der Geschäftsphilosophie. Die drei Eckpfeiler des Projekts: Zero Waste, Bio und Gemeinschaftssinn. Ein Konzept, das zum momentanen – wenn auch nur schleichenden – Paradigmenwechsel hin zu mehr Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und alternativen Geschäfts- sowie Wirtschaftsmodellen passt. Doch auch die Aussicht auf einen zweiten Laden in Düdelingen habe sicherlich zum steigenden Interesse an der Kooperative beigetragen, spekuliert Maroko. Nach der Bekanntgabe der Geschäftserweiterung im Juni 2019, die durch den Verkauf von Geschäftsanteilen finanziert wird, kamen bisher 15 Prozent des erforderlichen Kapitals zusammen. Der zweite Standort trägt der Nachfrage der Kund*innen und Kooperationsmitglieder nach einem Unverpackt-Laden im Süden des Landes Rechnung.

„Ouni“ in Luxemburg-Stadt ist bis dahin nach wie vor der einzige Unverpackt-Laden in Luxemburg. Zwar springen große nationale und internationale Supermarktketten und kleine Lebensmittelläden mit der Einrichtung von Unverpacktstationen auf den Zug auf, doch führen sie parallel weiterhin ein verpackungsreiches Sortiment.

Übrigens ist auch die woxx eine Kooperative und freut sich über neue Anteilnehmer*innen.

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #402 – Den Tabu ëm d’Menopause briechen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. D'Menopause ass nach ëmmer een Tabuthema. Net nëmmen, datt vill Fraen net gutt genuch Bescheed wëssen iwwert Symptomer, dacks huet och d'medezinescht Personal net vill Wëssen. Grad bei der Period virun der Menopause, der Perimenopause, ginn et dacks net genuch...

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #400 – Wéi vill Rechenzentre kommen op Lëtzebuerg?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Den „Data Center“ vu Google zu Bissen ass vill an der Kritik. Et ass warscheinlech de gréisste Rechenzenter, deen zu Lëtzebuerg gebaut gëtt. Wisou „warscheinlech“? Ma well et net kloer ass, wat alles geplangt ass. De Stroumnetzbedreiwer Creos huet zwar...