PAN LGBTIQ+: Rückschritt für Menschenrechte

von | 22.08.2025

Knapp einen Monat nach der Vorstellung des überarbeiteten „Nationalen Aktionsplans zur Förderung der Rechte von LGBTIQ+-Personen“ (PAN LGBTIQ+) kritisiert die „Nationale Menschenrechtskommission“ (CCDH) in ihrer Stellungnahme vergangenen Mittwoch, der neue Plan entspreche nicht den legitimen Erwartungen von LGBTIQA+-Personen. Damit werde eine Gelegenheit verpasst, deren Rechte zu stärken. Zwar begrüßt die CCDH das Verbot von Konversionstherapien – pseudowissenschaftliche Versuche die sexuelle Orientierung einer Person zu ändern – als Fortschritt, dennoch blieben zahlreiche Lücken: So fehle etwa eine automatische Anerkennung von Abstammungsverhältnissen bei gleichgeschlechtlichen Eltern. Auch ein konkretes Gesetzesprojekt für eine „neutrale“ Option in Ausweisdokumenten und mehr Engagement für die Rechte von trans und intergeschlechtlichen Personen werden vermisst. Daher stelle der PAN insgesamt eher einen „Rückschritt für die Menschenrechte“ dar. Die CCDH fordert zudem ein Verbot von medizinischen und chirurgischen Eingriffen an intergeschlechtlichen Kindern. Ohne medizinische Notwendigkeit und die informierte Zustimmung der Betroffenen dürfe ein solcher nicht erfolgen. Nicht zuletzt wird ein Ende der Pathologisierung von Transidentität gefordert. In Luxemburg müssen sich trans Personen für den Zugang zu einer geschlechtsangleichenden Behandlung immer noch einer langwierigen psychiatrischen Begutachtung unterziehen. Die kann bis zu zwei Jahre dauern, auch wenn keine psychische Erkrankung vorliegt.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Business first : la BCEE ferme les comptes de la CPI

Le ministre CSV des Finances, Gilles Roth, a confirmé que la Spuerkeess a fermé les comptes que la Cour pénale internationale (CPI) détient auprès d’elle, lors d’un échange animé avec la députée Déi Gréng Sam Tanson, à la Chambre, ce 3 mars. La banque, détenue à 100 % par l’État, a pris cette décision de manière indépendante, sans intervention...

NEWS

« Inscrire une évidence dans la Constitution »

Les député·es ont voté en faveur de l’inscription de l’IVG dans la Constitution, ce mardi 3 mars. « La liberté d’avoir recours à l’interruption volontaire de grossesse est garantie. La loi détermine les conditions dans lesquelles s’exerce cette liberté », stipule l’article 15, paragraphe 3 de la Constitution. Pour devenir définitive, la...

NEWS

Demo für eine feministische Gesundheitspolitik

Die feministische Plattform „Jif Luxembourg“ ruft anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März zur „Marche féministe“ auf. Thematischer Schwerpunkt ist dieses Jahr die Gesundheit von Frauen. Bei ihrer Pressekonferenz vergangenen Montag betonte die Jif, dass Gesundheit nicht nur vom Zugang zu medizinischer Versorgung abhänge, sondern...