In fünf halbstündigen Folgen erzählt der Deutschlandfunk in dieser Podcastserie die Geschichte der Aids-Leugnerin Christine Maggiore, die 1992 positiv auf das HI-Virus getestet wurde. Anhand ihrer Biografie lässt sich auch die Geschichte der Aids-Leugnung zurückverfolgen. Die fängt im Kleinen damit an, dass HIV als harmlos und die dagegen entwickelten Medikamente als schädlich deklariert werden, und erreicht ungeahnte Ausmaße, als sie die obersten politischen Sphären, zum Beispiel in Südafrika, erreicht. Der Podcast zeigt eindrücklich, inwiefern viele Denkmuster und geistige Abwehrmechanismen, die auch bei der Coronapandamie einsetzten, bereits viel früher angewandt wurden. Ein Schwachpunkt ist der Fokus auf Maggiore und Südafrika, immerhin ist die Aids-Epidemie auch ein Teil queerer Geschichte, der hier nur selten erwähnt wird.
Am Bistro mat der woxx #377 – Wéi d’Asylpolitik zu Lëtzebuerg ëmmer méi onmënschlech gëtt
All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Dës Woch diskutéieren zwee Journalist*innen iwwert d'Asylpolitik zu Lëtzebuerg. Den Toun iwwert Asylpolitik gëtt ëmmer méi schaarf. Flüchtlinge ginn als potenziell Krimineller oder als Belaaschtung ugesinn, wéi zwou rezent Aussoe vu Ministere weisen. Mä...

