In Luxemburg sind Gesetze zum Schutz und der Gleichstellung von LGBTIQA+-Menschen in Kraft; zum Pride-Monat hissen viele öffentliche Institutionen und Ratshäuser die Regenbogenfahne und solidarisieren sich mit queeren Personen. Ist das Großherzogtum also ein Eldorado für LGBTIQA+-Menschen? Ein Blick auf die „Rainbow Map“ der NGO Ilga-Europe und auf politische Dossiers in der Schwebe beweisen das Gegenteil, denn immer noch erfahren nicht-binäre, intersex und trans Menschen in Luxemburg strukturelle Gewalt, genauso wie gleichgeschlechtliche Eltern. Das Rainbow Center, ein kürzlich gegründetes queeres Kulturzentrum in Luxemburg-Stadt, lädt deshalb zum Rundtischgespräch „Lëtzebuerg, en Eldorado fir LGBTIQA+Mënschen?“ in seine Räumlichkeiten (19, rue du St Esprit) ein. Am Donnerstag, dem 6. Juli, erörtern dort Sandy Artuso (Queer Little Lies), Charlie Thines (Privatperson) und Tania Whitehouse (Rosa Lëtzebuerg), wie queerfreundlich Luxemburg tatsächlich ist. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, die Moderation übernimmt Isabel Spigarelli (woxx). Die Diskussion ist auf Luxemburgisch, eine Simultanübersetzung auf Französisch oder Englisch ist möglich.
Neue Gentechnik-Regeln in der EU
Am vergangenen Mittwoch stimmte das EU-Parlament für eine Schwächung der Regeln zur Gentechnik. Sogenannte „neue genomische Techniken“ (NGT) – allen voran die „Genschere“ Crispr-Cas – fallen demnach nicht mehr unter die strengen Kennzeichnungspflichten, die für „traditionelle“ Gentechnik bestehen. Das Argument, das Industrie, Kommission und am...

