Die Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Direktor des „Lëtzebuerger Kannerduerf“ geht in die nächste Runde. Eine im Februar auf Initiative des Verwaltungsrates der Stiftung eingesetzte „unabhängige Expertenkommission“ hat einen Zeug*innenaufruf gestartet. Ehemalige und derzeitige Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Kannerduerf sowie Angehörige und sonstige Zeug*innen können auf Wunsch auch anonym von ihren Erfahrungen berichten. Die Kommission soll Art und Ausmaß möglicher Missbräuche aufklären und herausfinden, inwiefern organisatorische Mängel zur Situation beigetragen haben könnten. Die vierköpfige Kommission, bestehend aus dem ehemaligen Generalstaatsanwalt Robert Biever, der Anwältin Claudine Erpelding, dem Psychologen Alain Massen und dem Kinderarzt Roland Seligmann, betont ihre vollständige Unabhängigkeit von der Stiftung. Ihre Arbeit ist auf zwölf Monate angelegt. Der Verein „Innocence en Danger“, der sich als Kinderschutzverein dem Fall angenommen hat, vermutet weitere Missbrauchsfälle in der Kinderbetreuungseinrichtung. Alle Informationen hierzu finden sich auf der Website: www.comind.lu.
Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei
Die Organisation „Rosa Lëtzebuerg“ hat Solidarität mit der LGBTIQA-Bewegung in der Türkei ausgedrückt. Am vergangenen Dienstag tat die Luxemburger NGO, die sich für die Belange queerer Menschen einsetzt, dies per Pressemitteilung kund. Am 12. und 13. September ging die Regierung der Türkei koordiniert gegen verschiedene zivilgesellschaftliche...

