Die Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Direktor des „Lëtzebuerger Kannerduerf“ geht in die nächste Runde. Eine im Februar auf Initiative des Verwaltungsrates der Stiftung eingesetzte „unabhängige Expertenkommission“ hat einen Zeug*innenaufruf gestartet. Ehemalige und derzeitige Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Kannerduerf sowie Angehörige und sonstige Zeug*innen können auf Wunsch auch anonym von ihren Erfahrungen berichten. Die Kommission soll Art und Ausmaß möglicher Missbräuche aufklären und herausfinden, inwiefern organisatorische Mängel zur Situation beigetragen haben könnten. Die vierköpfige Kommission, bestehend aus dem ehemaligen Generalstaatsanwalt Robert Biever, der Anwältin Claudine Erpelding, dem Psychologen Alain Massen und dem Kinderarzt Roland Seligmann, betont ihre vollständige Unabhängigkeit von der Stiftung. Ihre Arbeit ist auf zwölf Monate angelegt. Der Verein „Innocence en Danger“, der sich als Kinderschutzverein dem Fall angenommen hat, vermutet weitere Missbrauchsfälle in der Kinderbetreuungseinrichtung. Alle Informationen hierzu finden sich auf der Website: www.comind.lu.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

