Lichtverschmutzung: Weniger ist mehr

Zu viel Licht ist ungesund und schadet der Umwelt. Ein Leitfaden für „gutes Licht“ soll die Lichtverschmutzung bekämpfen.

In der Nacht ist Luxemburg selbst vom All aus sehr gut zu erkennen – ein Hinweis auf die hohe Lichtverschmutzung. (Foto: Nasa)

Hobbyastronom*innen stört sie besonders, aber auch für jene unter uns, die nachts einfach nur schlafen wollen, ist sie ein Ärgernis: Lichtverschmutzung. Mit dem Begriff wird übertriebene oder schlecht ausgerichtete Beleuchtung bezeichnet, die den Nachthimmel aufhellt. 2016 hat das Umweltministerium bei der Organisation „Dark-Sky Switzerland“ eine Studie in Auftrag gegeben, um die Situation in Luxemburg zu analysieren. Ergebnis: In einem Fünftel der Gemeinden wird der Nachthimmel mit einer Leuchtdichte belastet, die zwei Vollmonden oder mehr entspricht. mehr lesen / lire plus

Multimodale Lichtverschmutzung

Der Mouvement écologique prangert die neue multimodale Containerplattform zwischen Düdelingen und Bettemburg an – die Anlage sei viel zu hell.

Lichtverschmutzung zwischen Bettemburg und Düdelingen (Foto: Mouvement écologique)

Der Begriff „Lichtverschmutzung“ bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Beleuchtung. Wer einmal in einem städtischen Gebiet versucht hat, Sternbilder zu bestimmen oder gar die Milchstraße zu finden, hat das Phänomen vermutlich schon erlebt: Es sind nur noch sehr wenige Sterne zu sehen. Lichtverschmutzung trifft aber nicht nur Hobbyastronom*innen: Der menschliche Biorhythmus wird davon ebenso gestört wie jener von nachtaktiven Tieren. Neben Insekten und ihren Prädatoren wie Fledermäuse oder Eulen sind zum Beispiel auch Zugvögel betroffen. mehr lesen / lire plus