Seit vergangenem Sonntag fährt die Tram in der Hauptstadt bis zum „Stade de Luxembourg“ im Viertel Cloche d’Or. War bisher die Endhaltestelle am Lycée Bouneweg, so sind nun fünf weitere Stationen hinzugekommen, darunter auch der als multimodaler Umsteigepol konzipierte Bahnhof Howald. Damit ist die erste Linie der Straßenbahn in Luxemburg-Stadt beinahe komplett: Im Frühling 2025 soll das letzte Stück, die Verbindung zwischen Kirchberg und dem Flughafen Findel, eröffnet werden. Während man in der Hauptstadt also von einem modernen, schienengebundenen Transportmittel profitieren kann, sieht die Situation in anderen Teilen des Landes eher weniger rosig aus. So halten die RGTR-Busse am Bahnhof in Ettelbrück seit Anfang des Monats wieder westlich des Bahnhofs. Es gibt jedoch nur einen einzigen „Quai“, sodass die Situation für die Passagier*innen, die sich auf einem schmalen Stück Gehsteig zurechtfinden müssen, sehr unübersichtlich ist. Zum Trost gibt es seit dem 7. Juli überall in der „Nordstad“ Plaketten mit QR-Codes, die zu einer Anzeige über die nächsten Busse in Echtzeit führen. Vorausgesetzt, man hat ein Smartphone mit genügend Akkuladung, Datenvolumen und Netzanbindung. Sollte sich das Projekt als Erfolg herausstellen, soll es im gesamten RGTR-Netz zur Anwendung kommen
Neue Gentechnik-Regeln in der EU
Am vergangenen Mittwoch stimmte das EU-Parlament für eine Schwächung der Regeln zur Gentechnik. Sogenannte „neue genomische Techniken“ (NGT) – allen voran die „Genschere“ Crispr-Cas – fallen demnach nicht mehr unter die strengen Kennzeichnungspflichten, die für „traditionelle“ Gentechnik bestehen. Das Argument, das Industrie, Kommission und am...

