Gratistransport-Petition schafft’s in die Chamber

Petition für Gratistransport für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erhält die nötige Anzahl an Unterschriften.

© Adapto.lu

Am Freitag publiziert, jetzt schon abgeschlossen: Eine Petition, die gratis öffentlichen Transport für alle fordert, fand in weniger als vier Tagen ausreichend Zuspruch, um der Petitionsstellerin Ana Pinto ein Hearing in der Chamber zuzusichern.

Konkret wird gefordert, dass ab März 2020 nicht nur der reguläre öffentliche Transport kostenlos ist, sondern auch derjenige, der sich spezifisch an Menschen mit eingeschränkter Mobilität richtet. Genauer handelt es sich um den Dienst Adapto, eine Art Shuttle-Bus, der Betroffene bis zu 15 mal im Monat auf Anfrage an einen Ort ihres Wunsches fährt. mehr lesen / lire plus

Eurostat : Beaux, riches et sales

L’étude « People on the Move » livre peu de connaissances nouvelles sur le Luxembourg. Mais soyez rassurés : nous sommes au top.

Photo : Pixabay

Vous le reconnaîtrez : il y a une certaine jouissance à consulter tous ces chiffres produits de part et d’autre sur le Luxembourg. En effet, il ne se passe pas un mois sans qu’une nouvelle étude ne vienne confirmer notre trajectoire et nous édifier, nous, habitants de ce petit lopin de terre qui parfois pouvons souffrir d’un certain vide existentiel. D’ailleurs, qui n’aime pas être rassuré qu’au fond tout va bien ? D’autant plus que ces chiffres viennent rabattre le caquet à tous ceux qui sèment le doute. mehr lesen / lire plus

Gratis öffentlicher Transport: Nicht alle klatschen mit

Der öffentliche Transport ist ab März 2020 in Luxemburg gratis. Warum legal nicht gleich fair ist – und warum mitzudenken gut wäre.

Foto: Wikimedia

Es ploppt auf den Anzeigetafeln im Bus auf, es steht auf der Internetseite der „Mobilitéitszentral“: Wer nach dem 1. März 2019 ein Jahresabo (2. Klasse) abgeschlossen hat, kommt nicht in den Genuss des vollen Preisvorteils, da Luxemburg im März 2020 den Freifahrtschein einführt. Eine Teilerstattung gibt es nicht. Hochgerechnet verlieren Kund*innen, die sich noch im Juni für ein Jahresabo der zweiten Klasse für das gesamte Streckennetzwerk entschieden haben, 147 Euro. Bei einem vergleichbaren Jahres-Kurzstreckenabo sind es insgesamt 73 Euro. mehr lesen / lire plus

Strenge Messvorgaben für Luftqualität bestätigt

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Mittwoch, dem 26. Juni, eine recht strenge Auslegung der Messvorgaben für Luftqualität bestätigt, besonders was die Auswertung der Messdaten betrifft. Um ein Überschreiten der zulässigen Grenzwerte festzustellen, reichen laut den Richter*innen nämlich die Messwerte einer einzigen Station. Es sei hingegen nicht zulässig, den Mittelwert von mehreren Stationen in Betracht zu ziehen, um eine Überschreitung festzustellen. Grundsätzlich hielt der EuGH fest, dass die betreffende EU-Richtlinie klare und detaillierte Vorgaben macht, die angeben, an welchen Orten Messstationen aufgestellt werden sollen, an die sich die Mitgliedstaaten halten müssen. Außerdem sei es Unionsbürger*innen möglich, die Einhaltung dieser Regeln gegenüber ihrer Staaten einzuklagen. mehr lesen / lire plus

EuGH gegen deutsche Maut: Kein Grund zur Schadenfreude

Die deutsche Auto-Maut ist laut EuGH gegenüber Bürger*innen anderer EU-Staaten diskriminierend. Aber sie ist auch die falsche Antwort, um Verkehrsprobleme zu lösen.

„Aus die Maut“, „Wider die Maut-Deppen“, „Dobrindts Totalschaden“, „Das Ende der bayrischen Extrawurst“. Das Urteil der Europäischen Gerichtshofes (EuGH), das die auf Treiben des bayrischen Koalitionspartners CSU in Deutschland eingeführte Auto-Maut als konträr zur europäischen Gesetzgebung erklärt, lieferte der deutschen aber auch der internationalen Presse eine Steilvorlage für so manche bissige Kommentare. Das Urteil ist auch deshalb spektakulär, weil es sich gegen die vorher vom Generalanwalt vertretene Position stellt.

Die Debatte um eine Auto-Maut, die im Endeffekt nur für Autofahrer*innen erhoben wird, die nicht in Deutschland leben, hatte besonders in den Nachbarländern für einige Aufregung gesorgt. mehr lesen / lire plus

CFL : Stabilité bienheureuse

Bénéficiaire cinq années de suite, la Société nationale des chemins de fer luxembourgeois semble être sortie des années troubles.

Des résultats qui apportent la bonne humeur : 
le comité de direction et le conseil d’administration des CFL avaient invité à leur traditionnelle conférence de presse annuelle mardi dernier. (Photo : woxx)

Quand l’ancien directeur de l’Inspection des finances publiques, Jeannot Waringo, a dû, à côté des nombreux autres mandats qu’il détenait déjà, reprendre la présidence de la Société nationale des chemins de fer luxembourgeois (CFL) au début des années 2000, il y venait en tant que pompier : les résultats du groupe étaient désastreux et des restructurations très importantes étaient à l’ordre du jour. mehr lesen / lire plus

Verkehrssicherheit: Mehr Blitze, weniger Tote

Ein neues Aktionsprogramm soll für mehr Verkehrssicherheit in Luxemburg sorgen. Doch für die wichtigste Maßnahme fehlt der politische Mut.

Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle. Die Regierung will mit mehr Kontrolle dagegen vorgehen. (Foto: pxhere)

2018 sind 36 Menschen im luxemburgischen Straßenverkehr zu Tode gekommen, sieben mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Schwerverletzten ist von 224 im Jahr 2017 auf 234 gestiegen. Der generelle Trend zeigt seit Anfang des Jahrhunderts eigentlich nach unten, doch während des letzten Jahrzehntes haben die Zahlen eher stagniert. Von der „Vision Zero“, also null Verkehrstoten und null Schwerverletzten im Straßenverkehr, ist das Großherzogtum immer noch weit entfernt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #040 – Wat maache fir besser Loftqualitéit?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch ass den Thema vun eisem Podcast d‘Loftqualitéit. Doriwwer gouf et an deene leschte Wochen a Méint vill Diskussiounen. D‘Tessie Jakobs an de Joël Adami werfen e Bléck zeréck a kucken sech un, wéi grouss de Problem iwwerhaapt ass a wat dat fir Lëtzebuerg heescht.

Eng rezent Etüd vun der europäescher Ëmweltagence EEA huet zéng Stied begleet, fir ze kucken, wat fir Moossname se géint d‘Loftverschmotzung ënnerhuelen. Wat fir Lektioune ka Lëtzebuerg dorausser zéien a wou hapert et bei eis nach ëmmer, grad am Transportsecteur? mehr lesen / lire plus

Treibstoffsteuer: Symbolpolitik

Die Regierung will mit kleinen Schritten aus dem Tanktourismus aussteigen. Doch sind die Steuer- erhöhungen auf Benzin und Diesel überhaupt wirksam?

Der Gang zur Zapfsäule wird auch nach dem 1. Mai noch entspannt bleiben – vermutlich wird es den meisten Autofahrer*innen kaum auffallen, dass sie ein oder zwei Cent mehr pro Liter bezahlen. (Foto: Markus Spiske/pixabay)

„Diese Maßnahme hat eine klare Symbolwirkung. Luxemburg hat sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch von Erdölprodukten nicht weiter zu fördern. Und ich als Finanzminister wäre wenig begeistert, wenn Luxemburg in Zukunft Strafzahlungen leisten müsste, weil wir unsere Klimaziele nicht erreichen würden.“ Mit diesen Worten begründete Finanzminister Pierre Gramegna in seiner Budgetrede die Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel um jeweils einen beziehungsweise zwei Cent pro Liter. mehr lesen / lire plus

Die schienenlose Supertram

Regelmäßig tauchen Ideen für neue Transportmittel auf, die dann zu der Wunderlösung erklärt werden. Neustes Beispiel ist eine „schienenlose Tram“ aus China, die auch in Luxemburg für Interesse sorgte.

Schienenlose Tram oder doch eher ein tramartiger Bus? Foto: CRRC

Ob Monorail, Hyperloop oder „Transit Elevated Bus“ – jede noch so absurde Idee im Bereich der Mobilität findet immer irgendwen, der*die begeistert verkündet, jetzt die Lösung für Transportprobleme gefunden zu haben. Der „Transit Elevated Bus“, der einfach über Autos hinwegfahren sollte, entpuppte sich als massiver Betrugsfall und Elon Musks Versprechen blieben bisher unerfüllt. Dennoch besteht kein Mangel an neuen Ideen für Probleme, deren Lösungen eigentlich schon lange bekannt sind. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #035 – Grouss Infrastrukturprojeten

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch schwätzt d’woxx an hirem Podcast iwwert déi 33 grouss Infrastrukturprojeten, iwwert déi d’Chamber een Dënschden ofgestëmmt huet. Dorënner waren Extensiounen vu Schoulen a Prisongen, mä virun allem Projeten am Beräich Transport. Dobäi ass net nëmmen den ëffentlechen Transport, deen ausgebaut gëtt, mä och ganz vill Stroossen an sougenannt „Umgehungsstrossen“, déi ausgebaut oder néi geplangt ginn. D’Isabel Spigarelli an de Joël Adami analyséieren d’Philosophie hannert den dynamischen Spuren an diskutéieren, ob wéi enge Plazen et Diskussiounsbedarf gouf – a vu wiem d’Oppositioun an deenen Dossieren koum. mehr lesen / lire plus

Infrastruktur: Große Pläne

Am Dienstag bewilligte das Parlament 33 neue große Infrastrukturprojekte, darunter auch so einige neue Straßen. Große Differenzen gab es jedoch nicht.

An solche Bilder müssen sich die Luxemburger*innen gewöhnen: Baustellen für die Tram werden die nächsten Jahre zum Stadtbild dazugehören. (Foto: Luxtram)

Eigentlich stand eine Orientierungsdebatte über die großen Infrastrukturprojekte auf der Tagesordnung des luxemburgischen Parlaments, aber so richtig debattiert wurde kaum. Das ist aber nicht unbedingt ungewöhnlich, denn eine solche Debatte findet regelmäßig statt. 2006 beschloss die Budget-Kontrollkommission des Parlaments, dass die Abgeordneten jedes Infrastrukturprojekt, das den Staat mehr als 7,5 Millionen Euro kostet, absegnen muss. Projekte über 40 Millionen Euro verlangen außerdem ein spezielles Finanzierungsgesetz und ministerielle Berichterstattung an die zuständige Kommission. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #033 – Loftqualitéit an ee komesche Communiqué zur HPV-Impfung

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch stinn zwee kontrovers Themen um Menü vum Podcast vun der woxx: Engersäits d’Diskussioun ronderëm d’Loftqualitéit an d’Grenzwäerter, déi besonnesch an Däitschland lassgetrëppelt ginn ass. An anerersäits ass d’Impfung géint  HPV – déi duerch ee komesche Communiqué sollt promovéiert ginn – Thema.

Den däitsche Longendokter Dieter Köhler huet an Däitschland eng Diskussioun iwwert d’Sënnhaftegkeet iwwert Grenzwäerter vun de Loftschuedstoffer lassgetrëppelt. D’Isabel Spigarelli diskutéiert mam Joël Adami doriwwer, op Longendoktere wierklech déi Expert*inne sinn, déi ee fir dës Diskussioun brauch, wisou dat alles u Klimawandel-Leugner*innen denke léisst a wéi dës Diskussioun dann an der lëtzebuergescher Politik opgeholl ginn ass. mehr lesen / lire plus

Förderung der Elektromobilität: Endlich fair!

Mit Prämien statt Steuerabschlägen will die Regierung künftig die Elektromobilität fördern. Endlich gilt beim Autokauf nicht mehr: Lieber reich und clever als arm und für dumm verkauft.

Sportliches Elektro-Zweirad: Modell Shinden san der Firma M-TEC.
(Wikimedia / Rainmaker47 / CC BY-SA 4.0)

Mit dem Slogan „Clever fueren, Steiere spueren“ hatte die Regierung 2016 Steuerabschläge für Autos mit Elektroantrieb und für Zweiräder eingeführt – eine Maßnahme, von der nur die Autokäufer*innen etwas hatten, die überhaupt Steuern in einer entsprechenden Höhe zahlen. Die Grünen hatten dies sogar seinerzeit als eine ihrer Errungenschaften im Rahmen der Steuerreform gefeiert. Doch nachdem in den vergangenen Monaten von der gleichen Partei der Gratistransport von einer ökologischen zu einer sozialen Maßnahme umdefiniert wurde, war eine Wende in der unsozialen Elektroauto-Förderpolitik überfällig. mehr lesen / lire plus

Autofestival: Straßenkreuzer Potemkin

Das Autofestival lockt interessierte Käufer*innen mit vielen Sonderangeboten. Unter den neuen Modellen finden sich viele SUVs, die viel zu groß für unsere Straßen sind.

Statt dem „Ruf der Wildnis“ zu folgen werden SUVs meistens ganz banal dafür benutzt, Kinder und Einkäufe von A nach B zu transportieren. Dafür sind sie jedoch überdimensioniert. (Foto: Norbert Kundrak / Unsplash)

Steht Luxemburg dieser Tage wegen der Einführung des kostenlosen öffentlichen Transports in etwas mehr als einem Jahr in den internationalen Schlagzeilen, so dreht sich in den nächsten zwei Wochen hierzulande doch alles um den motorisierten Individualverkehr, sprich den PKW. Das Autofestival bringt sozusagen alle zusammen: Die Verkäufer*innen, die interessierten potenziellen Käufer*innen und einen Teil der Presse, die zu diesem Anlass dicke Sonderhefte produzieren kann. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #027 – Gratis ëffentlechen Transport

All Woch bidd d’woxx Iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch kucken de Luc Caregari an de Joël Adami sech eng Mesure aus dem Koalitiounsaccord un, déi fir vill Opreegung gesuergt huet: de gratis ëffentlechen Transport. Wat ass dovunner ze halen, datt de Premier Xavier Bettel dëst als Nationbranding verkafe wëll, an ass et iwwerhaapt eng sozial Moossnam? Wiem säi Wonsch gëtt dann do elo ëmgesat, nodeems déi Gréng sech am Wahlkampf éischter géint déi Iddi ausgeschwat hunn? Geschwat gëtt am Podcast awer och iwwert déi aner Mesuren, déi am Kader vun der Transportpolitik am Koalitiounsaccord sinn, wéi zum Beispill den Ausbau vun der Infrastruktur bei der Bunn, mä awer och déi sëlleche Contournementer, déi an dem Accord opgelëscht sinn. mehr lesen / lire plus

Neue Mobilitätspolitik: Umsonst in vollen Zügen?

Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel sind das Leuchtturmprojekt der neuen Regierung. Auch die restliche Mobilitätspolitik ist einen Blick wert.

Mit der Tram durften während der Schueberfouer alle gratis fahren – ab 2020 soll das ganzjährig möglich sein. (Foto: CC-BY-SA GilPe/Wikimedia)

„Deswegen wird der öffentliche Nahverkehr in Luxemburg kostenlos: Weil niemand mehr bereit ist, für so etwas zu zahlen“, ist in einem sozialen Netzwerk zu lesen. Es handelt sich um die Bildunterschrift für zwei Fotos von CFL-Anzeigetafeln, die jeweils eine halbe Stunde Verspätung anzeigen. Das ist einer von vielen Scherzen, die die Diskussion über den kostenlosen öffentlichen Transport dominieren. So richtig populär ist die Idee anscheinend nicht, weil die Qualität von Bus, Tram und vor allem Bahn zu wünschen übrig lässt. mehr lesen / lire plus

Lasche Dieselgrenzwerte der Kommission gekippt

Als Reaktion auf die Benutzung von Manipulationssoftware bei Emissionstest von Dieselautos unter Laborbedingungen hat die Europäische Kommission 2016 neue Grenzwerte festgelegt. Im echten Fahrbetrieb sollten die „real driving emissions“ (RDE) gemessen werden. Die maximal zulässigen Werte wurden dabei erhöht. Dies, so die Kommission, um „technischen und statistischen“ Ungenauigkeiten Rechnung zu tragen. Beim Euro-6-Grenzwert wurden aus 80 mg Stickoxiden pro Kilometer 168 mg/km, später auf 120 mg/km korrigiert. Die Städte Paris, Brüssel und Madrid klagten gegen die Kommission, die ihrer Auffassung nach keine höheren Grenzwerte hätte festlegen dürfen. Das Gericht gab den drei Städten Recht und erklärte die Verordnung der Kommission – die höheren Grenzwerte also – für nichtig. mehr lesen / lire plus

Mobilität aus woxx-Perspektive
: Schwere Wiedergeburt


Die schier unendliche Geschichte der Tram ist beinahe so alt wie der GréngeSpoun – ein Rückblick auf fast dreißig Jahre Bummelfahrt in der Transportpolitik.

Die Zukunft, die nie war: Skizze zur Luxtraffic-Studie 1992. (GréngeSpoun 108, 1992)

Der GréngeSpoun ist von Anfang an in die Entwicklungen um die Tram eingebunden: Am 7. März 1991 gründet sich die Tram asbl, die Gründungsversammlung wird im Spoun Nummer 56 angekündigt. Eine Nummer später wird über einen Vortrag über die Verkehrspolitik in Zürich berichtet: „Wer Straßen säht, wird Verkehr ernten!“ heißt es dort. Im Mai 91 meldet sich die Tram asbl selbst zu Wort: „Wiedergeburt der Straßenbahn auch in Luxemburg?“, fragt sie. mehr lesen / lire plus

CO2-Emissionen aus Straßenverkehr: Luxemburg ist Europameister!

Wir sind Europameister! Was beim Sport ein Grund zum Feiern wäre, ist in dieser Disziplin ein Grund zum Schämen. Luxemburg hat europaweit die höchsten Pro-Kopf-Emissionen im Straßenverkehr.

9.275 Kilo CO2 werden in Luxemburg pro Einwohner*in im Jahr alleine durch den Straßenverkehr ausgestoßen. Das ist ein absoluter Rekordwert innerhalb der Europäischen Union. In Slowenien, das an zweiter Stelle in dieser „Hitliste“ kommt, sind es „nur“ 2.775 Kilogramm. Der Durchschnitt in der EU liegt bei 1.740 Kilo, im Großherzogtum wird also über 5-mal so viel des Treibhausgases durch den Straßenverkehr ausgestoßen.

Das hat der Österreichische Verkehrsclub VCÖ in einer Pressemitteilung unter Berufung auf Zahlen der EU-Umweltagentur EEA mitgeteilt. mehr lesen / lire plus